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"Moderne Sklaverei": Menschenhandel in Teigtascherl-Fabriken?

Rund 6.000 Teigtascherl wurden bisher konfisziert.
Rund 6.000 Teigtascherl wurden bisher konfisziert. ©pixabay.com (Sujet)
Bisher wurden drei illegale Teigtascherl-Fabriken in Wien ausgehoben. Nun ist die Vermutung aufgetaucht, dass hinter den Fabriken ein illegales Netzwerk arbeitet, dass auch vor Menschenhandel nicht zurückschreckt.
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In Wien-Favoriten, in Wien-Penzing und in Wien-Döbling wurden innerhalb kürzester Zeit illegale Teigtascherl-Fabriken ausgehoben. Doch es könnte mehr dahinterstecken. Behörden schließen nicht aus, dass ein Netzwerk hinter den illegalen Fabriken steckt. Dieses soll regelmäßig chinesische Bürger nach Wien holen, um sie hier schwarz arbeiten zu lassen.

Wien: Arbeitsplätze stark zugemüllt

Rund 6.000 Teigtascherl in drei Supermärkten und den heimlichen drei Werkstätten wurden bisher konfisziert. Alle drei Wohnungen hatten legale chinesische Hauptmieter, die diese kettenartig an Chinesen untervermietet hatten.

Der stellvertretende Leiter des Wiener Marktamtes Andreas Müller mal ein düsteres Bild. Die Arbeitsplätze waren vollgemüllt, es wurde neben dem Arbeitsplatz geschlafen und die Toiletten waren stark verschmutzt.

Illegale Teigtascherl-Fabriken: Experten sprechen von "moderner Sklaverei"

Viel schlimmer steht es jedoch um die Arbeitsbedingungen. Wer unter diesen Umständen arbeitet, hat weder Mindestlohn, noch eine Arbeitszeitregelung - sie sind rechtlos. Experten sprechen nun sogar von "moderner Sklaverei" und "Menschenhandel", schließlich wurden in den Fabriken die Arbeitskräfte schamlos ausgebeutet.

Bisher wurden 14 Chinesen festgenommen, die überwiegend illegal im Land sind. Ob tatsächlich ein Netzwerk dahintersteckt, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Behörde arbeitet dabei mit Ermittlern aus China zusammen.


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