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Misshandeltem Baby drohen bleibende Schäden

Iris Maria S., jenem drei Monate alten Baby, das seit 30. April nach schweren Misshandlungen vermutlich durch den eigenen Vater im Wiener AKH liegt, drohen möglicherweise bleibende Schäden.

Das sei zumindest nicht auszuschließen oder könne auch erst in Monaten festgestellt werden, das sagte Dr. Gudrun Burda, Stationsärztin in der Kinderintensivstation am AKH, am Freitag gegenüber der APA.

Noch auf Intensivstation

Iris Maria gehe es den Umständen entsprechend gut, sie sei extubiert und atme somit alleine. Das kleine Mädchen solle bald die Kinderintensivstation verlassen dürfen, um so rasch wie möglich mit der Rehabilitation beginnen zu können, so Burda: „Es gibt allerdings keinen Termin dafür, das kann morgen oder auch in drei Wochen sein, wir müssen einen Platz in einem Zentrum finden, wo man Erfahrung hat mit so kleinen Kindern.“ Wo das sein könne, wollte sie nicht sagen. Das sei Sache der Gebietskrankenkasse, dem wolle sie nicht vorgreifen.

Mutter wusste von Misshandlungen

Der 20-jährige Kindsvater hatte sich am 30. April auf dringendes Anraten der Ärzte hin selbst angezeigt. Über ihn wurde U-Haft verhängt – gegen die 25 Jahre alte Mutter, die von den schweren Züchtigungen gewusst haben soll, wurde Anzeige erstattet. Sie sitzt nach Angaben von Sozialarbeiterin Elisabeth Köpl und Burda „so gut wie täglich“ am Krankenbett von Iris Maria und will auch das Sorgerecht erhalten. Ob sie es auch bekommt, könne man derzeit nicht sagen, so Köpl: „Das bedarf noch intensiver sozialarbeiterischer und psychologischer Untersuchungen.“

Man habe keine Eile mit einer Entscheidung. Köpl: „Für Iris ist gesorgt, sobald sie das Spital verlassen kann. Dann wird eine Pflegefamilie bereit stehen.“ Die Pflegefamilie wird vom Referat für Pflegekinder unter Einbeziehung aller Rahmenbedingungen ausgewählt.

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