Mitterlehner erwartet Plus im Wintertourismus

Zuwächse von "ein bis zu drei Prozent" sowohl bei den Ankünften als auch bei den Nächtigungen erwartet sich Wirtschaftsminister Mitterlehner für die kommende Wintersaison. Dies sagte der Minister der APA am Samstagabend am Rande einer Tourismus-Pressekonferenz im Rahmen des Skiweltcup-Auftakts im Tiroler Sölden.


Die Buchungslage ist laut Mitterlehner derzeit “ausgezeichnet, leicht besser als im Vorjahr”. Zudem rechne man auch mit einem nominellen Umsatzplus von rund 2,5 Prozent, fügte die Geschäftsführerin der Österreich-Werbung, Petra Stolba, hinzu.

In der vergangenen Wintersaison hatte sich die Zahl der Gäste gegenüber dem Vorjahr zuvor um 4,8 Prozent auf 16,43 Millionen erhöht, die Nächtigungen legten um 3,6 Prozent auf 64,30 Mio. zu. Sowohl Mitterlehner als auch Stolba zeigten sich zudem optimistisch, dass es heuer gelingen werde, den Ganzjahres-Nächtigungsrekord von 126,7 Mio. aus dem Jahr 2008 geringfügig zu übertreffen.

Der Optimismus der Verantwortlichen werde durch eine Umfrage über die Urlaubsplanung der Österreicher für das Jahr 2013 verstärkt. 67 Prozent der Befragten gaben an, zumindest einen Urlaub in Österreich zu planen. 76 Prozent davon wollten ihn im Sommer im eigenen Land verbringen.

Stolba erklärte, dass die Grundstimmung positiv sei und sich die allgemeine Reiselust trotz Krise auf einem hohem Niveau befinde. Überdies würden die Ferienterminein der kommenden Wintersaison in den wichtigsten Herkunftsmärkten wie Deutschland und Niederlande gut fallen und die “günstigen Weihnachtsfeiertage” einen dreiwöchigen Weihnachtsurlaub ermöglichen.

Die Geschäftsführerin räumte ein, dass es etwa bei italienischen Urlaubern schon einen “gewissen Rückgang” gebe, aber dafür bei den deutschen Gästen mit einer Steigerung von 2,3 Prozent im vergangenen Winter die Trendumkehr gelungen sei.

Eine auffallende Tendenz im Tourismus ist laut Mitterlehner die zunehmende Verkürzung der Urlaubsaufenthalte. Habe die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Jahr 2008 noch 3,9 Tage betragen, so liege sie mittlerweile bei 3,6 Tagen. “Die Saison wird länger und die Aufenthalte werden kürzer”, fasste der Wirtschaftsminister die Entwicklung zusammen.

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