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Neues Konzept für Olympia-Saison

Nach Abschluss der Biathlon-WM in Hochfilzen gibt’s keine Verschnaufpause. Weder für die Aktiven, die zum Weltcup-Finale nach Chanty-Mansijsk (RUS) weiterreisten, noch für Sportdirektor Markus Gandler.

Der ÖSV-Sportdirektor für Langlauf und Biathlon arbeitet nach zahlreichen Einzelgesprächen an einem neuen Konzept für die kommende Olympia-Saison. Eine Änderung der Strukturen steht ins Haus, trotz der Bronzemedaille der Biathlon-Staffel waren Mängel nicht zu übersehen. “Mit den Einzelleistungen waren wir weit von den Besten weg”, erklärte Gandler. So wie im Langlauf umfasst auch im Biathlon die kleine Spitze etwa sechs bis sieben Athleten. Denen sollen perfekte Möglichkeiten geboten werden, die schon in der Woche nach dem Weltcup-Finale in einer Analyse erarbeitet werden. Dabei wird auch die Doppelrolle von Cheftrainer Walter Mayer, der für Biathlon und Langlauf verantwortlich zeichnet, in Frage gestellt. Fakt sei, dass eine Rolle als Cheftrainer in beiden Sparten nicht zielführend sei, erklärte Gandler. “Das gehört abgeklärt, halbe-halbe, das geht nicht”, betont auch Mayer.

Die künftige Position des Erfolgscoaches der Langlauf-Weltmeisterstaffel von 1999 ist also noch nicht geklärt, Mayer möchte “nahe am Mann” arbeiten. Völlig offen sind auch die künftigen Rollen der bisherigen Gruppen-Trainer Walter Gapp, Klaus Siebert und Alfred Eder. Das neue Trainerteam müsse bestens harmonieren, lautet Gandlers Vorgabe. Angesichts der “äußerst bescheidenen Laufform” (Mayer) fast aller Biathleten (Ausnahmen waren Rottmann und Perner) sind Mayer und Gandler einer Meinung, dass die vor der Heim-WM reduzierten Trainingsumfänge der Biathleten wieder gesteigert werden müssen.

Daher setzen die Athleten ihr Training bis Ende April fort. Eine gute Basis gilt als Voraussetzung, um das im Hinblick auf die Winterspiele nötige Höhentraining zu verkraften. So werden Rottmann, Sumann und Co. voraussichtlich in Hochfilzen noch vier Wochen an den Grundlagen arbeiten, Materialtests durchführen, schießen und die Technik perfektionieren.

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