Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Lustenau kämpfte Bulldogs nieder

Der EHC Lustenau steht im Finale der Eishockey-Nationalliga. In einem hochdramatischen Endspiel der "best-of-five"-Serie kämpften die Lustenauer die Bulldogs aus Dornbirn mit 6:5 nieder und blieben mit 3:2-Siegen erfolgreich.

Der Halbfinalkrimi zwischen dem EHC Lustenau und dem EC Dornbirn ist zu Ende. Die Lustenauer “Löwen“ verpassten den Dornbirner Bulldogs einen 6:5-Maulkorb und können sich nun die Zeller Eisbären krallen. Dornbirn leistete sich den unverständlichen Luxus, den dritten Legionärsplatz nicht zu besetzen, denn Myrrä wurde von Coach Michael Komma nicht aufgestellt. Besonders die Bulldogs-Fans konnten es nicht fassen, dass im Kampf um den Finaleinzug der Topscorer nicht zum Einsatz kommt.

Im ersten Drittel war es Foster-Ersatz Daniel Gauthier vorbehalten den ersten Warnschuss abzugeben, doch dann waren die Hausherren an der Reihe. Ein Doppelschlag von Timo Nussbaumer (5.) und Tuomo Harjula (7.) brachte der Pokel-Truppe eine 2:0-Führung. In der 13. Minute erhöhte Nussbaumer, der zuvor eine 100%-ige ausließ, auf 3:0 und die EHC-Fans stimmten bereits lautstark an: “Ohne Myrrä habt ihr keine Chance“. Doch sie hatten die Rechnung ohne die Bulldogs gemacht. Durch den Anschlusstreffer kurz vor dem ersten Wechsel blieb die Partie weiter spannend. Nichts für schwache Nerven war der Mittelabschnitt. Den 3000 begeisterten Fans wurde ein offener Schlagabtausch präsentiert. Dass Stefan Grabher-Meier in der 28. Minute einen Hochkaräter nicht verwertete, sollte sich rächen. Innerhalb von 64 Sekunden gelang den Messestädtern der Ausgleich. Mairitsch (29.) und Gauthier, der ein tolles Solo erfolgreich abschloss, stellten auf 3:3.

Mit diesem Zwischenstand ging es in die letzten 20 Derby-Minuten dieser Saison, in denen beide Teams ihre letzten Kräfte mobilisierten. Zunächst gab das Komma-Team den Ton an, das zum ersten Mal – Torschütze wieder Gauthier (45.) – in Führung ging. Lustenau brauchte sechs Minuten, um sich von dem Schock zu erholen, und riss dann durch zwei Tore von Kosniak und Zeilinger das Spiel wieder an sich. Die Halle stand nun Kopf – noch 90 Sekunden bis zum Ende. Gauthier fasste sich ein Herz und traf satt zum 5:5. 17 Sekunden später wieder Jubel bei den EHC-Fans, Kapitän Nik Zupancic fixierte nach Zuspiel von Harjula und Squillace mit dem 6:5 den Einzug ins Finale.

EHC-Lustenau-Coach Tom Pokel:
“Die Mannschaft hat fantastisch gespielt, die Fans sind voll auf ihre Kosten gekommen. Im Finale ist alles möglich.“

Timo Nussbaumer (EHC): “Das war Werbung für´s Eishockey, alle fünf Spiele waren super. Unser Zusammenhalt war schließlich entscheidend.“

Daniel Gauthier (EC): “Where was Myrrä? Das war unfair gegenüber den Fans und dem Sponsor. Ich habe mein Bestes gegeben.“

EC-Coach Komma verließ fluchtartig und kommentarlos die Halle.

EHC Lustenau – EC Dornbirn: 6:5 (3:1,0:2,3:2)
Rheinhalle, 2.200 Zuschauer, SR Kowalczyk, Altersberger, Entner
Torfolge: 1:0 Nussbaumer, 2:0 Harjula, 3:0 Nussbaumer, 3:1 Wilhelm, 3:2 Mairitsch, 3:3 Gauthier, 3:4 Gauthier, 4:4 Kosnjak, 5:4 Zeilinger, 5:5 Gauthier, 6:5 Zupancic
Strafen: 14 bzw. 16

  • VIENNA.AT
  • Vorarlberg Sport
  • Lustenau kämpfte Bulldogs nieder
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen