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Mariahilfer Straße: Streckenverlauf der Linie 2A wird nicht geändert

Mittlerweile steht fest, dass der Streckenverlauf der Linie 2A nicht von der Umgstaltung betroffen sein wird.
Mittlerweile steht fest, dass der Streckenverlauf der Linie 2A nicht von der Umgstaltung betroffen sein wird. ©Wiener linien/ Johannes Zinner
Die Wiener Mariahilfer Straße soll umgestaltet werden. Jetzt wurde endlich der Befragungstext für das Anrainervotum hinsichtlich künftiger Querungsmöglichkeiten festgelegt. Fest steht bereits jetzt: Der Streckenverlauf der Buslinie 2A soll doch nicht verändert werden.
Formulierung bereitet Probleme
Diese Anrainer werden befragt
Eine erste Einigung
Keine klassische FuZo

Wie berichtet gab es bei der Formulierung für die Anrainerbefragung zur Mariahilfer Straße zunächst Probleme. Diese wurden nun anscheinend behoben, bekannt geben möchte man den genauen Wortlaut der Fragestellung jedoch noch nicht. “Die Fragebögen gehen nächste Woche raus”, sagte die Mariahilfer Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann am Donnerstagnachmittag nach einem diesbezüglichen Sitzungstermin. Nicht abgefragt wird – anders als ursprünglich geplant – eine Änderung des Streckenverlaufs der Buslinie 2A. Denn der 2A kann auch nach der Umgestaltung der Shoppingmeile seine jetzige Route beibehalten, hieß es. Die Wirtschaftskammer will indes eine eigene Umfrage durchführen.

Anrainerbefragung zur Umgestaltung der MaHü

 Den genauen Wortlaut der Fragestellung wollte Kaufmann nicht verraten. Dies vor der Versendung der Stimmzettel zu tun, “wäre unfair gegenüber den Anrainern”, so ihr Argument. Fest steht jedenfalls, dass zwei Fragen am Papier stehen werden. Die Anwohner der entsprechenden Straßenzüge können einerseits über die Querungsoption im Bereich Webgasse/Schottenfeldgasse, andererseits im Bereich Otto-Bauer-Gasse/Zieglergasse entscheiden. Denn beide Kreuzungen liegen eigentlich in jenem “Mahü”-Abschnitt, der bald für den Autoverkehr gesperrt sein wird.

Noch kein Zeitplan fixiert

Der exakte Zeitplan, wann die ausgeschickten Kuverts retourniert werden müssen bzw. ein Endergebnis feststeht, gebe es noch nicht, so Kaufmann. Fix ist, dass die Resultate nicht bezirksweise in Mariahilf und Neubau ausgezählt, sondern zu einem Gesamtergebnis zusammengeführt werden. Miteingebunden in die Verhandlungen war auch die Wirtschaftskammer. Ein Kompromiss konnte allerdings in der heutigen Sitzung nicht gefunden werden. Deshalb will die Kammer nun eine eigene Umfrage durchführen, sagte ein Sprecher der APA. Der Hauptgrund: Der befragte Personenkreis sei viel zu klein, mehr Menschen müssten in die Entscheidung eingebunden werden. Wie das Plebiszit der Kammer ausschauen und wann es stattfinden wird, darüber werde noch beraten, hieß es in einer ersten Reaktion.

Unternehmer werden befragt

Die Wiener Wirtschaftskammer wird ihre angekündigte eigene Befragung zur Mariahilfer Straße Neu ebenfalls bereits nächste Woche starten. Dabei werden alle mehr als 9.000 Unternehmer in den beiden betroffenen Bezirken Mariahilf und Neubau um ihre Meinung gebeten, kündigte Kammerpräsidentin Brigitte Jank am Donnerstagnachmittag in einer Aussendung an. “Ich erwarte mir dann auch, dass die Meinung der Unternehmer von den Bezirksvertretern und der Verkehrsstadträtin (Maria Vassilakou, Anm.) ernst genommen wird und in die Planungen miteinfließt”, zeigte sie sich optimistisch.Wien. Ziel sei es, ein realistisches Bild über die Einstellung der Betriebe zu den Verkehrsberuhigungsplänen auf der “Mahü” zu gewinnen. Denn die Meinung der Unternehmer würden von Stadt und Bezirken ignoriert, lediglich ein kleiner Kreis von Anwohner könne mitentscheiden, so der Tenor. Das Ergebnis der Kammer-Umfrage soll noch im Februar vorliegen. (APA)

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