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Neun Scheinehen-Vermittler ausgeforscht

&copy Bilderbox Symbolfoto
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Neun Vermittler von Scheinehen sind Kriminalisten in Wien ins Netz gegangen. Nach monatelangen Erhebungen waren die Beamten der Fremdenpolizei den Verdächtigen auf die Schliche gekommen - Frauen mit 5.000 Euro "gelockt".

Diese sollen Frauen angesprochen und sie mit bis zu 5.000 Euro „gelockt“ haben, eine Scheinehe einzugehen. Es wurde vorerst in 20 Fällen ermittelt. Verhaftungen gab es zunächst aber keine.

Von Oktober 2002 bis Oktober 2005 sollen die neun Verdächtigen aus Pakistan, Indien und Österreich Scheinehen vermittelt haben. Zuerst sind laut Polizeiangaben die kontaktierten Frauen mit Bargeld animiert worden, eine Verbindung mit einem Unbekannten einzugehen. Später sollen die Opfer auch dazu gedrängt worden sein, weitere Frauen für Scheinehen ausfindig zu machen.

Als Hauptverdächtigen haben die Ermittler einen 37-jährigen Mann aus Pakistan im Visier. Im Zuge der „Anwerbungen“ dürften bisher mehr als 250.000 Euro Bargeld geflossen sein.

Durch das Fremdenpolizeigesetz wird auch der österreichische Partner bei Eingehen einer Scheinehe unter Strafe gestellt. Durch die Möglichkeit der „tätigen Reue“ kann dieser rechtzeitig gegenüber der Strafverfolgungsbehörde die Scheinehe gestehen, um damit straflos zu bleiben.

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