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"Ma hilft Erdbebenopfern"

Der Transport "Ma hilft Erdbebenopfern" traff am Montag in Kaynasli ein: Die "VN" ist in der völlig zerstörten Kleinstadt vor Ort. [29.11.99]

Die Kleinstadt Kaynasli im Nordwesten der Türkei ist nach dem jüngsten Erbeben völlig zerstört: Die 8000 Einwohner leben notdürftig in Zelten, die aber nur zum Teil winterfest sind. “Es ist hier alles unbeschreiblich trostlos”, berichtet VN-Redakteurin Gerda Zimmermann, die derzeit vor Ort ist.

Der Transport von Zelten, kleinen Zeltheizungen, Schlafsäcken, Decken und Winterbekleidung von “Ma hilft Erdbebenopfern” ist am Montag Abend in Kaynasli eingetroffen. Mittlerweise sind dort auch Sermin Altundal, die aus der Erdbebenregion stammende, in Dornbirn lebende 22-jährige Türkin und Gerda Zimmermann präsent.

Sie machten sie am Montag in Kaynasli ein Bild von der Situation und sprachen mit den bedürftigsten Familien: “Die Menschen sind zwar in Zelten untergebracht, viele davon sind aber nicht einmal wasserdicht”. Und häufig hausen in kleinsten Zelten acht bis zehn Personen.”

Für 30 Familien wird ein Zeltobdach aus Vorarlberg zur Verfügung gestellt.
Äusserst kooperativ seien die Behörden vor Ort, allen voran Bürgermeister Efdal Altundal. Problemlos ist auch der von Yimpas-Chef Bekir Ulutürk zur Verfügung gestellte Sattelzug mit den Hilfsgütern ins Erdbebengebiet gekommen.

“Die Stimmung ist trostlos, die Menschen warten in und vor ihren Zelten. Viele stehen noch unter Schock, sind völlig apathisch”, so Gerda Zimmermann. Auf den Trümmern der eingestürzten Gebäude liegt ein wenig Schnee. Gut funktioniere die Verpflegung mit Nahrung: Der Rote Halbmond gibt an die 8000 Erdbebenopfer in der Kleinstadt täglich zweimal warme Mahlzeiten aus.

Von
Marianne Mathis

(Bild: APA)

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