Mann lag mit Stichwunde im Oberkörper vor Wiener Spital

Der schwer verletzte Mann musste sofort operiert werden.
Der schwer verletzte Mann musste sofort operiert werden. ©AP (Sujet)
Am 6. Dezember lag ein schwer verletzter Mann vor einem Wiener Krankenhaus. Er wies eine Stichwunde im Oberkörper auf.

Gegen 12.10 Uhr wurde die Polizei zu dem Krankenhaus in der Donaueschingenstraße gerufen. Ein Arzt gab an, der schwer verletzte Mann sei vor dem Eingangsbereich gelegen und von unbekannten Passanten in die Notaufnahme gebracht worden. Das Opfer wies eine Stichwunde im Oberkörper auf und musste sofort operiert werden, es bestand jedoch keine akute Lebensgefahr.

Chef legte schwer verletzten Mann vor Wiener Krankenhaus ab

Nach der Operation konnte der 31-Jährige den Vornamen des mutmaßlichen Täters nennen – ein Arbeitskollege des schwer verletzten Mannes, fand das LKA Wien heraus. Der 45-jährige Tatverdächtige gab an, dass es sich bei dem Messerstich um einen Unfall gehandelt haben soll. Diese Behauptung konnte jedoch durch sichergestellte Beweismittel am Tatort – der videoüberwachten Küche eines Restaurants in der Jägerstraße, in dem beide Türken arbeiten – widerlegt werden. Der Mann wurde festgenommen und befindet sich in Haft.

Der Chef der beiden, ein Restaurantbesitzer, brachte das Opfer zu einem Spital und legte den Mann davor am Gehsteig ab. Er gab gegenüber der Polizei an, dass er die Verletzung seines Mitarbeiters mitbekommen habe. Weil er nicht auf die Rettung warten wollte, habe er den 31-Jährigen selbst zum Spital gefahren. Warum er das Opfer nicht direkt in die Notaufnahme gebracht habe, war vorerst unklar, ebenso die Hintergründe der Tat.

UPDATE: Entgegen ersten Darstellungen der Polizei war das Opfer aber nicht vom Chef der beiden Männer, einem Restaurantbesitzer, zu einem Spital gebracht und davor am Gehsteig abgelegt worden. Mitarbeiter haben den Verletzten in die Notaufnahme gebracht. Mehr Details hier.

(apa/red)

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