Nachbarn retteten Hausbewohner aus Flammen-Inferno in NÖ

110 Feuerwehrmitglieder kämpften gegen die Flammen.
110 Feuerwehrmitglieder kämpften gegen die Flammen. ©APA/ASB/MARTIN STEINBACH
In der Nacht auf Freitag stand ein Wohnhaus im Bezirk Amstetten in Brand. 110 Feuerwehrmitglieder kämpften stundenlang gegen die Flammen, zwei Personen wurden von Nachbarn aus dem Feuer-Inferno gerettet.
Bilder des Brandes

Nachbarn haben in der Nacht auf Freitag in Aschbach (Bezirk Amstetten) zwei Bewohner aus einem brennenden Haus gerettet. 110 Feuerwehrmitglieder mit 14 Fahrzeugen standen im Einsatz, die Löscharbeiten werden noch bis in die späten Morgenstunden andauern, berichtete Feuerwehrsprecher Philipp Gutlederer.

Haus im Bezirk Amstetten in Flammen: Nachbarn retteten Bewohner

Die Bewohner erlitten eine Rauchgasvergiftung, eine Feuerwehrfrau wurde leicht verletzt. Kurz vor 2.00 Uhr hatten Nachbarn Brandgeruch und Flammen aus einem Wohnhaus mitten in einer dicht bebauten Siedlung bemerkt. Eine ältere gehbehinderte Frau und ihr Sohn konnten von den Nachbarn gerade noch rechtzeitig gerettet werden, kurz darauf stand das Haus in Vollbrand, sagte Gutlederer vom Bezirksfeuerwehrkommando Amstetten.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Dachstuhl. Mit mehreren Atemschutztrupps und dem Hubrettungsgerät der Feuerwehr Amstetten wurde sofort mit der Brandbekämpfung von innen und außen begonnen.

Ehemaliger Wirtschaftstrakt zerstört: Brandursache unklar

Die beiden Hausbewohner wurden vom Roten Kreuz in ein Landesklinikum transportiert. Eine Feuerwehrfrau erlitt bei den Löscharbeiten leichte Blessuren. Die Brandursache war vorerst unklar und Gegenstand von Ermittlungen, hieß es.

Das Feuer war im stillgelegten Wirtschaftstrakt des Wohnhauses ausgebrochen, der bis auf die Grundmauern niederbrannte. Ein Übergreifen auf die benachbarten Häuser im Ortsgebiet konnte verhindert werden.

(APA/Red)

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