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Neue Initiative wirbt um Unterstützung für Kärntner Slowenen

In Kärnten hat sich eine Volksgruppeninitiative formiert. "Skup" ("Slowenischer Konsens für Verfassungsrechte") sieht die Rechte der Kärntner Slowenen nicht ausreichend umgesetzt und sammelt nun mit einem Memorandum Unterstützer. Die Gruppe sieht dabei nicht nur beim österreichischen Staat und beim Land Kärnten Versäumnisse sondern auch bei den etablierten Slowenenorganisationen.

"Wir sind dabei zu verschwinden und niemand regt sich darüber auf, auch unsere Organisationen nicht", kritisierten Anwalt Rudi Vouk und seine Mitstreiter am Donnerstag vor Journalisten. Kritisiert wird die Ortstafellösung 2011, wobei sogar nach deren Bestimmungen gebe es aktuell zu wenige zweisprachige Orts- und Hinweisschilder. Darüber hinaus werden zu wenige Anwendungsmöglichkeiten von Slowenisch in Ämtern sowie Gerichten, aber auch zu geringe Fördermittel für Kulturinitiativen, Vereine und slowenischsprachige Medien in Österreich beklagt. Die Fördermittel durch das Bundeskanzleramt seien seit den 1990er-Jahren nicht valorisiert worden. Außerdem wird die Vergabepraxis kritisiert, diese finde nach "schikanösen Kriterien" statt und führe zu einer "Folklorisierung der Volksgruppe", weil sich die Förderung auf Tanz und Gesang konzentriere.

Das Memorandum enthält eine ganze Reihe von Forderungen, etwa nach flächendeckendem zweisprachigen Unterricht vom Kindergarten bis zum Ende der Schulpflicht im zweisprachigen Gebiet. Slowenisch soll auch an den Bezirksgerichten Villach und Klagenfurt sowie am Landesgericht Klagenfurt Gerichtssprache werden sowie auch in Ausweisen und Standesdokumenten verwendet werden dürfen. Die Volksgruppenförderung müsse zumindest verdoppelt und in weiterer Folge valorisiert werden, außerdem wünscht man sich eine eigene Presseförderung.

(APA)

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