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Mindestens zehn Tote nach Explosion in Mogadischu

Bei einer Explosion in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind nach Angaben der Polizei mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien weitere 18 Personen verletzt worden, erklärte Polizeisprecher Ahmed Bashane am Montag. Unter den Opfern seien auch viele Sicherheitskräfte. Die Terrormiliz Al-Shabaab beanspruchte die Tat über ihren Rundfunksender für sich.

Ein Selbstmord-Attentäter hatte den Angaben zufolge ein mit Sprengsätzen beladenes Fahrzeug an einem Kontrollposten auf der Flughafen-Straße in die Luft gejagt. Augenzeugen berichteten auch über Schäden an einem Hotel sowie einer Tankstelle. Die Terrormiliz Al-Shabaab verübt in Somalia immer wieder Angriffe auf Politiker, Sicherheitskräfte und Zivilisten.

Die mit Al-Kaida verbundenen sunnitischen Fundamentalisten kämpfen in dem armen Land am Horn von Afrika seit Jahren um die Vorherrschaft. Sie kontrollieren weite Teile von Süd- und Zentral-Somalia. Die USA sowie eine Truppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützen die somalischen Streitkräfte im Kampf gegen die Miliz. Das US-Militär fliegt vor allem Luftangriffe gegen die Gruppe, die unter US-Präsident Donald Trump deutlich angestiegen.

(APA/ag.)

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