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Lockdown-Verschärfung: Alle Schulen ab Dienstag geschlossen

Laut Faßmann ist die Betreuung und pädagogische Unterstützung an den Schulen weiter möglich.
Laut Faßmann ist die Betreuung und pädagogische Unterstützung an den Schulen weiter möglich. ©APA
Ab dem 17. November sind alle Schulen in Österreich wegen der stark steigenden Corona-Zahlen geschlossen. Die Betreuung soll im Bedarfsfall aber in Kleingruppen sichergestellt werden, so Bildungsminister Heinz Faßmann.
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Nach den Oberstufen stellen ab Dienstag auch die restlichen Schulen auf Distance Learning um. Es soll bei Bedarf Betreuung sowie pädagogische Unterstützung in Kleingruppen geben. Der Präsenzunterricht für alle Schulen soll dann am 7. Dezember wieder aufgenommen werden.

Bei den Kindergärten verhält es sich ähnlich: Grundsätzlich gibt es keine Anwesenheitspflicht, Kinder können bei Bedarf aber in den Einrichtungen betreut werden. Auch gibt es keine Einschränkung für die Inanspruchnahme der Betreuung. Die Entscheidung darüber würden die einzelnen Haushalte treffen, so Faßmann. Aufgehoben wird allerdings die Kindergartenpflicht für das letzte Kindergartenjahr.

Schulen wechseln komplett auf Fernunterricht, Betreuung möglich

Am Montag steht noch ein normaler Schultag auf dem Programm. An diesem Tag sollen die Schüler mit Lern- und Arbeitspaketen für die kommenden drei Wochen versorgt werden. Außerdem wird erhoben, wer voraussichtlich Betreuung und pädagogische Unterstützung am Standort nutzen will.

In den drei Wochen wird es an den Schulen einerseits Betreuung geben, andererseits werden auch "Lernstationen" eingerichtet. An diesen können im Rahmen von Kleingruppen mit pädagogischer Unterstützung Aufgaben durchgeführt werden. Sowohl dieses Angebot als auch die Betreuung können auch nur stundenweise in Anspruch genommen werden.

Grundsätzlich soll während des Distance Learning in allen Fächern und Schulstufen nur das bisher Gelernte vertieft werden. Sofern "pädagogisch vertretbar und machbar", können aber auch neue Inhalte vermittelt werden. Die Entscheidung darüber liegt bei den Lehrern.

Schüler im Distance Learning nicht "mit neuen Aufgaben überhäufen"

Im Distance Learning sollen die Schüler "nicht mit neuen Aufgaben überhäuft werden", appellierte Faßmann an die Lehrer. Der Schwerpunkt solle in den kommenden drei Wochen auf der Vertiefung des bereits Gelernten liegen. "Neuer Stoff soll nur in Maßen vermittelt werden." Auch nach der Rückkehr zum Präsenzunterricht soll es nicht zu viele Schularbeiten und Tests geben. "Eine sichere Leistungsbeurteilung kann auch etwa durch die Bewertung der Mitarbeit erfolgen."

Nach den 14 Schultagen im Distance Learning sei man sich sicher, dass die Infektionszahlen gesunken sind, betonte Faßmann. Ihm sei es daher wichtig gewesen, den 7. Dezember als konkretes Wiedereröffnungsdatum zu nennen - auch wenn es sich dabei um einen Fenstertag handelt. "Einen Schwebezustand wie im Frühjahr möchte ich vermeiden."

Faßmann ist auch davon überzeugt, dass das Distance Learning diesmal besser funktionieren wird. Die technischen Voraussetzungen seien besser geworden, Lernplattformen Teil des Schulalltags.

Schularbeiten und Tests werden verschoben

In diesem Zeitraum geplante Schularbeiten werden verschoben - können sie etwa wegen der Kollision mit anderen geplanten Schularbeiten bis zum Ende des Semesters nicht mehr durchgeführt werden, dürfen sie abgesagt werden, wenn auch anders eine Note gegeben werden kann (etwa durch die Beurteilung der Mitarbeit).

"Weitere schriftliche Leistungsfeststellungen" wie etwa Tests sollen nur dann stattfinden, wenn eine solche Beurteilung nicht möglich ist. An Abschlussklassen in der Oberstufe soll eine Absage von Schularbeiten möglichst vermieden werden.

Förderprogramme in den Ferien geplant

Zur Abfederung der Folgen werden in den Weihnachts-, Semester- und Osterferien Förderprogramme vor allem für Schüler mit hohen Lerndefiziten aufgelegt. Die Sommerschule 2021 soll außerdem erweitert werden. Ausgeweitet wird auch das Angebot an Förderunterricht - zum Teil in freiwilliger, aber auch in verpflichtender Form.

Neben den bisher ausgegebenen rund 11.000 Laptops und Tablets will das Bildungsministerium noch zusätzliche Geräte anschaffen. Genutzt werden sollen etwa das Portal Digitale Schule (PoDS), das Serviceportal Distance Learning, Digi4school oder die Online-Eduthek des Bildungsministeriums und das von ihm betriebene Portal Edutube.

Aktuelle Corona-Lage in Österreich

(APA/Red)

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