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LR Gantner: Elektromobilität ist der umweltfreundlichere Weg

Landesrat Christian Gantner zeigt Vorteile von E-Fahrzeugen auf.
Landesrat Christian Gantner zeigt Vorteile von E-Fahrzeugen auf. ©VLK
Um bezüglich Umweltfreundlichkeit der Elektromobilität Klarheit zu schaffen, hat das Land Vorarlberg die vielen Studien zu diesem Thema auswerten lassen.

In einer neuen Broschüre sind die Fakten übersichtlich und leicht verständlich dargestellt. Landesrat Christian Ganter präsentierte am Freitag, 17. Mai, in der vkw Mobilitätszentrale in Bregenz das Ergebnis. “Es zeigt sich, dass Elektroautos tatsächlich umweltfreundlicher als Benzin- und Dieselfahrzeuge. Das bestätigt den in Vorarlberg eingeschlagenen Weg, die Weiterentwicklung der Elektromobilität konsequent zu fördern.”

Das Institut KAIROS hat im Auftrag des Landes die Inhalte und Aussagen der Untersuchungen kritisch hinterfragt. In der neuen Broschüre werden die verschiedenen Aspekte, die für und gegen Elektrofahrzeuge sprechen, im Detail erläutert. In der Gesamtabrechnung bleiben bei den Auswirkungen auf die Umwelt entscheidende Pluspunkte für die Elektromobilität. Landesrat Gantner verwies auf die Vorreiterrolle Vorarlbergs: “Vorarlberg war die erste Modellregion der Elektromobilität mit Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien, mit VLOTTE von illwerke vkw gibt es einen starken regionalen Partner. Wir wollen den Anteil von Elektrofahrzeugen kontinuierlich steigern und die erforderliche Infrastruktur – sprich Ladestationen – überall zur Verfügung stellen.” Trotzdem sei die Elektromobilität nur ein Teil der Lösung der Herausforderungen im Straßenverkehr, so Gantner: “Wir müssen auch unsere Bemühungen, den PKW-Individualverkehr wo immer möglich zu reduzieren, fortsetzen.”

Der Energie-Fachbereichsleiter des Landes, Christian Vögel, und Christoph Breuer vom Wirkungsforschungsbüro KAIROS erläuterten die Unterschiede bei den Umwelteffekten. Nur in der Herstellung sind Elektroautos aufwändiger und verursachen dabei auch mehr klimaschädliche Gase als Benzin- oder Dieselautos. Grund dafür: Die Batterie. Eine Herausforderung ist dabei auch die die Beschaffung des Rohstoffes Kobalt, der größtenteils aus problematischen Entwicklungsländern wie dem Kongo bezogen wird. Hier sind Industrie und Politik gefragt, faire Rahmenbedingungen zu setzen.

Geringerer Rohstoffverbrauch

Im Fahrbetrieb können Elektroautos ihre größten Vorteile ausspielen. Sie benötigen nur rund ein Drittel der Energie eines Verbrennungsmotors und verursachen keine schädlichen Abgase. Emissionen fallen nur bei der Stromerzeugung an. Öffentliches Laden über die VLOTTE-Infrastruktur der VKW bedeutet zu 100 Prozent Ökostrom tanken.

Bei den Batterien gibt es aber auch große Pluspunkte. Ihre Lebensdauer kann durch “second life”-Nutzung etwa in einem Hausspeicher wesentlich verlängert werden. Und im Unterschied zu fossilen Treibstoffen, deren “Abfallprodukt” CO2 letztlich in die Atmosphäre ausgestoßen wird und den Klimawandel verursacht, werden die Rohstoffe der Elektromobilität durch die Nutzung nicht verbraucht. Aktuelle Recyclingprozesse machen es möglich, dass 60 bis 70 Prozent der Inhaltsstoffe wiederzuverwerten.

(VLK)

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