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LIVE: Warten auf das Endergebnis der Bundespräsidentenwahl mit Wahlkarten

LIVE: Am Montag wird das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl inkl. Wahlkarten verkündet.
LIVE: Am Montag wird das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl inkl. Wahlkarten verkündet. ©APA
Nachdem das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl 2016 nach dem Wahlgang schon deutlicher ist als bei der aufgehobenen Stichwahl im Mai, werden die Briefwähler bei der Wiederholung nicht den Ausschlag geben.
Das vorläufige Endergebnis
So hat Wien gewählt
Top-Ergebnis für FPÖ
LIVE-Ticker zum Nachlesen
Die erste Hochrechnung
Reaktionen aus der Politik

Alexander Van der Bellen lag schon Sonntagabend mit 51,68 Prozent vor Norbert Hofer (FPÖ) und wird letztlich bei der BP-Wahl laut Hochrechnern auf mehr als 53 Prozent kommen. Das wären mehr, als Heinz Fischer beim Einzug in die Hofburg hatte.

In die Hofburg einziehen wird Van der Bellen zwar erst nach der Angelobung zum Bundespräsidenten am 26. Jänner. Aber für Montag wird mit der ersten Pressekonferenz des designierten Bundespräsidenten Österreichs gerechnet. Von Hofer oder seiner Partei sind am Montag keine Aktivitäten zu erwarten, für die FPÖ ist der Nachwahltag immer ein “blauer Montag”.

590.000 Wahlkarten werden ausgezählt

Nicht blau machen können die Mitglieder der Bezirkswahlbehörden. Sie müssen rund 590.000 Briefwahlstimmen der Bundespräsidenten-Stichwahl auszählen. Wann das offizielle Ergebnis der Bundespräsidentenwahl 2016 vorliegen wird, kann die Bundeswahlbehörde nicht sagen. Manche Wahlbehörden – vor allem in Tirol – haben bereits im Vorfeld erklärt, dass es bis Dienstag dauern könne, weil die Auswertung mit den genauen Vorgaben des VfGH wesentlich länger dauern werde. Am 23. Mai waren jedoch alle Wahlkarten schon vor 17.00 Uhr ausgezählt – auch in der Vielzahl der Bezirkswahlkreise, die gesetzeskonform gearbeitet haben.

LIVE: Das Ergebnis der BP-Wahl inkl. Wahlkarten

VIENNA.at berichtet auch am Montag live vom Geschehen rund um die Auszählung der Briefwahlstimmen. Gegen 17.00 Uhr soll das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl 2016 inklusive Wahlkarten feststehen.

LIVE von der Bundespräsidentenwahl 2016
11:43 | David Mayr

Hier geht es zum vorläufigen Endergebnis der BP-Stichwahl inkl. Briefwahlstimmen.

Damit bedanken wir uns fürs Mitlesen und wünschen einen schönen Nachmittag!
11:37 | David Mayr

Gerade hat die APA das vorläufige Endergebnis inkl. Briefwahlstimmen ausgeschickt: Demnach kommt Alexander Van der Bellen auf 53,79 Prozent und Norbert Hofer auf 46,21 Prozent der Stimmen.
11:32 | abeganovic

Die Uhrzeit ist fix: Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) wird heute, Dienstag, um 13.00 Uhr das Gesamtergebnis der Bundespräsidenten-Stichwahl inklusive Briefwahl verkünden.
11:12 | abeganovic

Der designierte Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird heute nach Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses durch Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) ein Pressestatement um voraussichtlich 15.00 Uhr im Palais Schönburg, 4., Rainergasse 11, abgeben.
09:22 | abeganovic

Bei der zweiten Wahl Heinz Fischers 2010 - wo die ÖVP keinen Kandidaten aufgestellt und prominente ÖVP-Vertreter weißwählen nahegelegt hatten - gab es österreichweit mehr als sieben Prozent ungültige Stimmen. Das war auch bei der zweiten Wahl Rudolf Kirchschlägers (ebenfalls ohne ÖVP-Kandidaten) der Fall. Mehr als vier Prozent der abgegebenen Stimmenzettel waren auch 1998 (zweite Wahl Thomas Klestils ohne SPÖ-Kandidaten) und 2004 (erste Wahl Heinz Fischers gegen Benita Ferrero-Waldner/ÖVP) ungültig - also zum Teil weiß.
09:10 | abeganovic

Viele ungültige Stimmen in NÖ und Salzburg: In Salzburg, Nieder- und Oberösterreich, aber auch im Burgenland gab es bei der Hofburg-Stichwahl vergleichsweise viele Weißwähler. Der Anteil ungültiger Stimmen ist dort deutlich höher als im Westen des Landes und in Wien. In Salzburg und Niederösterreich, wo im Mai noch Hofer, jetzt aber Van der Bellen vorne lag, waren mehr als vier Prozent der abgegebenen Stimmen ungültig.
08:28 | abeganovic

Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) hielt es für gut, die Fristen für die Wahlkartenanträge zu verlängern. Bei der Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl hatten sich viele Auslandsösterreicher beklagt, dass sie ihre Wahlkarten nicht zeitgerecht bekommen haben und damit nicht wählen konnten.

Er werde einen längeren Zeitraum für den Antrag bei der anstehenden Wahlrechtsreform anregen, sagte Sobotka Montag in der "ZiB2". Aber das Wahlrecht zu gestalten sei ein "ganz besonderes Recht des Parlaments", das Innenministerium gebe hier nur die Expertise ab.
08:08 | abeganovic

Jedenfalls zeigten sich die Österreicher alles andere als wahlmüde - auch wenn sich diese über fast acht Monate hinzog. Schon die Beteiligung von 68,5 Prozent im April war nicht allzu schlecht, denkt man an den Einbruch bei Heinz Fischers Wiederwahl im Jahr 2010 auf 53,57 Prozent. Die Wahl zwischen dem ersten blauen oder grünen Bundespräsidenten im Mai brachte 72,7 Prozent zum Mitstimmen. Auch dass diese Wahl dann wiederholt werden musste, hat die Wähler offensichtlich nicht vergrault - sondern im Gegenteil noch einige mehr zur Teilnahme motiviert.
07:53 | abeganovic

Wahlbeteiligung noch höher als im Mai: Anders als von vielen Meinungsforschern erwartet, ist die Wahlbeteiligung bei der Wiederholung der Hofburg-Stichwahl nicht gesunken - sondern wird mit den Briefwählern letztlich um mehr als einen Prozentpunkt über der vom Mai liegen. Die Hochrechner gehen von einer Beteiligung von letztlich rund 74 Prozent aus, im Mai waren es 72,7 im ersten Wahlgang im April 68,5.
07:39 | abeganovic

In den Briefwahlprognosen vom Sonntag gingen sowohl die ARGE Wahlen als auch SORA davon aus, dass sich Van der Bellen mit der Briefwahlauszählung von den am Sonntag ausgewiesenen 51,9 auf 53,3 Prozent verbessern wird, tatsächlich dürfte er an den 54 Prozent kratzen.

Kommt Van der Bellen auf über 53,91 Prozent, überholt er Kurt Waldheim (ÖVP). Denn dieser hatte 1986 mit 53,91 Prozent die Stichwahl gegen Kurt Steyrer (SPÖ) gewonnen. So gut wie sicher ist, dass Van der Bellen besser abschneidet als Heinz Fischer (SPÖ) bei seiner Erstwahl 2004 (52,39 Prozent) und Franz Jonas bei seiner zweiten Wahl im Jahr 1971, wo er im Duell Waldheim mit 52,78 Prozent schlug.
07:37 | abeganovic

Weiters im heutigen Terminkalender: Der designierte Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird heute nach Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses durch Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) ein Pressestatement um voraussichtlich 15.00 Uhr im Palais Schönburg, 4., Rainergasse 11, abgeben.
20:11 | David Mayr

Innsbruck-Land braucht länger: Österreich wird das Ergebnis der Bundespräsidenten-Stichwahl erst am Dienstag zu Mittag erfahren. Denn die Bezirkswahlbehörde von Innsbruck-Land wird erst morgen mit der Auszählung der Briefwahl fertig. Alle anderen 112 Bezirkswahlbehörden hatten die Ergebnisse Montag gegen 20.00 Uhr bereits abgeliefert. Anders als bei der Mai-Wahl werden die Briefwahlstimmen den Wahlausgang aber nicht ändern.

Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) plant, das Gesamtergebnis inkl. Briefwahl um rund 13.00 Uhr zu verkünden.
19:54 | Johanna Mayer

Ergebnis mit Wahlkarten in der Steiermark: Die Steiermark bleibt zwar in ihrer Gesamtheit bei der Wiederholung der BP-Stichwahl am Sonntag mehrheitlich blau, aber bei der Auszählung der Briefwahlstimmen hatte Alexander Van der Bellen 61,2 Prozent oder 61.098 Stimmen für sich. Norbert Hofer kam auf 38,8 Prozent oder 38.790 Stimmen. Inklusive Wahlkarten lag Hofer in der Grünen Mark bei 52,7 und Van der Bellen damit bei 47,3 Prozent.
19:48 | Johanna Mayer

Heute nahm das Innenministerium auch noch zu einer anderen Sache Stellung:
19:45 | Johanna Mayer

Der Wahlsieger der Bundespräsidentschaftswahl, Alexander Van der Bellen, hat laut einer Wählerstromanalyse des Instituts für Wahl-, Sozial- und Methodenforschung (Dr. Kohlsche) einen beträchtlichen Teil seiner Stimmen direkt von seinem Konkurrenten Norbert Hofer abziehen können. Rund 104.000 Hofer-Wähler vom 22. Mai votierten demnach (im Saldo) gestern, Sonntag, für Van der Bellen.
19:26 | Johanna Mayer

++++ Obwohl man in Tirol nicht davon ausgeht, die Briefwahlstimmen am heutigen Tag fertig auszählen zu können, erwartet das Innenministerium das Endergebnis der Wahl kurz vor Mitternacht. ++++
19:09 | Johanna Mayer

Das Bundesland Salzburg ist am Montag nach Auszählung der Briefwahlstimmen wie erwartet an Alexander Van der Bellen gefallen. Nach dem vorliegenden Ergebnis legte Alexander Van der Bellen auf 52,0 Prozent zu und ist damit auch in Salzburg Erster. Das Ergebnis von Niederösterreich, das ebenfalls noch pro Van der Bellen kippen dürfte, wurde vorerst noch nicht veröffentlicht.
19:08 | Johanna Mayer

+++ Briefwahlauszählung dauert in Tirol vermutlich noch bis Dienstag +++
18:33 | David Mayr

Die Auszählung der Briefwahlstimmen war Montagabend noch im Gang, kurz nach 18.00 Uhr fehlten laut Innenministerium noch die Ergebnisse einiger Bundesländer. Bereits fertig waren um 18.00 Uhr - nach Vorarlberg - auch Wien und Oberösterreich. In beiden Länder brachten die Briefwähler dem gewählten Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen ein Plus von zwei Prozentpunkten.

Wien. In Wien legte Van der Bellen von 63,6 auf 65,7 Prozent zu, er hat insgesamt 533.697 Stimmen erhalten. Drei Viertel der Briefwähler hatten ihn angekreuzt. Norbert Hofer (FPÖ) hat in Wien inkl. Briefwahl 34,3 Prozent bzw. 278.894 Stimmen.

In Oberösterreich holte sich der nächste Bundespräsident zwei Drittel der Briefwahlstimmen - und kam damit letztlich auf 55,3 (Sonntagabend: 53,3) Prozent bzw. 440.631 Stimmen. Der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer wurde von 44,7 Prozent bzw. 356.619 Oberösterreichern gewählt.

Stark gestiegen ist in beiden Ländern die Wahlbeteiligung: In Wien hoben die fast 149.000 abgegebenen Briefwahlstimmen die Beteiligung von 58,9 auf 71,8 Prozent, in Oberösterreich erreichte die Beteiligung mit den fast 110.000 Briefwahlkarten letztlich 75,1 (Sonntag: 65,2) Prozent. Beide Länder haben die Ergebnisse auf ihrer Homepage veröffentlicht, ehe das Innenministerium das Gesamtergebnis samt allen Teilresultaten publiziert.
15:37 | Johanna Mayer

Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) hat am Montag seine Freude über die Wahl von Alexander Van der Bellen zum Bundespräsidenten bekräftigt. Er sei "sehr stolz" auf die hohe Zustimmungsrate der Wiener für den "weltoffenen, proeuropäischen" Kandidaten, der für das Verbindende in der Gesellschaft stehe. Was die Auswirkungen betrifft, ortet der Stadtchef eine beruhigende Wirkung auf den Bund.
14:08 | dherger

Die FPÖ hat neben Reinhold Mitterlehner einen weiteren Verantwortlichen für die Wahlschlappe ihres Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer ausgemacht: Den Brexit-Wortführer Nigel Farage. Dieser habe durch seine Aussagen über ein EU-Austrittsreferendum in Österreich zur Niederlage Hofers beigetragen, zitierte die britische Zeitung "Telegraph" den Wiener FPÖ-Gemeinderat Anton Mahdalik.

"Das hat uns nicht geholfen, das hat uns behindert", sagte Mahdalik dem Zeitungsbericht zufolge. Schließlich unterstütze eine "überwältigende Mehrheit" der Österreicher die EU-Mitgliedschaft. Der Zeitungsbericht sorgte für bissige Kommentare von britischen Twitter-Nutzern. "Das passiert, wenn man sich in die Politik von anderen einmischt, Nige!", lautete ein Kommentar.
13:38 | dherger

Vizekanzler und ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner will nicht verantwortlich sein für die Niederlage von FPÖ-Kandidat Norbert Hofer. Seine öffentlich geäußerte Präferenz für Alexander Van der Bellen allein hätte dies jedenfalls nicht verursacht. Das wäre "zu viel der Ehre". Er denkt viel eher, die FPÖ versuche, einen Keil in die Volkspartei zu treiben. (Bild: APA/HERBERT PFARRHOFER)

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13:20 | dherger

EU-Nachbarschaftskommissar Johannes Hahn hat den Sieg von Alexander Van der Bellen bei der Bundespräsidentenwahl begrüßt. Es handle sich um ein "starkes Signal" dafür, dass sich der Populismus nicht lohne, sagte Hahn am Montag am Rande eines Besuchs in Belgrad.

Für die Stellung Österreichs in Europa und darüber hinaus sei dieses Wahlergebnis viel besser, meinte Hahn bei einer Pressekonferenz mit dem serbischen Regierungschef Aleksandar Vucic. Der ÖVP-Politiker wies aber auch darauf hin, dass es eine Kluft zwischen zwei Gruppen in der österreichischen Gesellschaft gebe. Es gelte nun daran zu arbeiten, diese Kluft zu schließen, so Hahn.
13:13 | dherger

Alt-Bundespräsident Heinz Fischer hält das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl für eines, "mit dem man zufrieden sein kann und soll". Fischer gratulierte am Montag seinem Nachfolger Alexander Van der Bellen "sehr herzlich" und betonte, dass er ihm das Amt des Bundespräsidenten "mit gutem Gewissen" übergeben könne.

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12:44 | dherger

Der Großteil der österreichischen Abgeordneten im EU-Parlament zeigt sich erleichtert vom Sieg Alexander Van der Bellens bei der Bundespräsidentenwahl. Mit Ausnahme der FPÖ, von der es vorerst keine Reaktion gab, sehen angesichts der erstarkenden Anti-EU-Kräfte alle Delegationsleiter den Sieg des ehemaligen Chefs der Grünen - der als Unabhängiger kandidierte - als einen Lichtblick.




12:39 | dherger

Der Medienbeobachter META Communication International analysierte das Wahl-Geschehen auf Twitter und zählte 63.211 Tweets. Beim ersten Durchgang war es fast die gleiche Zahl, nämlich 63.528. Mehr als 23.000 User kommentierten diesmal den Wahltag auf Twitter.

Wie schon bei der ersten Stichwahl wurden zehntausende Tweets mit der Erwähnung der beiden Kandidaten und vor allem auch des Hashtags "bpw16" erfasst. Mit bis zu 530 Tweets pro Minute erreichte der Social Media-Buzz um 17 Uhr mit der Veröffentlichung der ersten Hochrechnung seinen Höhepunkt. Alexander Van der Bellen ist nicht nur Wahlsieger, sondern hatte mit einem Anteil von 65 Prozent auch mehr Erwähnungen als sein Mitbewerber Norbert Hofer.



12:23 | dherger

Auch aus den Reihen der Bundesregierung wird dem neuen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen gratuliert, mehrere Minister deponierten ihre Glückwünsche via Facebook.





11:55 | dherger

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat am Montag nach der Wahlniederlage von FPÖ-Kandidat Norbert Hofer bei der Bundespräsidentschaftswahl bereits in die Zukunft geblickt: "2017 wird das Jahr der Freiheitlichen! Unsere Zeit kommt!", postete Strache auf Facebook.


11:53 | dherger

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sorgt sich angesichts der Polarisierung bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich wegen der politischen Spaltung des Nachbarlandes. "Unter den gegebenen Umständen ist die Wahl in Österreich eine gute Entscheidung der österreichischen Bevölkerung", sagte der CSU-Vorsitzende am Montag in München.

"Allerdings darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die beiden Regierungsparteien an dieser Wahl überhaupt nicht mehr beteiligt waren, weil sie ausgeschieden sind. Und zweitens, dass Österreich tief gespalten ist", sagte der CSU-Politiker.
11:52 | dherger

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) sieht nach der Bundespräsidentenwahl in Österreich mit dem Sieger Alexander Van der Bellen "bei den meisten eine Art Erleichterung". Vor Beginn der Eurogruppe am Montag in Brüssel sagte Schelling, dem Rechts- aber auch Linkspopulismus in der EU sei damit aber "noch kein Einhalt geboten".

In Europa sollte auch nicht immer nur von Rechtspopulismus gesprochen werden. "Wir haben auch den Linkspopulismus und der Populismus generell ist an den Rändern in Europa sehr stark geworden". Österreich werde jetzt "in das Licht gerückt, wir hätten den Rechtspopulismus vorerst gebremst. Ja, es stimmt, (Norbert, Anm.) Hofer hat nicht gewonnen, aber in Summe ist dem Populismus damit noch kein Einhalt geboten", betonte der Minister.
11:50 | dherger

Alexander Van der Bellen bei den Feierlichkeiten nach dem Wahlsieg am Sonntag (Foto: APA/AFP/Vladimir Simicek)
11:48 | dherger

Am Montag gibt es nun anders als zunächst erwartet kein Medienstatement von Alexander Van der Bellen. Der Sieger der Bundespräsidentenwahl werde frühestens am Dienstag, jedenfalls aber erst nach Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses durch Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP), ein Pressestatement abgeben, hieß es in einer Aussendung. Weitere Details, etwa Personalentscheidungen, wurden am Montag noch nicht bekanntgegeben.
11:44 | dherger

Klaus Herrmann in der "Kronen Zeitung": "Österreich geht auf Nummer sicher. Genau das ist die Erkenntnis der zweiten Stichwahl: Die Österreicher sind zwar mit vielem unzufrieden. Aber sie wollen mehrheitlich keinen FPÖ-Mann an der Staatsspitze. Die Weiterinterpretation ist zulässig: auch nicht an der Regierungsspitze. Die Blauen sollen umrühren und den anderen Beine machen - aber in der erste Reihe will sie eine Mehrheit nicht."


Christian Nusser in "Heute": "So schnell kann es gehen. Statt ein Hort des Bösen sind wir für Europa nun plötzlich tolle Madln und Burschen. Rechts abgewehrt, den ersten Grünen ins Amt gehievt ... Was bleibt? Dieser Wahlkampf hat viele Schwächen offengelegt, auch im Journalismus. Missionarischer Eifer überdeckt immer häufiger nötige Distanz. Wenn wir nicht lernen, andere Meinungen zu respektieren, werden wir uns über manches Wahlergebnis noch grün und blau ärgern."

Werner Schima in "Österreich": "Die Österreicher haben an diesem Sonntag gegen eine Dritte Republik gestimmt und den berechenbaren Kandidaten zum Bundespräsidenten gewählt. Die Angst vor einer blauen Republik hat über die Wut gegen das System gesiegt ... Europa wird's mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen."

Gerold Riedmann in den "Vorarlberger Nachrichten": "Gott sei Dank ist der Vorhang endgültig gefallen. Österreich hat sich kurz vor Weihnachten endlich ein langersehntes Geschenk gemacht und erfrischend eindeutig einen Bundespräsidenten gewählt. Damit beweisen Herr und Frau Österreicher sich und der ganzen Welt, dass sie wissen, welche Rolle der Bundespräsident in dieser Republik spielt. Er ist kein polternder Politiker, der andere permanent der Lüge bezichtigt. Er kann nicht mit einem Flügelschlag die Arbeitslosigkeit senken oder den Milchpreis steigern. Der österreichische Bundespräsident ist das Gewissen des Staates."
11:43 | dherger

Die Titelseiten nationaler sowie internationaler Tageszeitungen zum Thema der österreichischen Bundespräsidentenwahl am Montag (Bild: APA/ROLAND SCHLAGER)
11:40 | dherger

Internationale Zeitungen kommentieren am Montag den Ausgang der österreichischen Bundespräsidentenwahl:

"Magyar Idök" (Budapest): "Ob das Staatsoberhaupt Alexander Van der Bellen oder Norbert Hofer heißt - am Wesentlichen ändert das nichts. In Österreich ist nämlich das seit dem Zweiten Weltkrieg bestehende, auf der Großen Koalition von Linken und Rechten gegründete politische System gescheitert. (...) Die Welt geht durch drastische Veränderungen. Die Führer der westlichen Zivilisation tun aber weiterhin so, als ob nichts geschehen wäre. Alexander Van der Bellen wird bald in die Hofburg einziehen. Er wird mit aller Gewissheit sehr höflich, EU-konform und politisch korrekt sein. Seinen Namen werden wir aber in Hinkunft nicht mehr hören. Die EU-, migrations- und globalisierungsfeindlichen Slogans (der FPÖ) dafür umso mehr.

"Dernieres Nouvelles d'Alsace" (DNA) (Straßburg): "Die kleine Bundesrepublik Österreich hat geschwankt, ist aber nicht umgefallen. Alles andere als das. Mit mehr als 53 Prozent der Stimmen hat der Grünen-Politiker und neue Präsident Alexander Van der Bellen (dem Rechtspopulisten) Norbert Hofer und dessen Truppen den Zutritt zur Hofburg versperrt. Das ist ihm gelungen, indem er systematisch jede einzelne Position seiner Gegner bekämpfte. Er hat ihnen nicht erlaubt, die Nationalfahne und das Wort 'Heimat' für sich allein in Anspruch zu nehmen."

"Neue Zürcher Zeitung": "Wer nun allerdings versucht ist, zu jubeln und sich zurückzulehnen, sollte dennoch kurz innehalten. Die Spannungen in der großen Koalition sind akuter denn je, der politische Stillstand verschärft sich, ein Sieg der FPÖ bei vorgezogenen Neuwahlen bleibt wahrscheinlich. Van der Bellens Sieg erlaubt der FPÖ sogar, sich noch stärker als die unbeteiligte Außenseiterin und Anwältin des kleinen Mannes in Szene zu setzen. Guttun wird der bedächtige Van der Bellen dem Land dennoch, sitzt doch nun ein auf Ausgleich bedachter Präsident in der Hofburg. Das ist nicht wenig in Zeiten der institutionalisierten, medial befeuerten Atemlosigkeit."
11:36 | dherger

Internationale Zeitungen beschäftigen sich am heutigen Montag mit dem Sieg von Alexander Van der Bellen bei der Bundespräsidentenwahl.

Ein Überblick:
ITALIEN: "La Repubblica": "Van der Bellen Präsident in Österreich. Der Populist Hofer abgestraft"
"Il Giornale": "In Österreich gewinnt Van der Bellen, europafreundlicher Einwanderungsbefürworter."

SCHWEIZ:
"NZZ": "Das Wahlresultat zeigte den Freiheitlichen, die einer Mehrheitsfähigkeit so nahe kamen wie nie zuvor, ihre Grenzen auf. Das ist auch für Europa ein gutes Zeichen, wo der Aufstieg der Rechtspopulisten in den letzten Monaten geradezu als Naturgesetz erschien."

FRANKREICH:
"Le Monde": "Ein Teil der Wählerschaft ist vielleicht aufgeschreckt, um den internationalen Ruf Österreichs zu schützen." (Online-Ausgabe, "Le Monde" am Sonntagabend)
"Le Figaro": "Auch wenn sein Amt symbolisch ist, der neue Präsident wird die Aufgabe haben, die Risse, die sich innerhalb der traditionellen politischen Parteien aufgetan haben, wieder zu schließen." (Sonntagabend)


GROSSBRITANNIEN:
"The Guardian": "Der Seufzer der Erleichterung nach dem Sieg Alexander Van der Bellens in der Wahlwiederholung der österreichischen Präsidentenwahlen war in ganz Europa zu hören."
"The Times": "Österreich lehnt extreme Rechte ab und stimmt für Grün."
"Daily Mail": "Ist Europas Brexit-Revolution vorüber? Schadenfrohe Unterstützer der Linken schwenken Plakate mit "Gott sei Dank", nachdem der rechte Kandidat die österreichischen Präsidentenwahlen verliert, die der EU einen schweren Schlag versetzen sollte."


UNGARN:
"Magyar Idök": "Ob das Staatsoberhaupt Alexander Van der Bellen oder Norbert Hofer heißt - am Wesentlichen ändert das nichts. In Österreich ist nämlich das seit dem Zweiten Weltkrieg bestehende, auf der Großen Koalition von Linken und Rechten gegründete politische System gescheitert.

TSCHECHIEN:
"Lidove noviny": "Als Norbert Hofer im Mai beinahe die Präsidentenwahl in Österreich gewonnen hätte, war es für Europa ein Schock...Von Mai bis Dezember ist viel geschehen. Die Brexit-Anhänger gewannen das britische Referendum - ein weiterer Schock. Bei den US-Wahlen siegte überraschend Donald Trump - ein noch größerer Schock. Vielleicht nahm das Pendel der Geschichte eine so rasante Bewegung an, dass nun selbst die Anhänger der österreichischen Rechten zurückschreckten."


USA:
"Washington Post": "Die Niederlage des österreichischen Rechtsaußen-Kandidaten bei den Präsidentenwahlen ist ein unerwarteter Schub für die EU."
"New York Times": "Die Österreicher haben am Sonntag mit ihrer Ablehnung eines rechten Kandidaten für das Präsidentenamt auf einem Kontinent, wo extremistische Politik traditionell zur Katastrophe führt, die Grenzen des Rückenwinds des designierten Präsidenten Donald J. Trump gezeigt."
11:32 | dherger

Die ehemalige unabhängige Hofburg-Kandidatin Irmgard Griss hat am Montag Alexander Van der Bellen "herzlich" zum Wahlsieg gratuliert. "Jetzt heißt es, die Polarisierung in Österreich wieder abzubauen und aufeinander zuzugehen", schrieb Griss, die letztlich den früheren Grünen-Chef unterstützt hat, auf Facebook.





11:21 | dherger

Die bayerische CSU hat den Sieg von Alexander Van der Bellen bei der Bundespräsidentenwahl als gutes Signal für Europa begrüßt. "Es ist wichtig, dass in den Ländern um uns herum Zuverlässigkeit und Stabilität einkehren und dass nicht mit Drohungen über einen möglichen Austritt aus der EU gespielt wird", sagte die CSU-Abgeordnete Gerda Hasselfeld am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Nach dem langen Wahlkampf im Nachbarland müsse Van der Bellen "nun die Gemüter beruhigen und für eine Versachlichung der öffentlichen Debatte sorgen", sagte die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag. In Ungarn begrüßte die links-grüne Reformpartei LMP (Eine andere Politik ist möglich) die Wahl des ersten "grünen" Präsidenten in Österreich. Van der Bellens Wahlsieg sei der "klare Beweis" dafür, dass es möglich sei, "dass verantwortungsvolle politische Anführer den Wunsch nach Veränderung durch die von den derzeitigen Eliten enttäuschen Massen aufnehmen können".
11:21 | dherger

Der italienische Präsident Sergio Mattarella hat Alexander Van der Bellen zum Sieg bei der Bundespräsidentenwahl gratuliert. Italien und Österreich seien durch eine tiefe Freundschaft verbunden, schrieb Mattarella in seiner Botschaft an Van der Bellen. "Ich bin überzeugt, dass Österreich und Italien ihren bereits konstruktiven politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Beziehungen neue Energie einflößen werden", so Mattarella.

Die beiden Länder werden gemeinsam zu einer "Stärkung des europäischen Integrationsprozess" beitragen, meinte der italienische Präsident. "Ich bin fest überzeugt, dass die EU dank des Beitrags von Wien und Rom die vielen inneren und äußeren Herausforderungen bewältigen wird, die sie in Angriff nehmen muss und dies im Zeichen einer immer stärkeren Solidarität und eines noch größeren Zusammenhalts", schrieb Mattarella. Enttäuscht über den Wahlausgang zeigte sich dagegen der Chef der rechtspopulistischen Lega Nord, Matteo Salvini. "An diesem wunderschönen Tag bin ich traurig wegen der Wahl in Österreich", sagte der FPÖ-Verbündete. Das Ergebnis des FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer sei aber dennoch "ein gutes Signal in Richtung Europa".
10:37 | dherger

Die Israelitische Kultusgemeinde sieht in der Kür Alexander Van der Bellens zum Bundespräsidenten ein "positives Signal an Europa". Die Bevölkerung habe sich "für einen Präsidenten entschieden, der Weltoffenheit und Unparteilichkeit garantiert und das Wohl des Landes voranstellt". Der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker wünschte "alles Gute und Gottes Segen". Zum ersten Mal seit der Gründung habe sich die Israelitische Kultusgemeinde veranlasst gesehen, eine deutliche Wahlempfehlung auszusprechen, erinnerte IKG-Präsident Oskar Deutsch am Montag in einer Aussendung.

Das Wahlergebnis interpretierte Deutsch als "klares Bekenntnis zu Europa und zur Demokratie". Eine der vorrangigen Aufgaben des neuen Staatsoberhauptes werde es sein, das Verbindende im Land hervorzuheben und zu bestärken. In die Gratulantenschar reihte sich auch der evangelisch-lutherische Bischof Bünker ein. Mit seinen "klaren Positionen in politischen und gesellschaftlichen Fragen" werde sich Van der Bellen "für das Miteinander in unserer Gesellschaft und die Überwindung der eingetretenen Polarisierungen" einsetzen, hoffte der Bischof in einer Aussendung. Bünker gab sich überzeugt, dass Van der Bellen ein "Bundespräsident für alle Österreicherinnen und Österreicher" sein werde. "Die hohe Wahlbeteiligung und das klare Ergebnis stellen nicht nur der Demokratie in Österreich ein gutes Zeugnis aus, sondern mögen Ihnen auch den nötigen Rückhalt für die Bewältigung Ihrer herausfordernden Aufgabe geben", richtete der Bischof dem frisch gekürten Staatsoberhaupt aus.
10:25 | dherger

Die Entscheidung der Österreicher, Alexander van der Bellen zum Bundespräsidenten zu küren, sei "aus Sicht der Finanzmärkte sicherlich ein Element der Stabilität", sagte Notenbankgouverneur Ewald Nowotny am Montag vor Journalisten.

Insgesamt habe sein jüngster Besuch in London mit Gesprächen mit Analysten und Ratingexperten gezeigt, dass sich die Einschätzung des österreichischen Finanzmarkts und der Bankenlandschaft "massiv verbessert" habe. Die Einigung mit den Gläubigern der Heta und die Neuregelung der Bankenabgabe hätten eine deutliche Verbesserung der Meinung gebracht. Die derzeit international kritisch gesehenen Punkte wie die Neuregelung des Eigenkapitals (Basel III plus) oder die Neueinstufung von bankinternen Risikomodellen seien für Österreich weniger gefährlich, da die Aufsicht in Österreich schon bisher bei der Genehmigung bankinterner Risikomodelle restriktiver war als in anderen Staaten.
10:25 | Johanna Mayer

Am Tag nach der Bundespräsidenten-Stichwahl hat am Montag die Auszählung der Briefwahlstimmen begonnen. Am Wahlsieg Alexander Van der Bellens wird dies nichts mehr ändern, der Abstand gegenüber Norbert Hofer dürfte aber anwachsen. Bereits in der Urnenwahl schlug Van der Bellen Hofer mit 51,68 Prozent klar, inklusive Briefwahlstimmen wird er laut Hochrechnern auf über 53 Prozent kommen.
10:15 | Johanna Mayer

Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) rechnet damit, dass er am Montagabend "ein ordentliches Ergebnis" der Bundespräsidentenwahl bekanntgeben kann, wenn auch die Briefwahlstimmen ausgezählt sind. In der deutschen ARD sagte Sobotka am Sonntagabend bei "Anne Will", er denke nicht, "dass etwas schieflaufen kann".
10:08 | Johanna Mayer

Der Sieger der Bundespräsidentschaftswahl Alexander Van der Bellen konnte in seiner Heimatgemeinde im Tiroler Kaunertal mit 86,4 Prozent (ohne Wahlkartenstimmen) sein Top-Ergebnis einfahren. Ebenfalls stark war der Ex-Grünen-Chef in Wiener Bezirken. Norbert Hofer punktete vor allem in kleineren und mittleren Gemeinden stark, wo er viele Ergebnisse rund um die 80-Prozent einfahren konnte.
09:43 | Johanna Mayer

In den USA wird so kurz nach der Wahl positiv registriert, dass Österreich einen Präsidenten bekomme, der in den renommierten wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften publiziert hat. "Und wir haben einen Präsidenten, der in Pornos aufgetreten ist", lautete ein Twitter-Kommentar. "Unser Präsident prahlt in Interviews mit der sexuellen Attraktivität seiner Töchter", schrieb ein anderer User.
21:54 | Johanna Mayer

Alexander Van der Bellen setzte sich in allen 23 Wiener Bezirken durch. Hier finden Sie die genauen Zahlen im Detail.
20:16 | Johanna Mayer

Das vorläufige Endergebnis:
19:46 | Johanna Mayer

Die Fans von Norbert Hofer haben nach dessen Eingeständnis seiner Niederlage ihrer Enttäuschung auf dessen Facebook-Seite freien Lauf gelassen. Unter Hofers Posting, in dem er seine Niederlage einräumte, gleichzeitig aber zum Zusammenhalt aufrief, verliehen zahlreiche Anhänger ihrem Frust in teils wortstarken Postings Ausdruck - und sahen "schlimme Zeiten" auf das Land zukommen.
19:34 | Johanna Mayer

Auch wenn Norbert Hofer bei der - von der FPÖ angestoßenen - Stichwahl-Wiederholung etwas schwächer abschneiden wird als im Mai: Mit seinen Stichwahlergebnissen stellte er alle FPÖ-Rekorde in den Schatten. Auch mit 2,14 Millionen Stimmen und 46,7 Prozent (Hochrechnung inkl. Briefwahl) holt er sich noch die größte Zustimmung, die es je für die FPÖ auf Bundes- oder Landtagsebene gab.
19:16 | Johanna Mayer

In der Steiermark hat die Stichwahl-Wiederholung zur BP-Kür Überraschungen gebracht: Das Land an Mur und Mürz wirkt auf der - vorläufigen - Ergebniskarte weniger blau als am 22. Mai. Alexander Van der Bellen konnte sogar Gemeinden drehen - auch ohne Wahlkarten. FPÖ-Kandidat Norbert Hofer lag deutlich vorne, verlor aber mehr als drei Prozentpunkte. In Graz schaffte Van der Bellen 64,41 Prozent.
19:09 | Johanna Mayer

Als einen "Pyrrhussieg des Establishments, das ein Retro-Hochamt feiert", bezeichnete Oberösterreichs FPÖ-Parteichef und LHStv. Manfred Haimbuchner das erfolgreiche Abschneiden von Alexander Van der Bellen bei der Stichwahl gegen den blauen Kandidaten Norbert Hofer. Damit werde das alte System weiter bestehen bleiben.
19:09 | Johanna Mayer

Die Auszählung in den oberösterreichischen Gemeinden zeigt ein gewohntes Bild: Alexander Van der Bellen punktete im Linzer Umland und im Salzkammergut, aber auch im Mühlviertel, Norbert Hofer im Innviertel und im Raum Wels. Der Ex-Grünen-Chef hat jedoch Zuwächse verzeichnen können, während der FPÖ-Kandidat leicht nachließ.
18:33 | Johanna Mayer



91% der Stimmen sind bereits ausgezählt
18:32 | Johanna Mayer

Wie schon bei der Stichwahl im Mai ist auch am 4. Dezember die steirische Landeshauptstadt Graz klar an Alexander Van der Bellen gegangen. Von 198.634 Wahlberechtigten (22. Mai: 198.435) haben 77.098 und somit 64,41 Prozent für den ehemaligen Grünen-Chef gestimmt. Norbert Hofer (FPÖ) bekam 42.606 (35,59 Prozent) der 119.704 gültigen Stimmen. Noch nicht mit eingerechnet sind die Briefwähler.
18:32 | Johanna Mayer

Norbert Hofer denkt offenbar daran, noch einmal für das Präsidentenamt zu kandidieren. Bei seinem Eintreffen in der Hofburg meinte er im starken Mediengedränge auf die Frage, ob er in sechs Jahren wieder antreten wird: "Mit Sicherheit."
18:21 | Johanna Mayer

Was Wahlergebnis ist in zwei Bundesländern bereits da
18:12 | Johanna Mayer

Norbert Hofer meldet sich nach der ersten Hochrechnung zu Wort
17:43 | Johanna Mayer

Norbert Hofer meldete sich bereits auf Facebook zu Wort
17:27 | Johanna Mayer

Einen Erdrutschsieg hat Alexander Van der Bellen in seiner Tiroler Heimatgemeinde Kaunertal eingefahren. Dort stimmten 86,4 Prozent der Wahlberechtigten (286 Stimmen) für ihn, an Norbert Hofer gingen 13,6 Prozent (45 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag in der Gemeinde im Bezirk Landeck bei 73,59 Prozent.
17:26 | Johanna Mayer

Team Stronach-Klubobmann Robert Lugar freuen die Hochrechnungen zur Hofburg-Wahl nicht: Es sei eine "große Chance verpasst" worden, sagte Lugar gegenüber der APA. Die Wähler hätten die Möglichkeit für Veränderung nicht wahrgenommen, bedauerte Lugar angesichts des Vorsprungs von Alexander Van der Bellen.
17:19 | Johanna Mayer

Alexander Van der Bellen liegt bei der Bundespräsidentschaftswahl klar in Führung. Der ehemalige Grünen-Chef kommt laut der ersten Hochrechnung der ARGE Wahlen von 17.05 Uhr auf 53,3 Prozent der Stimmen, FPÖ-Kandidat Norbert Hofer auf 46,7 Prozent. Wien. Die Hochrechnung beinhaltet bereits eine Hochschätzung der Briefwahlkarten, die erst ab Montag ausgezählt werden. Der Auszählungsgrad der ersten Hochrechnung beträgt 56 Prozent.
17:11 | Johanna Mayer

Laut ORF (SORA-Hochrechndung) liegt Alexander Van der Bellen bei der ersten Hochrechnung mit 53% voran.
17:07 | Johanna Mayer

Das Ergebnis aus Vorarlberg liegt vor:

60,44 % Van der Bellen
39,56 % Hofer
17:01 | Johanna Mayer

Die Wahl ist offiziell beendet: Jetzt veröffentlicht das Innenministerium die bisher ausgezählten Ergebnisse. Die Hochrechner speisen sie in ihre Modelle ein, demnächst werden die ersten Hochrechnungen vorliegen. Am Nachmittag war von Zuwächsen und einem guten Abschneiden Alexander Van der Bellens die Rede.
16:56 | Johanna Mayer

In wenigen Minuten schließen auch die letzten Wahllokale.
16:16 | Johanna Mayer

Im Pressezentrum in der Hofburg lag Sonntagnachmittag Spannung in der Luft. Hunderte Journalisten bereiteten sich auf den Höhepunkt dieses Wahltages vor, wenn kurz nach 17.00 Uhr die ersten Ergebnisse und Hochrechnungen eintrudeln. Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) betonte, "es läuft alles nach Plan".
16:09 | Johanna Mayer

Von Wahlmüdigkeit ist in Kärnten am Sonntag offenbar keine Rede gewesen. Bis zu Mittag zeichnete sich eine mindestens ebenso hohe Wahlbeteiligung ab wie bei der aufgehobenen Stichwahl am 22. Mai. Bei strahlendem Wetter - gegen Mittag lichteten sich sogar im Klagenfurter Becken die Nebelschwaden - hatten die Wahlleiter in den diversen Wahllokalen gut zu tun.
15:44 | Johanna Mayer

Ab 16.30 Uhr berichten wir im LIVE-Stream von der Bekanntgabe der ersten Hochrechnung.
15:33 | Johanna Mayer

Wann passiert heute was? Offizielle Informationen über Resultate und Beteiligung gibt es erst um 17.00 Uhr, wenn die letzten Wahllokale in Wien und Innsbruck schließen. Dann veröffentlicht das Innenministerium die bis dahin ausgezählten Resultate, bald darauf werden die ersten Hochrechnungen vorliegen. Das vorläufige Endergebnis sollte wieder rund um 19.30 Uhr vorliegen. Liegt da Hofer knapp vorne, dürfte sich die Wahl - wie schon im Mai - erst wieder am Montag mit der Auszählung der Briefwahl entscheiden.
15:24 | Johanna Mayer

Der für Wahlen zuständige Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) wird am Abend des Wahlsonntags nicht in Wien weilen, stattdessen ist er Gast in der ARD-Talksendung von Anne Will in Berlin
14:58 | Johanna Mayer

Heinz-Christian Strache erwartet erneut ein knappes Ergebnis:
14:45 | Johanna Mayer

Die große Frage des Tages: Welche Wählergruppe wird die Wahl heute entscheiden?
14:35 | Johanna Mayer

In Niederösterreich hat die Bundespräsidenten-Wahl am Sonntag überwiegend bei Minus-Graden stattgefunden. Erst am frühen Nachmittag wanderten die Temperaturen mancherorts leicht ins Plus. Angaben über die Beteiligung im größten Bundesland waren nicht zu erhalten. In einem Wahllokal in St. Pölten war zu Mittag "viel los", in der Früh dafür "weniger".
14:03 | Johanna Mayer

Wahlbeteiligung in Wien: Laut APA-Informationen lag der Andrang an den Urnen in den Vormittagsstunden zum Teil über jenem des ersten Durchgangs. Offizielle Zahlen dazu gibt es angesichts des VfGH-Erkenntnisses nicht mehr.
13:50 | Johanna Mayer

Bei Interwetten kann man übrigens auch auf den Wahlausgang wetten: Der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer liege bei der Siegwahrscheinlichkeit rund 24 Prozent vor Alexander van der Bellen, hieß es in einer Aussendung. Für einen Sieg Hofers bei der Bundespräsidentenwahl bekommen Interwetten-Kunden aktuell für 1 Euro 1,50 Euro retour. Bei Van der Bellen gibt es 2,50 Euro Gewinn zurück. Mitte November seien beide Kandidaten noch gleichauf gewesen – bei einer Quote von jeweils 1,85.
13:46 | Johanna Mayer

In Vorarlberg ist die Stichwahl zur Ermittlung des neuen Bundespräsidenten bereits beendet. Wie im westlichsten österreichischen Bundesland üblich schlossen die letzten Wahllokale um 13.00 Uhr. Bei strahlendem Sonnenschein, aber niedrigen Temperaturen dürften viele Vorarlberger ihr Wahlrecht in Anspruch genommen haben. Eine höhere Wahlbeteiligung als bei der ersten Stichwahl schien wahrscheinlich.
13:26 | Johanna Mayer

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl hat Aussagen des britischen EU-Gegners Nigel Farage, wonach Norbert Hofer nach einem Sieg bei der Bundespräsidentenwahl ein EU-Austrittsreferendum verlangen werde, als "ohne jede Substanz" zurückgewiesen. "Wir stehen für eine Weiterentwicklung der EU in eine positive Zukunft inklusive mehr Bürgernähe", betonte Kickl am Samstag in einer Aussendung.

>> Die Kandidaten bei der Stimmabgabe
12:49 | Johanna Mayer

Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen hat Sonntagvormittag in einer Schule in Wien-Mariahilf seine Stimme abgegeben. Lächelnd und bei strahlendem Sonnenschein traf er mit Ehefrau Doris Schmidauer gegen 11 Uhr ein, beobachtet von einer Vielzahl an Journalisten, die von Polizei und Absperrungsbändern in Zaum gehalten wurden. Ins Abstimmungslokal durften die Medienvertreter nicht mit.
12:29 | Johanna Mayer

Die Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig hat bei der Bundespräsidentenwahl "angespannt, aber voller Zuversicht" ihre Stimme für Alexander Van der Bellen abgegeben. "Ich gehe davon aus, dass alles gut ausgeht", sagte Glawischnig am Sonntag nach der Stimmabgabe vor Journalisten in Wien-Hernals.
12:26 | Johanna Mayer

Groß wie nie ist das Interesse der Medien - aus dem In- und Ausland - an der Wiederholung der Hofburg-Stichwahl am Sonntag. Für das Pressezentrum in der Hofburg sind 750 Journalisten und Techniker akkreditiert, dazu noch 150 Politiker und Mitglieder der Kandidatenteams. Bei der Stichwahl im Mai hatten sich rund 600 Medienvertreter den Zugang zu den Redoutensälen gesichert.
12:14 | Johanna Mayer

In Wien und Tirol wird am längsten gewählt. Nämlich bis 17 Uhr. Alle Infos hier.
11:58 | Johanna Mayer

Info am Rande: Erst knapp vor Weihnachten kann der Bundespräsident, der heute gewählt wird, ganz sicher sein, dass er tatsächlich in die Hofburg einzieht. Denn auch das Ergebnis der Stichwahl-Wiederholung kann beim VfGH angefochten werden - und zwar eine Woche lang nach der Verlautbarung des amtlichen Wahlergebnisses durch die Bundeswahlbehörde am 15. Dezember.
11:56 | Johanna Mayer

Auch Alt-Bundespräsident Heinz Fischer hat heute seine Stimme schon abgegeben.
11:49 | Johanna Mayer

Die Kandidaten noch einmal im Überblick:
11:45 | Johanna Mayer

Zum dritten Mal sind wir heute zur Bundespräsidentenwahl 2016 aufgerufen. Alle Infos zum Wahltag finden Sie in unserem Live-Ticker und in unserem Themen-Special.
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