2022 begann für Wiener Maskenverweigerer mit Festnahme

In Wien kam es zu Festnahmen.
In Wien kam es zu Festnahmen. ©APA/Barbara Gindl (Symbolbild)
Zwei Männer (33 bzw. 46 Jahre alt) sind am 1. Jänner jeweils ohne FFP2-Maske in Wien festgenommen worden. Ort des Geschehens waren die Bezirke Leopoldstadt beziehungsweise Favoriten.

Wie die Landespolizeidirektion Wien am Sonntag mitteilte, wollte der jüngere der beiden Österreicher zuvor in der Bahnhofshalle Praterstern in der Leopoldstadt einen Beamten der dortigen Polizeiinspektion zu Boden reißen. Der Ältere soll indes in Favoriten in der U-Bahnstation Reumannplatz Securities mit Pfefferspray attackiert haben.

Festnahme in Wien-Leopoldstadt

Widerstand gegen die Staatsgewalt im Zuge einer Beanstandung nach den geltenden Covid-Bestimmungen lautet das Delikt, das dem 33-Jährigen vorgehalten wird. Es war gegen 19.45 Uhr, als mehrere Polizisten den ihnen bereits bekannten Mann ohne FFP2-Maske in der Bahnhofshalle sichteten. Der 33-Jährige verhielt sich auf die Beanstandung der fehlenden Maske uneinsichtig und wollte auch seine Identität nicht bekannt geben. Als die Polizisten ihn daher nach einem Ausweis durchsuchten, versuchte er einen der Beamten zu Boden zu reißen. Dies führte zu seiner Festnahme, gegen die der Mann sich jedoch so heftig wehrte, dass weitere Beamte zur Hilfe eilen mussten. Ein Polizist wurde im Beinbereich leicht verletzt.

Wien-Favoriten: Festnahme durch Polizei

Um 23.15 Uhr wurde der zweite Maskenverweigerer in der U-Bahnstation Reumannplatz auffällig. Als ihn zwei Securities der Wiener Linien auf die Maskenpflicht aufmerksam machen wollten, begann er diese zu attackieren. Demnach soll er die beiden als "Nazis" beschimpft und auch mit dem Umbringen bedroht haben. Auf die Faustattacken des 46-Jährigen reagierten sie mit dem dienstlichen Pfefferschaum. Der Verdächtige brachte daraufhin seinen eigenen Pfefferspray zum Einsatz und verletzte damit einen Security, ehe Polizisten der Inspektion Ada-Christen-Gasse die Festnahme vollzogen. Der Pfefferspray wurde sichergestellt, diesen hätte der Verdächtige wegen eines behördlichen Waffenverbotes gar nicht bei sich haben dürfen.

(APA/Red)

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