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Vom Prater- zum Ernst-Happel-Stadion

Das der Stadt Wien gehörende Stadion fasst 51.718 Zuschauer und zählt zur Kategorie der Fünfsternestadien.

In ihm finden die Heimspiele der österreichischen Fußballnationalmannschaft und UEFA-Cup und Champions-League-Spiele der Wiener Clubs statt. Ferner werden zeitweise das ÖFB-Cup-Finale und die Wiener Stadt-Derbys im Ernst-Happel-Stadion ausgetragen.

Finalstadion der Euro 2008
Das Stadion ist Austragungsort von sieben Spielen (unter anderem des Finales) im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft 2008 und wurde im Hinblick auf das Turnier umfassend renoviert.

Prater als Namesgeber
Die Grundsteinlegung erfolgte im November 1928 zur 10-jährigen Republiksfeier Österreichs. Das Stadion wurde von 1929 bis 1931 nach Plänen des Tübinger Architekten Otto Ernst Schweizer in 23 Monaten erbaut und anlässlich der 2. Arbeiter-Olympiade am 11. Juli 1931 eröffnet. Nach seiner Lage im Wiener Prater hieß die Anlage ursprünglich Praterstadion.

Politischer Missbrauch
Anfänglich hatte es ein Gesamtfassungsvermögen von circa 60.000 Personen. Nach seiner Eröffnung fanden hier neben Sportveranstaltungen auch immer wieder politische Spektakel statt. In den Jahren 1938 bis 1945 wurde das Stadion zu militärischen Zwecken (Planungsbüro) und als Sammelstelle zur Deportation von jüdischen Mitbürgern missbraucht. Im VIP-Bereich erinnert auch noch heute daran eine Gedenktafel. 1944 wurde es bei einem Bombenangriff beschädigt.

Juves Alptraum
Am 1. Oktober 1958 schrieb der Wiener Sport-Club im Praterstadion  österreichische Fußballgeschichte. In der ersten Runde des Europacups der Landesmeister deklassierten die Wiener die hoch favorisierte Mannschaft von Juventus Turin nach einer 1:3 Niederlage in Turin im Rückspiel im Wiener Praterstadion mit 7:0 und warfen die italienischen Stars damit überraschend aus dem Bewerb. Dieses Ergebnis stellt bis heute den höchsten Sieg einer österreichischen Mannschaft gegen einen europäischen Spitzenverein sowie die höchste Niederlage eines italienischen Klubs im Rahmen des Europacups dar.

Zuschauerrekort mit 91.000 Fans
1956 wurde die Kapazität durch Erweiterungen von Theodor Schöll auf 92.708 Personen erweitert. Der Zuschauerrekkord wurde mit 91.000 Zuschauern am 30. Oktober 1960 beim Fußball-Länderspiel Österreich-Spanien (3:1) erzielt.

Überdachung und Umbennenung
1986 wurden die Zuschauerplätze überdacht und komplett mit Sitzplätzen ausgestattet. Nach dem Tod des ehemaligen österreichischen Spitzenspielers und Trainers Ernst Happel wurde das Stadion 1992 nach ihm benannt. 1964, 1987, 1990 und 1995 wurde jeweils das Endspiel der UEFA Champions League (bis 1992 Europapokal der Landesmeister) im Ernst-Happel-Stadion ausgetragen.

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