Neuer palästinensischer Präsident

In seiner Antrittsrede nach der Vereidigung erteilte der neue palästinensische Präsident Mahmud Abbas der Gewalt sowie jeder aufgezwungenen Konfliktlösung eine Absage. 

Die Gewalt mache die Voraussetzungen für einen glaubhaften Friedensprozess zunichte, sagte Abbas. Zu den Beziehungen zu den Israelis bemerkte er: „Partnerschaft lässt sich nicht durch Diktat erzwingen, und Frieden kann nicht durch Teil- oder Interimslösungen erreicht werden.“

Abbas, der Arafat bereits nach dessen Tod als Vorsitzender der PLO nachgefolgt war, wurde bei den Wahlen im Westjordanland und Gaza-Streifen am vergangenen Sonntag mit 62,3 Prozent der gültigen Stimmen zum Präsidenten gewählt.

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