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Memento Wien: Jetzt noch mehr Namen und Adressen von NS-Opfer recherchierbar

Die neue Plattform ermöglicht noch genauere Informationen über die NS-Opfer.
Die neue Plattform ermöglicht noch genauere Informationen über die NS-Opfer. ©pixabay.com/DÖW/BRAINTRUST
Ab sofort bietet das Dokumentenarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) auf Memento Wien, eine noch umfangreichere Recherche-Plattform zu den Opfern der Shoah an.

In den letzten Jahren hat sich Memento Wien als eine wichtige Recherche-Quelle zu den Opfern der Shoah entwickelt. Auf memento.wien, gibt es ab sofort eine noch umfangreichere Datenbank, die Daten von NS-Opfern aus ganz Wien bereit hält. Die Website ist sowohl in Deutsch als auch in Englisch verfügbar.

“Unser Ziel war, dass www.memento.wien von vielen Menschen genutzt wird, um durch die Lokalisierung von NS-Ausgrenzung, Vertreibung und Verfolgung an Häusern und Plätzen in Wien die schrecklichen Geschehnisse erfahrbarer und ‘spürbarer‘ zu machen. Das Interesse übertraf noch alle Erwartungen, und daher wurde die Datenbasis nun noch wesentlich erweitert: Daten von 50.241 Opfern von NS-Gewalt, 5.655 Gebäuden und 14.158 Adressen über ganz Wien stehen ab sofort auf der Website von  Interessierten für Recherchen zur Verfügung,” erklärt Thomas Stern, Geschäftsführer von BRAINTRUST

Applikation von Memento Wien ermöglicht genauere Recherche

Die Plattform wurde um weitere Dokumente erweitert. Geburtstage und Todestage können zum Gedenken an die Opfer in den eigenen Kalender importiert werden. “Auf die letzten beiden Jahre zurückblickend kann man sagen: Der interaktive, lokalisationsbasierende Ansatz dieser mobil optimierten Website ist wirklich auf hohes Interesse gestoßen,” freut sich Stern.

Die Applikation kann die GPS-Ortung mit den Wohnadressen der Opfer verknüpfen. Die mobil optimierte Applikation verknüpft die GPS-Ortung mit den Wohnadressen der Opfer. So kann dann direkt am Tatort vor Ort auf mit den deportierten Opfern in Zusammenhang stehende Fotos und Dokumente zugegriffen werden.

Die Plattform konnte durch die Unterstützung der Bezirksvorstehungen Leopoldstadt, Landstraße, Wieden, Margareten, Mariahilf, Neubau, Josefstadt, Alsergrund, Meidling, Penzing, Ottakring und Floridsdorf sowie des Bundeskanzleramts, von Wien Kultur und des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus ermöglicht werden.

(Red)

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