Loch im Happel-Stadion: Stadt Wien lässt Boden untersuchen

Eine Experten-Kommission wird den Boden im Ernst-Happel-Stadion untersuchen.
Eine Experten-Kommission wird den Boden im Ernst-Happel-Stadion untersuchen. ©APA
Der Wiener Stadtrat Peter Hacker hat eine neue Kommission ins Leben gerufen, die den Boden unterhalb des Rasens im Ernst-Happel-Stadion untersuchen soll. Anlass ist das inzwischen prominente "Hapel-Loch".
Mysteriöses Loch im Happel-Stadion
Rasen von Experten untersucht

Dem inzwischen prominenten Loch im Wiener Ernst-Happel-Stadion wird sich nun auch ein eigenes Gremium widmen: Sportstadtrat Peter Hacker (SPÖ) hat eine siebenköpfige Experten-Kommission ins Leben gerufen, die den Boden unterhalb des Rasens untersuchen soll. Das teilte das Rathaus am Freitag mit.

Kommission wird Boden im Wiener Happel-Stadion untersuchen

"Es soll geprüft werden, ob angesichts der sich wandelnden Klimabedingungen mit längeren Trockenphasen, wiederkehrenden Starkregen-Ereignissen und sich verändernden Grundwasserströmungen der Boden des Stadions den Anforderungen großer Sportereignisse, wie Fußballspiele, noch gewachsen ist. Sollte die Kommission zu der Erkenntnis kommen, dass die Eignung nicht mehr lückenlos und bei jedem Wetterereignis gegeben ist, dann wird sie auch Vorschläge für bauliche bzw. technische Verbesserungen unterbreiten", erläuterte der Stadtrat.

An der Kommission werden neben dem Wiener Stadtbaudirektor Bernhard Jarolim und Experten der Wiener Sportstätten Betriebsgesellschaft weitere Fachleute der Stadt Wien sowie externe Experten teilnehmen. Die Kommission ist ab sofort tätig und wird bis zum Herbst Vorschläge ausarbeiten, hieß es.

Mysteriöses Loch bildete sich nach Fußball-Match in Wien

Am Spielfeld im Wiener Prater hatte sich am Montag nach dem Match gegen Dänemark ein rund 20 Zentimeter tiefes Loch gebildet. Das Nations-League-Spiel gegen Fußball-Weltmeister Frankreich findet heute, Freitag, zwar statt, Spekulationen über die Zukunft des Stadions als Austragungsort gibt es aber trotzdem. ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold machte zuletzt deutlich, dass man künftig für Länderspiele verstärkt in die Bundesländer ausweichen könnte.

(APA/Red)

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