Neuaufbau bei Ländle-Rodlern

Bei Vorarlbergs Kunstbahnrodler hat nach dem Rücktritt von Andrea Tagwerker eine neue Zeitrechnung begonnen. Zurzeit wird die ganze Kraft in die Nachwuchsarbeit investiert. Leider fehlt es an der Infrastruktur.

Über viele Jahre sorgte die Bludenzerin Andrea Tagwerker auf der internationalen Bühne des Kunstbahn-Rodelsports für Furore, machte sich mit ihren Leistungen auch im heimischen Sport einen großen Namen.

Nun ist es um die Vorarlberger Kunstbahnrodler etwas ruhiger geworden. “Im vergangenen Jahr wurde sehr gute Arbeit geleistet. Im Nachwuchsbereich tut sich einiges. Natürlich hinterlässt Andrea Tagwerker eine große Lücke, aber derzeit wird mit Begeisterung am Neuaufbau gearbeitet”, ist der Vizepräsident und Sportkoordinator des Vorarlberger Rodelverbandes, Arthur Tagwerker, zuversichtlich. Mit Belinda Neyer (C-Kader) und Corinna Pircher vom WSV Bludenz sind bereits zwei junge Nachwuchsfahrerinnen auf dem besten Weg, in die Fußstapfen von Andrea Tagwerker zu treten. “Beide sind sehr gute Talente, brauchen aber noch viele Trainings, um nach oben zu gelangen”, weiß Tagwerker.

Derzeit fahren rund 28 Personen praktisch jeden Sonntag zum Training nach Innsbruck. “Leider fehlt immer noch die Zusage der Stadt Bludenz für ein Eiszentrum in Hinterplärsch. Da wir erst im Jänner auf unsere Bahn können, müssen wir nach Tirol ausweichen”, so Tagwerker.

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