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Liverpool nach 3:0 Spitzenreiter - Arnautovic eingewechselt

Die Reds kletterten wieder an die Spitze
Die Reds kletterten wieder an die Spitze ©APA (AFP)
ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic hat am Samstag in der englischen Premier League sein Comeback nach zehntägiger Verletzungspause gegeben. Österreichs Fußballer des Jahres wurde beim 1:1 von West Ham bei Crystal Palace eingewechselt. Für Southampton-Trainer Ralph Hasenhüttl setzte es einen Rückschlag im Abstiegskampf. Liverpool kletterte mit einem 3:0 gegen Bournemouth vorerst wieder an die Spitze.

Liverpool liegt nach dem souveränen Pflichtsieg, den Sadio Mane (24.), Georginio Wijnaldum (34.) und Mohamed Salah (48.) fixierten, bei gleich vielen ausgetragenen Spielen drei Punkte vor Titelverteidiger Manchester City. Die Citizens, die unter der Woche durch ein vorgezogenes Duell mit Everton (2:0) die Spitze übernommen hatten, empfangen erst am Sonntag (17.00 Uhr) im Schlager Chelsea.

Manchester United zog durch einen 3:0-Sieg gegen Fulham vorübergehend an Chelsea vorbei und ist Vierter. United ist unter dem Interimstrainer Ole Gunnar Solskjaer weiter ungeschlagen. Zehn von bisher elf Spielen unter dem Norweger entschieden die “Red Devils” für sich. “In den letzten 80 Minuten waren wir fantastisch”, sagte Solskjaer. Doppeltorschütze Paul Pogba (14., 65./Elfer) überragte einmal mehr. Auf Liverpool fehlen United aber weiterhin 14 Punkte.

Arsenal erfüllte seine Pflicht mit einem 2:1-Sieg in Huddersfield, liegt weiter einen Punkt hinter ManUnited auf Rang sechs. West Ham spielte nach einem Heimremis gegen Liverpool auch bei Crystal Palace Remis. Den Führungstreffer durch einen Elfmeter von Mark Noble (27.) brachten die “Hammers” nicht über die Zeit. Arnautovic, der sich Ende Jänner eine Fußprellung zugezogen hatte, kam in der 68. Minute für den Mexikaner Chicharito ins Spiel.

Southamptons Sorgenfalten vergrößerten sich durch eine 1:2-Heimniederlage im direkten Duell mit dem Abstiegskonkurrenten Cardiff City. Das Hasenhüttl-Team erzielte erst in der Nachspielzeit durch Jack Stephens den Ausgleich (91.), fing sich in der 93. Minute aber noch einen Gegentreffer ein. Bereits vergangene Woche hatte Southampton in der Schlussphase einen möglichen Sieg beim direkten Rivalen Burnley verspielt (1:1).

Die “Saints” halten nach 26 Runden weiter bei 24 Punkten und müssen sich ernsthafte Sorgen um den Klassenerhalt machen. Cardiff dagegen zog am Hasenhüttl-Team vorbei und verließ die Abstiegszone.

Ralph Hasenhüttl war nach Southamptons 1:2 gegen Cardiff sichtlich gezeichnet. “So zu verlieren ist brutal. Es ist unglaublich, wie leicht wir Punkte hergeben”, erklärte der Steirer, dessen Team am Samstag in der Nachspielzeit um einen Punkt umfiel und bereits vor einer Woche gegen Burnley durch ein Gegentor in der 94. Minute einen Sieg verpasst hatte.

Daher forderte Hasenhüttl von seinen Spielern mehr Konzentration. “Wenn wir damit nicht aufhören (Anm.: späte Tore zu bekommen), haben wir keine Chance, in der Liga zu bleiben”, warnte der frühere Leipzig-Coach. Southampton hat nun zwei Wochen Pause, das nächste Spiel steigt am 23. Februar bei Arsenal.

(APA)

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