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Mutmaßlicher Mafia-Boss in New York erschossen

Der mutmaßliche Mafia-Boss Francesco "Frank" Cali ist nach US-Medienberichten vor seinem Haus auf Staten Island in New York erschossen worden. Der 53-Jährige wurde am Mittwochabend (Ortszeit) von sechs Kugeln getroffen, wie die "New York Times" unter Berufung auf die Polizei meldete.

Festnahmen gebe es bisher nicht, berichtete der Sender CNN. Cali sei der erste ermordete New Yorker Gangster-Boss in mehr als drei Jahrzehnten.

Er galt demnach als derzeitiger Chef des berüchtigten Gambino-Clans, der lange als größtes Verbrechersyndikat der USA angesehen wurde. In den 1990er Jahren kamen mehrere seiner Mitglieder jedoch hinter Gitter. Angeführt wurde die Familie einst von John Gotti Sr., der von vielen als zweiter Al Capone angesehen wurde. Er war 1992 wegen Mordes und krimineller Geschäfte verurteilt worden und starb 2002 mit 61 Jahren im Gefängnis an Krebs.

(APA/dpa)

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