Missstände im Strafvollzug: Justizwache droht mit Protestmaßnahmen

Strafvollzug - Justizwachegewerkschaft mit Protestmaßnahmen
Strafvollzug - Justizwachegewerkschaft mit Protestmaßnahmen ©APA (Sujet)
Nachdem die Vorfälle um Vernachlässigung von Häftlingen publik und heftig diskutiert wurde, droht nun die  Justizwachegewerkschaft mit Protestmaßnahmen.
Psychisch Kranker wieder in Haft
Erneute Misshandlung
U-Ausschuss steht bevor
Inhaftierte Senioren
Beamte suspendiert
Psychisch Kranker verwahrlost
Rücktrittsforderung an Karl
16-Jähriger vergewaltigt
Maßnahmen als Konsequenz
Massive Kritik an Karl
Strafverfahren nicht eingestellt
Einschlusszeiten "unzumutbar"
Alternativen zur Jugend-Haft?
Reaktionen auf die Vorfälle
14-Jähriger vergewaltigt

Die Diskussion um den Strafvollzug nach den publik gewordenen Vorfällen um Vernachlässigung von Gefangenen bringt nun offenbar die Justizwache auf die Barrikaden. Albin Simma, Vorsitzender der Justizwachegewerkschaft, kündigte in einem Gespräch mit der Tageszeitung “Die Presse” (Dienstagsausgabe) Dienststellenversammlungen für den 11. Juli an.

Justizwache droht mit Protest

“Wir haben das Gefühl, der Minister steht nicht hinter uns”, beklagte Simma. “Das lassen wir uns nicht mehr gefallen, die Kollegen sind frustriert.” Laut “Presse” soll im Rahmen der Versammlung auch über Streiks beraten werden. Am Dienstag will der Bundesvorstand der Gewerkschaft eine Resolution beschließen, in der die nach Meinung der Personalvertreter geringe Wertschätzung der Arbeit der Bediensteten in den Justizanstalten beklagt wird. Unter anderem richten sich die Maßnahmen gegen die von Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) angekündigte Auflösung der Strafvollzugsdirektion.

Psychisch Kranker in Haft verwahrlost.

(APA)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Missstände im Strafvollzug: Justizwache droht mit Protestmaßnahmen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen