AA

Masern - Impfung schützt

Im Hinblick auf die aktuelle mediale Diskussion in Deutschland und Österreich zum vermehrten Auftreten von Masernerkrankungen sowie einer aktuellen Studie über gefährliche Spätfolgen verweist Gesundheitslandesrat Christian Bernhard darauf, dass Schutzimpfungen zu den wichtigsten und wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen gehören, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund werden im Jahre 2013 in Vorarlberg rund 800.000 Euro in die Umsetzung des Impfprogrammes investiert.


Nicht verständlich ist für Landessanitätsdirektor Wolfgang Grabher die Tatsache, dass zum Beispiel bei der Impfung gegen die von Zecken übertragene FSME-Erkrankung viel früher eine hohe Durchimpfungsrate als bei der Masern-Mumps-Röteln-Impfung besteht – dies obwohl bei Kleinkindern die Gefahr einer schweren FSME-Erkrankung seltener ist als die Gefahr einer schweren Masernerkrankung. Hier wird ein vorhandenes Risiko einfach unterschätzt.

Das vor mehr als 20 Jahren eingeführte Gratiskinderimpfprogramm ermöglicht allen Kindern bis zum 15. Lebensjahr Zugang zu den für die öffentliche Gesundheit wichtigen Impfungen. Dabei ist ein wesentliches Ziel, die Kinder mit möglichst wenigen Stichen gegen möglichst viele Krankheiten zu schützen.

Landesrat Bernhard empfiehlt, jeden Arztbesuch auch dafür zu nutzen, um zu prüfen, ob die empfohlenen Impfungen durchgeführt worden sind bzw. ob Impfungen nachgeholt oder aufgefrischt werden sollen.

Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20135, Fax: 05574/511-20190
mailto:presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/16/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT ***

OTS0036 2013-08-13/09:22

  • VIENNA.AT
  • VIENNA.AT
  • Masern - Impfung schützt
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen