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Ländle-Teams starten in die neue Saison

©Stiplovsek
Zum Auftakt der neuen Saison in der "Heute für Morgen" Erste Liga spielt Altach zuhause gegen den TSV Hartberg, der FC Lustenau gegen die Vienna und Austria Lustenau muss zu Grödig.
Liveticker SCR Altach
Liveticker FC Lustenau
Austria Lustenau muss zu Grödig
Tabelle der ersten Liga

„Jeder muss sich darauf freuen“

Vor dem Saisonstart heute um18.30 Uhr für cashpoint SCR Altach spricht Trainer Adi Hütter über die neue Saison. Wie im Vorjahr (4:0) heißt der erste Gegner in der cashpoint-Arena TSV Hartberg.

Was wissen Sie vom Gegner bzw. haben Sie Hartberg beobachten lassen?

Adi Hütter: Unser Sportchef Walter Hörmann hat Hartberg beobachtet. Wir haben genug Informationen über die Steirer, wissen dass es zwar derselbe Auftaktgegner wie im Vorjahr, aber das Spiel nicht mehr vergleichbar ist. Der letztjährige Aufsteiger hat mit Sicherheit einen Schritt nach vorne gemacht.

Aber das sollte man doch auch von Ihrer Mannschaft behaupten können?

Hütter: Davon gehen wir Trainer aus. Doch wir stehen am Start einer Meisterschaft. So richtig erkennbar wird dies wohl erst nach dem ersten Viertel werden. Wichtig ist für mich, dass sich die Spieler auf die Aufgabe freuen. Nicht immer ist das Ergebnis entscheidend, sondern vielmehr, was ein Spieler, wie eine Mannschaft in einer gewissen Situation reagiert.

Wie problematisch sind die derzeit herrschenden, tropischen Temperaturen?

Hütter: Eigentlich kein Problem. Wir haben unter diesen Temperaturen trainiert, die Spieler konnten sich auf die Hitze einstellen. Klar, es ist derzeit heiß – aber das ist mit Sicherheit keine Ausrede.

Im Vorjahr konnte die Mannschaft immer dann mit dem Druck nicht umgehen, wenn sie in der Tabelle vorneweg maschierte. Wurde daran gearbeitet?

Hütter: Man kann immer versuchen, etwas zu verbessern. Wir haben über Sachen, die nicht funktioniert haben, gesprochen. Etwa darüber, Verantwortung zu übernehmen. Das heißt für mich nicht: Mehr rennen oder mehr kämpfen. Verantwortung zu übernehmen heißt etwas ganz anderes – und ist von Spieler zu Spieler verschieden. Die Aufgabe jedes Einzelnen ist es, dies für sich zu erkennen und dann in seinem Bereich Verantwortung zu übernehmen. Vereinfacht kann ich es vielleicht so erklären: Ein Patrick Scherrer muss sich vor Augen führen, immer wieder das Dribbling zu suchen. Auch wenn es nicht von Beginn weg klappt. Ein Philipp Netzer andererseits übernimmt Verantwortung, wenn er jeden Zweikampf gewinnt.

Wie zufrieden sind Sie denn am Ende der Vorbereitung?

Hütter: Eigentlich sehr, aber das sagt derzeit wohl jeder Trainer über seine Mannschaft. Wir haben versucht, die Spieler an ihre Grenzen zu führen. Es war bemerkenswert, wie jeder mitgezogen ist. Für mich zudem erfreulich, dass wir trotz der extremen physischen Belastung ohne Verletzung geblieben sind.

Es gab nur vier Testspiele. Doch ein bisschen wenig?

Hütter: Nein, zum einen haben wir ja eine eingespielte Truppe. Zudem haben wir anfangs, wie schon gesagt, unseren Trainingsschwerpunkt auf die Physis gelegt.

Mit der Rückkehr zur Zehnerliga gibt es nun wieder 36 statt 33 Runden. Wie wird sich das auswirken?

Hütter (schmunzelt): Es sind neun Punkte mehr zu vergeben. Aus meiner Sicht ist das die viel ehrlichere Meisterschaftsvariante. Allerdings: Es gibt drei Spiele mehr und da kann viel passieren. Vor allem im Herbst mit 21 Spielen braucht es viel Substanz.

Altach wird von vielen als Titelkandidat gehandelt. Wer ist Ihrer Meinung nach der härteste Konkurrent?

Adi Hütter: Wir sind ein Mitfavorit auf den Titel – so würde ich das bezeichnen. Persönlich habe ich natürlich die Admira, aber auch St. Pölten und die Austria auf der Rechnung. Eine Überraschungsmannschaft wird es wohl auch wieder geben.

 

FC Lustenau mit neuformiertem Team gegen die Vienna

Spannung und einige unbekannte Gesichter erwartet die FCL-Fans vor dem heutigen Duell zwischen Vorarlbergs bzw. Österreichs ältesten Fußballklubs. Beim FC Lustenau gibt das neue Trainerduo Hans Kogler und Ralph „Jeff“ Geiger seine Heimpremiere gegen die Vienna. Sieben weitere Akteure schlüpfen ebenfalls das erste Mal in einem Pflichtspiel für die Blau-Weißen ins Trikot. Mehr als fraglich ist der Einsatz von William Hochmuller dos Santos – kurz „William“. Für den Brasilianer fehlt noch die Arbeitsgenehmigung. Fix fehlen wird Philipp Hagspiel. Der Routinier hat seit Längerem mit einer Mandelerkrankung zu kämpfen.

Eigene Stärken ausspielen

Mehrere Wechsel gab es auch bei den Gästen aus Wien. Ein Dutzend Spieler haben die Vienna verlassen, insgesamt zehn Neuverpflichtungen kamen dazu. „Die neuformierte Vienna wird – wie wir – zuerst den richtigen Rhythmus finden müssen. Wir schauen aber nicht zu stark auf den Gegner, sondern konzentrieren uns auf die eigenen Aufgaben“, so FCL-Coach Kogler. Dabei baut er auf seine starke Defensive. Mit schnellem Spiel aus der Abwehr soll die Schinkels-Elf geknackt werden. Weiters wolle sein Team die Vienna früh attakieren. „Wenn wir in der Liga bestehen wollen, müssen wir in den Heimspielen unbedingt punkten.“

Auf Empfehlung von Seoane

Ex-FCL-Stürmer Diego Seoane hat den Blau-Weißen seinen Landsmann ans Herz gelegt. Nach einer elfstündigen Flugreise ist Jonathan Techera via Madrid gestern in Lustenau gelandet. Und der bullige Angreifer erzählt von der Begeisterung in seiner Heimat nach der Rückkehr der WM-Helden. „Eine Riesenparty“ strahlt der 20-Jährige Uruguayer. Immerhin stammt er vom selben Klub wie WM-Starter Maximiliano Pereira, von Defensor Sporting Club.

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