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Nachzipf in Wien: Mathematik und Englisch "kritischste" Fächer

In Wien mussten auch heuer zahlreiche Schüler in den Ferien für den Nachzipf pauken.
In Wien mussten auch heuer zahlreiche Schüler in den Ferien für den Nachzipf pauken. ©APA/Sujet
Bald wird es ernst: Rund 14.000 Schüler in Wien müssen sich im Herbst einer Nachprüfung stellen. Das sind in etwa so viele wie in den vergangenen Jahren. Die "kritischsten Fächer" sind auch heuer wieder Mathematik und Englisch.

Rund 200.000 Schülerinnen und Schüler besuchen in Wien eine von über 700 Schulen, davon sind 380 Pflichtschulen der Stadt. Für etwa 14.000 von ihnen wird die erste Septemberwoche aber noch eine Zeit des Bangens: Da müssen sie nämlich erst den Nachzipf erfolgreich absolvieren. Der Ausdruck “Nachzipf” bedeutet “Wiederholungsprüfung” für Fächer, die am Ende des Schuljahres nicht positiv absolviert wurden.

Für all jene Schüler, die keinen privaten Nachhilfeunterricht von beispielsweise ehrenamtlichen Nachhilfelehrern wie Studenten oder älteren Mitschülern beziehen, gibt es in Wien zahlreiche Nachhilfe-Institute.

In Wien Englisch und Mathe “kritisch”

Das Lernquadrat etwa wartet mit 22 Standorten auf. Welche Fächer bei den Nachzipf-Kandidaten heuer wieder am “dringendsten” waren? “Wie eigentlich schon in den letzten 30 Jahren waren es wieder ganz klar Mathematik und Englisch. Gut 80 Prozent der Kandidaten braucht Nachhilfe in diesen Fächern, wobei Mathe heuer klar die Oberhand hatte, sowohl bei Buben als auch bei Mädchen,” so Konrad Zimmermann vom Lernquadrat.

Der Stoff sei aber nicht komplizierter geworden in den letzten Jahren, “und die Schüler sind sicherlich nicht ‘dümmer’ geworden”, weiß Zimmermann, der selbst zehn Jahre als Lehrer tätig war. Das Hauptproblem sei für die meisten die Organisation beim Lernen.

“Sie wissen teilweise gar nicht, wie man richtig lernt. Es gibt außerdem zu viele Verlockungen; Handy, Computer, Social Media, … die Schüler werden davon zu sehr abgelenkt und kommen dann mit dem organisierten Lernen nicht mehr nach,” fasst Zimmermann ein großes Problem zusammen.

Nachzipf in der ersten September-Woche

Die Nachhilfe im Lernquadrat setze dann genau auf dieser fehlenden Organisation an – in Kleingruppen und je nach Fach werden die Schüler von Lehrpersonal betreut, um den Stoff systematisch wieder aufzuarbeiten. Dabei soll auf jeden Nachzipfler individuell eingegangen werden, der Wohlfühlfaktor soll ebenfalls nicht zu kurz kommen.

“Wenn die Kinder und Jugendlichen merken, dass das Lernen auch wirklich Spaß machen kann, gehen die Erfolge viel sicherer mit einher.”

In Wien finden die meisten Nachzipf-Termine in der ersten Septemberwoche statt. Ausnahme bilden die HLAs: Dort müssen die Kandidaten meist zusätzlich ein Pflichtpraktikum von mehreren Wochen absolvieren, der Nachzipf folgt dann erst im Oktober.

Nachhilfe-Institute im Überblick

Lernquadrat (22 Standorte in Wien)

Schülerhilfe ( 13 Standorte in Wien)

Team Plus

Top Nachhilfe

IFL Nachhilfe Institut Dr. Rampitsch

Mobile Nachhilfe (Einzelunterricht zuhause)

Die Wiener Volkshochschulen bieten ebenso Nachhilfe in den Sommerferien an.

(Red.)

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