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"Mutige Schritte" für Schließung der Lohnschere gefordert

Heinisch-Hosek macht sich für die Schließung der Lohnschere stark.
Heinisch-Hosek macht sich für die Schließung der Lohnschere stark. ©APA/HANS PUNZ
"Es kann nicht sein, dass im Jahr 2019 Frauen im Schnitt immer noch deutlich weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen", lautet die Kritik.
Equal Pay Day am 21. Oktober

Im Vorfeld des österreichweiten Equal Pay Days haben sich SPÖ, NEOS und die Gewerkschaft PRO-GE am Freitag mit frauenpolitischen Forderungen zu Wort gemeldet. Der Tag der Einkommensgerechtigkeit fällt heuer auf den 21. Oktober.

SPÖ, NEOS und PRO-GE fordern Schließen der Lohnschere

"Wir können nicht bis 2050 warten, bis sich die Lohnschere schließt. Es braucht jetzt mutige Schritte", betonte SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek in einer Aussendung. Die SPÖ-Frauen fordern einen Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei, ein Lohngesetz nach dem Vorbild Islands und dass 50 Prozent der AMS-Mittel für Frauen eingesetzt werden.

"Es kann nicht sein, dass im Jahr 2019 Frauen im Schnitt immer noch deutlich weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen", kritisierte auch NEOS-Parteichefin Beate Meinl-Reisinger. Sie sprach sich für die Umsetzung gleichberechtigter, individueller Karenzansprüche, einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz für jedes Kind ab dem ersten Kindergeburtstag sowie eine Anhebung des Frauenpensionsalters aus.

Kampagnenstart von "Best of 15"

Die Gewerkschaft PRO-GE startet zum heurigen Equal Pay Day die Kampagne "Best of 15" für gerechte Pensionen. Gefordert wird "statt der Lebensdurchrechnung die einkommensstärksten Jahre zur Pensionsbemessung heranzuziehen und so für eine Aufwertung der Pensionen zu sorgen", schilderte Bundesfrauenvorsitzende Klaudia Frieben in einer Aussendung.

(APA/Red)

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