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Mindestens 20 Tote bei Häftlingsmeuterei in Tadschikistan

Bei einer Häftlingsmeuterei in einem Hochsicherheitsgefängnis in Tadschikistan sind mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 20 Häftlinge und zwei Wachleute seien bei Kämpfen in dem Gefängnis von Chudschand im Norden der zentralasiatischen Republik getötet worden, sagten Vertreter der Sicherheitsbehörden am Donnerstag.

Sechs weitere Wächter wurden demnach bei dem Aufstand verletzt. Die Meuterei begann den Angaben zufolge am Mittwochabend und zog sich bis Donnerstagfrüh hin. Häftlinge hätten Werkzeuge aus einer Gefangenenwerkstatt als Waffen eingesetzt.

In der Haftanstalt in Chudschand sind für schwere Straftaten zu langen Haftstrafen verurteilte Häftlinge untergebracht, darunter Mörder und Islamisten. Bei einem Ausbruchsversuch aus dem Gefängnis 2016 waren ein Häftling und ein Wächter getötet worden. Nach Behördenangaben wollten sich die Ausbrecher damals der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) anschließen.

(APA/ag.)

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