Missbrauch: Opferschutzkommission empfahl erste Zahlungen

Bregenz - Die vom Land Vorarlberg eingerichtete Opferschutzkommission zur Aufarbeitung von Gewalt- und Missbrauchsfällen in Einrichtungen des Landes hat am vergangenen Freitag erste Entschädigungsempfehlungen beschlossen.

13 Betroffene sollen demnach als erste Maßnahme Entschädigungszahlungen erhalten, teilte die Kommission am Dienstag in einer Aussendung mit. Empfohlen wurde der Vorarlberger Landesregierung außerdem, Therapiekosten für Betroffene zu übernehmen.

Die 13 Personen hätten in Einrichtungen des Landes verschiedene Formen von Gewalt erlebt, hieß es. Die Entschädigungszahlungen in der Abstufung von 5.000, 10.000, 15.000 und 25.000 Euro seien an die Kategorien der von der Kirche eingerichteten Opferschutzanwaltschaft angelehnt.

Der Vorarlberger Kommission gehören Ruth Rüdisser vom Institut für Sozialdienste, Psychiater Reinhard Haller und der frühere Leitende Staatsanwalt von Feldkirch, Franz Pflanzner, an. Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch hat beratende Funktion. Betroffene, die in der Vergangenheit Gewalt in Landeseinrichtungen erfahren haben, können sich weiter an Rauch wenden.

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