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Mordversuch in der U2: Mann stieß Schwarzafrikanerin auf U-Bahn-Gleise

Auf der Linie U2 geschah ein Mordversuch, der angeblich rassistisch motiviert war
Auf der Linie U2 geschah ein Mordversuch, der angeblich rassistisch motiviert war ©Wiener Linien/Christoph H Breneis
In der U2-Station Taborstraße kam es am Samstag zu einem versuchten Mord, dessen Motiv Rassismus gewesen sein dürfte. Ein Mann attackierte und beschimpfte eine Schwarzafrikanerin und versetzte dieser schließlich einen Stoß, sodass sie auf die Gleise der U-Bahn hinunterstürzte.

Wie Polizeisprecher Thomas Keiblinger gegenüber VIENNA.AT berichtete, kam es Samstagnacht zu einem Mordversuch im Bereich der Linie U2. In der Station Taborstraße in der Fahrtrichtung Aspern warteten kurz vor 23:45 mehrere Personen am Bahnsteig, darunter zwei Schwarzafrikanerinnen, die sich lautstark unterhielten. Eine der Frauen telefonierte dem späteren Aggressor zufolge ebenfalls in erhöhter Lautstärke, was diesen verärgert haben dürfte.

Der Vorfall in der U2

Denn daraufhin begann ein Mann, der in der Nähe der beiden Frauen wartete, Keiblinger zufolge diese wüst mit massivst rassistischen Ausdrücken zu beschimpfen. Er ging auf eine der Frauen los und griff diese tätlich an, indem er ihr einen Faustschlag auf den Kopf versetzte, so Keiblinger. Schließlich stieß er die Frau absichtlich vom Bahnsteig auf die U-Bahn-Schienen hinab. Die Schwarzafrikanerin verletzte sich bei dem Sturz auf die Schienen so schwer, dass sie nicht aus eigener Kraft wieder auf den Bahnsteig klettern konnte. Die Frau erlitt durch den Sturz einen Fersenbeinbruch.

Dass die Situation glimpflich endete, ist laut Keiblinger der raschen Reaktion eines Mitarbeiters der Wiener Linien zu verdanken. Laut Exekutive wurde der Notstopp von einem sogenannten fliegenden Team der Wiener Linien betätigt. Dadurch konnte die nächste U-Bahn, die plangemäß nur 30 oder 40 Sekunden später in die Station eingefahren wäre, rechtzeitig gestoppt und die Frau von den Gleisen gerettet werden.

Das sagen die Wiener Linien

Die Nachfrage bei den Wiener Linien ergab eine andere Version der Geschehnisse – ein unbekannter Fahrgast soll laut Dominik Gries den Zugnotstopp am Bahnsteig betätigt haben. Wie Gries erklärt, kommt es dadurch zur vollautomatischen Bremsung aller Züge nahe der Station, sämtliche Videokameras springen an und die Bilder werden zur Leitstelle in Erdberg übertragen, wo man sofort reagieren kann.

Wie später am Montag bekanntgegeben wurde, befindet sich der Mann wegen Mordversuchs in U-Haft, so die Polizei. Weitere Details zu dem Vorfall in der U2 finden Sie hier.

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