Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Serbien und Albanien kommen sich näher

Serbien und Albanien wollen ihre bilateralen Beziehungen fördern. Diese seien von großer Bedeutung zur Festigung des Friedens und des Fortschrittes in der Region.

Die Zusammenarbeit zwischen Belgrad und Tirana sei von großer Tragweite für die Festigung des Friedens, der Stabilität und des Fortschrittes in der Region, bewerteten laut Medienberichten die Außenminister Vuk Jeremic und Ilir Meta bei einem Treffen in Budapest am Dienstag. Die zwei Außenminister kamen am Rande eines Treffens der Visegrad-Gruppe (Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn) in Budapest zusammen.

Serbien und Albanien vertreten weiterhin entgegengesetzte Standpunkte zur Unabhängigkeit des Kosovo. Während sie Belgrad nach wie vor ablehnt, wurde der zu 90 Prozent von Albanern bewohnte Kosovo von Tirana gleich nach Verkündung der Unabhängigkeit im Februar 2008 anerkannt.

Der albanische Premier Sali Berisha sprach bei seinem ersten Besuch in Prishtina (Pristina) seit der Unabhängigkeit am Dienstag von den Albanern als “unteilbare Nation”. “Unsere Nation ist ein und dieselbe und untrennbar in ihrem Geist und ihrer Identität”, sagte Berisha. Der “freie Kosovo” sei die größte Errungenschaft, die die Albaner in ihrer Geschichte gesehen hätten. Wenn sich zwei Länder zurecht Bruderstaaten nennen könnten, so seien es Albanien und der Kosovo, sagte Berisha laut der Zeitung “Koha Jone” (Online-Ausgabe). Gemeinsam sollten Albanien und der Kosovo auch in Richtung EU schreiten. Zugleich sprach sich Berisha in Prishtina auch für Beziehungen zu Serbien auf hohem Niveau aus.

Berisha sorgte Ende August für Unmut in Serbien und handelte sich eine Protestnote Belgrads ein, als er in einem TV-Gespräch von “nationaler Vereinigung” der Albaner in der Region sprach. Gemeint war nicht nur der Kosovo, sondern auch die albanische Volksgruppe in Mazedonien und Montenegro. Weder Skopje noch Podgorica hatten auf die Äußerung Berishas reagiert. Er selbst korrigierte sich später einigermaßen. Er habe eine Vereinigung in der Europäischen Union gemeint, erläuterte albanischer Ministerpräsident.

  • VIENNA.AT
  • Moj Bec News
  • Serbien und Albanien kommen sich näher
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen