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Mordfall Paulina: Prozess gegen 19-jährigen Stiefbruder in Wels

Der Prozess im Mordfall Paulina beginnt am 26. Juni. Es wird mit einem großen Medienandrang gerechnet.
Der Prozess im Mordfall Paulina beginnt am 26. Juni. Es wird mit einem großen Medienandrang gerechnet. ©APA
Im Mordfall Paulina muss sich der 19-jährige Stiefbruder des Mädchens aus Bad Ischl (Bezirk Gmunden) in Oberösterreich ab 26. Juni im Landesgericht Wels wegen Mordes verantworten.
Stiefvater erhängt sich in Zelle
Trauer um Paulina
Bilder vom Tatort
Paulina tagelang vermisst

Der 19-Jährige wird verdächtigt, gemeinsam mit seinem Vater, der sich im Oktober in einer Gefängniszelle das Leben genommen hat, die 14-Jährige Anfang Juli 2011 getötet zu haben. Sein Anwalt Farid Rifaat rechnet mit einem starken Medieninteresse am Prozess.

Prezess im Mordfall Paulina: Öffentlichkeit nicht ausgeschlossen

Rifaat beantragte keinen Ausschluss der Öffentlichkeit. Der 19-Jährige gilt als zurechnungsfähig. Er werde das nicht beanstanden, sagte der Anwalt der APA. Das Gutachten von Gerichtspsychiater Reinhard Haller habe “Beeinträchtigungen aufgrund des Verhaltens des Vaters” ergeben, so der leitende Welser Staatsanwalt Franz Haas. Welches Ausmaß diese hätten, müsse das Gericht feststellen.

Vater des Beschuldigten erhängte sich in Zelle

Hauptverdächtig in dem Mordfall war der 48-jährige Vater des Beschuldigten. Ihn fand man Mitte Oktober tot in seiner Zelle. Die Obduktion ergab Tod durch Erhängen ohne Fremdverschulden (SALZBURG24 hat berichtet). Er hatte sich mit der Kordel eines Wäschesacks das Leben genommen.

Paulina in Erdloch verscharrt

Vater und Sohn sollen Paulina Anfang Juli 2011 auf dem Weg in die Schule bei einer Bushaltestelle in Bad Ischl abgepasst, in ein Auto gezerrt und getötet haben. Dann wurde der Körper des Mädchens in einem vorbereiteten Erdloch in einem Waldstück in der Ortschaft Radau in St. Wolfgang im selben Bezirk verscharrt.

Racheakt als Motiv?

Beide Verdächtige legten ein Tatsachengeständnis ab. Sie gaben zu, Paulina getötet zu haben, sagten aber nicht, warum. Immer wieder wurde ein Racheakt an der Mutter, die sich vom Stiefvater des Mädchens kurz zuvor getrennt hatte, als Motiv ins Spiel gebracht. Gerüchte, wonach ursprünglich ein tödlicher Autounfall der Mutter hätte fingiert werden sollen, bezeichnete Rifaat als “Unsinn”. Das werde in der Verhandlung keine Rolle spielen. (APA)

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