Mann soll Gehörlose in Wien vergewaltigt haben

Eine gehörlose Frau soll nach einem Bericht der "Kronen Zeitung" in der Wohnung eines Bekannten in Wien-Leopoldstadt vergewaltigt und misshandelt worden sein. Polizeisprecher Thomas Keiblinger bestätigte zwar eine entsprechende Anzeige, doch gab die 24-Jährige an, dass sie nicht sicher ist, ob es zu dem Übergriff gekommen ist. Eine ärztliche Untersuchung lehnte sie ab.


Die Frau und der polnische Staatsbürger dürften einander bei einem vor allem von Alkoholikern frequentierten Treffpunkt kennengelernt haben. Am 18. August folgte die 24-Jährige dem Mann in seine Wohnung, um offenbar weiter Alkohol zu konsumieren. Dort angekommen soll der Verdächtige laut “Krone” ein Messer gezückt und die Frau dazu gezwungen haben, Tabletten zu nehmen, die sie wehrlos machen sollten. Danach soll er sie vergewaltigt und getreten haben.

Bei ihrer Einvernahme – im Beisein eines Gebärdendolmetschers – konnte sich die Frau allerdings nicht daran erinnern, ob es tatsächlich zu Sex gekommen ist. Sie begründete dies damit, dass sie durch die Medikamente beeinträchtigt gewesen war. Eine ärztliche Untersuchung lehnte sie ab. Der Verdächtige wurde festgenommen, befindet sich inzwischen aber wieder auf freiem Fuß.

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