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Lustenauer Sorgen

Ärger mit den Nachbarn kennt Austria Lustenau schon seit dem Aufstieg in die Bundesliga. Seit der FC Lustenau in der Ersten Liga spielt, tauchen ähnliche Probleme auch in der Holzstraße auf.


18 Saisonheimspiele hat jeder der Lustenauer Erstligisten auf seiner Heimstätte zu bestreiten. Bei einer – angenommenen Dauer von sechs Stunden pro Spieltag ergibt das eine “Belästigung” der Nachbarn von insgesamt 108 Stunden – pro Jahr versteht sich. Oder 1,23 Prozent Stunden eines Jahres müssen die Nachbarn mit diesem Problem leben. Erstaunlich wenig, wenn in Betracht gezogen wird, dass Anrainer an viel befahrenen Straßen mit fast 100 Prozent an überdurchschnittlichem Lärmaufkommen konfrontiert werden. Keine aktuellen Probleme hat derzeit die in Vergangenheit oft geplagte Austria Lustenau, ohne jedoch Gewissheit zu haben, dass dem auch weiterhin so sein wird. Massiv protestiert hingegen ein Anrainer beim Stadion an der Holzstraße gegen den Spielbetrieb des FC Lustenau.

Vor allem der Ausbau des gastronomischen Bereichs stört. Denn mittlerweile sind Anzeigen gegen diesen Ausbau eingegangen. Das hat nun zur Folge dass der FCL eine Planung nachreichen und eine Lärmmessung bei Erstligaspielen vornehmen musste. Kostenpunkt insgesamt: rund 7000 Euro. Und weiterer Schaden bleibt nicht aus, denn beim Derby gegen die Austria kann nur eingeschränkt bewirtet werden. FCL-Präsident Kurt König ist verärgert: “Ein Nachbar will mit uns unbedingt streiten, offensichtlich nur, um dem Klub Schaden zuzufügen.”

Kommentar von Elred Faisst:
Verkehr, Arbeitsplätze bringende Industrie, aber auch Freizeiteinrichtungen bringen mehr oder weniger an Lärmbelästigung mit sich. Von einer solchen an Sportplätzen zu sprechen, scheint vermessen. Nur gezählte 108 von 8760 Stunden (1,23 Prozent) eines Jahres können sich Anrainer der Lustenauer Erstligisten gestört fühlen. Die Toleranz erreicht wohl nur die Höhe einer abgeflachten Gehsteigkante, lässt die Anzeigenflut zumindest erahnen. Ein Vorschlag: Umziehen an eine vielbefahrene Straße, dort ist’s dann wirklich unangenehm . . .

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