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LIVE Flüchtlingskrise in Europa: Flüchtlinge auf neuen Routen unterwegs

LIVE von der Flüchtlingskrise in Europa
LIVE von der Flüchtlingskrise in Europa ©APA
Die EU hat eine Quote für Flüchtlinge eingeführt. Österreich wird weitere Menschen aufnehmen. Die Flüchtlinge sind nun auf neuen Routen unterwegs. VIENNA.at berichtet live von der aktuellen Flüchtlingskrise in Europa.
Ungarn: Tumulte und Tränengas
Bilder: Grenzkontrollen in Österreich
Ticker-Nachlese: Kontrollen angelaufen
Flüchtlingskorridor nach Westen?

Flüchtlingskrise – die aktuellen Geschehnisse:

  • EU beschließt Umverteilung der Flüchtlinge
  • Österreich muss über 3.000 weitere Menschen aufnehmen
  • Wieder mehr Flüchtlinge in Deutschland
  • Lage in Nickelsdorf an der Grenze derzeit ruhig

Unter den Verhafterten sei auch ein den Behörden bekannter “Terrorist”, sagt Gyorgy Bakondi, ein Sicherheitsberater von Ministerpräsident Viktor Orban im staatlichen Fernsehen am Mittwochabend. Der Name des Mannes sei in der Datenbank der Sicherheitsdienste, ergänzte ein Regierungssprecher.

Tumulte in Ungarn

Serbiens Ministerpräisent Aleksandar Vucic warf dem Nachbarland ein “brutales” und “nicht-europäisches” Vorgehen gegen die Flüchtlinge an der gemeinsamen Grenze vor. Er forderte die Europäische Union auf, darauf zu reagieren. “Sollte die EU keine Antwort geben, werden wir einen Weg finden, unsere Grenzen und auch die europäischen Werte zu beschützen”, drohte Vucic.

LIVE – Die Flüchtlingskrise in Europa

An der Grenze war es am Mittwoch zu heftigen Zusammenstößen zwischen ungarischen Sicherheitskräften und Flüchtlingen gekommen. Mindestens 22 Menschen wurden verletzt, als Flüchtlinge am Mittwoch versuchten, die Absperrung nahe Röszke zu durchbrechen. Dabei handelte es sich nach ungarischen Angaben um 20 Polizisten und zwei Kinder, die über den Grenzzaun geworfen worden seien. Ein Großaufgebot ungarischer Polizisten setzte Wasserwerfer und Tränengas gegen Migranten ein, aus deren Menge Steine auf Sicherheitskräfte geworfen worden. Auf der serbischen Seite der Grenze kamen zusätzliche Polizisten zum Einsatz. Ziel sei es, die Flüchtlinge von der Grenze fernzuhalten, um eine weitere Eskalation zu verhindern, erklärte das Innenministerium in Belgrad.

Flüchtlingskrise in Europa
21:10 | ntatschl

Für heute beenden wir den Liveticker. Wir bedanken uns viemals für das Interesse!
21:09 | ntatschl

Lettland will 526 Flüchtlinge aufnehmen
19:26 | ntatschl

Zahlreiche Registrierungen: Ein Sprecher der deutschen Bundespolizei sagte am Abend, es seien allein im Bereich Rosenheim am Donnerstag bis zum Nachmittag 2300 illegale Einreisen registriert worden. Am Vortag seien es 4600 Menschen gewesen, teilweise in großen Gruppen von mehreren hundert Personen. In Salzburg halten sich tausende Flüchtlinge auf, die über Ungarn nach Österreich gelangt sind und nach Deutschland weiterreisen wollen. Derzeit ist der direkte Zugverkehr zwischen Österreich und Deutschland eingestellt
19:25 | ntatschl

Den Angaben des bayerischen Innenministeriums zufolge waren drei Züge am Abend unterwegs, um je etwa 500 Flüchtlinge vom Grenzort Freilassing nach Celle (Niedersachsen), Stuttgart (Baden-Württemberg) und Frankfurt am Main (Hessen) zu bringen. Für die Nacht sei eine weitere Fahrt von Freilassing nach Berlin sowie eine von München nach Dortmund (Nordrhein-Westfalen) geplant. Insgesamt sollten etwa 2500 Flüchtlinge auf diese Weise weiterreisen können. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagsausgabe) hatte zuvor berichtet, Sonderzüge der Deutschen Bahn sollten Flüchtlinge in Salzburg abholen. Ziel sei, die Weiterreise der Menschen geordnet und organisiert zu gestalten.
19:24 | ntatschl

Deutschland schickt Sonderzüge nach Österreich: Um Chaos zu vermeiden, sollen weitereFlüchtlinge mit Sonderzügen von der deutsch-österreichischen Grenze abgeholt und direkt in verschiedene deutsche Städte gebracht werden. Das sagte ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums heute Abend in Rosenheim. Nicht bestätigt wurden Berichte, wonach Flüchtlinge auch direkt in Österreich abgeholt werden sollen.
19:22 | ntatschl

Schweden: Aus Schweden werden Medienberichten zu Folge Rekordzahlen gemeldet. Täglich sollen mehr als Asylsuchende ankommen. Die meisten von ihnen stammen aus Syrien.(Bild: APA/DPA)
19:18 | ntatschl

Bei vielen Flüchtlingen an der serbisch-kroatischen Grenzen liegen die Nerven blank, Viele Menschen sind von der langen Reise völlig erschöpft. (Bild: EPA)
19:14 | ntatschl

Flüchtlinge haben in Kroatien Absperrung durchbrochen:

Eine Gruppe von Flüchtlingen hat am Donnerstagnachmittag in der kroatischen Grenzgemeinde Tovarnik eine Polizeiblockade durchbrochen und ist zu Fuß in Richtung Zagreb aufgebrochen. Die Gruppe mit vielen Frauen und Kindern war stundenlang von Polizisten am Weitermarsch in Richtung der 300 km entfernten kroatischen Hauptstadt gehindert worden.

Menschen seien in dem Gedrängel verletzt und ohnmächtig geworden, berichteten Augenzeugen. Die Regierung schickte einen neuen Zug in die Region, der 900 Flüchtlingeins nahe gelegene Beli Manastir bringen sollte.

Innenminister Ranko Ostojic machte sich in Tovarnik ein Bild von der chaotischen Lage. Er verlangte vom Nachbarn Serbien, aber auch von Mazedonien und Griechenland, den Flüchtlingsstrom aufzuhalten.

19:12 | ntatschl

Deutschland fordert von der EU Geld für die Betreuung von Flüchtlingen: Er sei "guten Mutes", dass ein von Deutschland gestellter Antrag auf Zuwendungen aus einem entsprechenden EU-Fonds erfolgreich sein werde, sagte der deutsche Innenminister Thomas de Maizière am Donnerstag in Rosenheim nach einem Gespräch mit EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos. Rosenheim. Avramopoulos sagte, die deutsche Bitte sei gehört worden. Zur möglichen Höhe der Finanzhilfe äußerten sich beide nicht. Die beiden Politiker machten auch einen Schulterschluss bei der deutschen Forderung nach einer gerechteren Verteilung der Flüchtlinge innerhalb der EU. Deutschland habe dabei den Kommissar für Migration an seiner Seite, sagte de Maizière. Er hoffe, dass der zweite Versuch zu einer Lösung bei einem Treffen der EU-Innenminister am kommenden Dienstag gelingen werde. Avramopoulos sagte, bei dem Treffen werde es darum gehen, auch die letzten EU-Mitglieder von der Notwendigkeit einer gerechteren Verteilung zu überzeugen.
18:32 | ntatschl

200 Flüchtlinge von Kroatien nach Ungarn gelangt: Obwohl Ungarn die serbische Grenze gesperrt hat, finden Flüchtlinge neue Wege, um über Ungarn in den Schengenraum zu gelangen. Heute sind offenbar mindestens 200 Personen aus Kroatien im südwestlichen Komitat Baranya angekommen, meldet das regionale Portal bama.hu. Demnach seien in den drei ungarischen Gemeinden Illocska, Sarok und Old an der kroatischen Grenze Gruppen von Dutzenden Flüchtlinge aufgetaucht, insgesamt bisher rund 200 Personen, berichtete die Internetseite am Nachmittag. Nach Angaben eines afghanischen Flüchtlings gegenüber bama.hu würden noch "bis zu 2.000 Menschen" auf der anderen Seite der Grenze warten. Auch die ungarische Polizei meldete auf ihrer Homepage www.police.hu mehrere Aufgriffe in der Region, machte aber keine Angaben über deren Anzahl. Das betroffene Gebiet liegt etwa 30-40 Kilometer westlich von Grenzübergang Batina im Dreiländereck Serbien-Kroatien-Ungarn, wo in den vergangenen Stunden bereits Hunderte Migranten die Grenze von Serbien nach Kroatien überquert hatten.
18:20 | ntatschl

18:04 | ntatschl

17:59 | ntatschl

Nach dem Drama auf Lampedusa: Für sechs afrikanische Schlepper, die für die Flüchtlingstragödie vor der Insel Lampedusa am 3. Oktober 2013, bei der 366 Menschen ums Leben gekommen sind, verantwortlich gemacht werden, hat die Staatsanwaltschaft von Palermo am Donnerstag schwere Haftstrafen gefordert. Die sechs angeklagten Schlepper stammen aus Eritrea, berichteten italienische Medien. Die Ermittlungen basierten auf Aussagen eines 31-jährigen Schleppers, der sich zur Zusammenarbeit mit der italienischen Justiz entschlossen und die Namen seiner Komplizen bekannt gegeben hatte. Für ihn forderte die Staatsanwaltschaft acht Jahre Haft. Die Höchststrafe wurde für einen 27-Jährigen gefordert, für den 17 Jahre Haft beantragt wurden. Das überfüllte Flüchtlingsboot war am 3. Oktober unweit der Küste von Lampedusa nach einem Brand an Bord nachts gekentert. Die meisten Insassen stammten aus Eritrea.
17:56 | ntatschl

Schreckliche Bilder aus Ungarn

Krv, suze i suzavci.Slike današnjeg nasilja nad izbeglicama na mađarskoj granici

Posted by NAŠ HABER on Wednesday, September 16, 2015
17:53 | ntatschl

17:53 | ntatschl

17:50 | ntatschl

Proteste in Serbien: Einige Dutzend Flüchtlinge, die am serbischen Grenzübergang Horgos 2 zu Ungarn ausharren, haben heute Nachmittag erneut protestiert. Den Demonstranten schlossen sich auch Vertreterinnen der serbischen "feministisch-antimilitaristischen" Organisation "Frauen in Schwarz" an. "Europa, wo bist du?" und "Öffnet das Tor!" riefen Demonstranten immer wieder. "Solidarität mit syrischen Asylsuchenden", stand auf einem Spruchband geschrieben. Am gestrigen Mittwoch war es zu heftigen Krawallen bei Horgos 2 gekommen, als von einigen hundert Flüchtlingen der ungarische Grenzzaun durchbrochen worden war. Die ungarische Polizei hatte Tränengas und Wasserwerfer gegen die protestierenden und mit Steinen werfenden Flüchtlingen eingesetzt. (Bild: EPA)
17:46 | ntatschl

Deutschland plant strengere Regeln für Asylwerber: Die deutsche Bundesregierung plant deutlich strengere Regeln für Asylbewerber, die über andere Staaten der EU eingereist sind. Einem Reuters am Donnerstag vorliegenden Gesetzentwurf zufolge sollen Personen von gesetzlichen Leistungen ausgeschlossen werden können, deren Asylverfahren nach den sogenannten Dublin-Regeln eigentlich in einem anderen EU-Land abgewickelt werden müssten. Darüber hinaus soll nicht anerkannten Flüchtlinge, die die Frist zur freiwilligen Ausreise haben verstreichen lassen, künftig der Termin ihrer Abschiebung nicht mehr angekündigt werden, damit sie nicht untertauchen können. Abschiebungen durch die Länder sollen zudem nur noch für drei statt sechs Monate ausgesetzt werden. Menschen mit einer dauerhaften Bleibeperspektive sollen dem Gesetzentwurf zufolge möglichst schnell in Gesellschaft und Arbeitswelt integriert werden. "Hierfür werden die Integrationskurse für Asylbewerber sowie Geduldete mit guter Bleibeperspektive geöffnet", heißt es in dem Entwurf. Nach drei Monaten sollen Asylbewerber und Geduldete zudem auch als Leiharbeiter eingesetzt werden können. Mit dem Entwurf, der sich in der Abstimmung zwischen den Ressorts befindet, sollen Verabredungen innerhalb der Koalition umgesetzt werden. Auch werden darin zentrale Forderungen der Länder berücksichtigt. (Bild: APA/DPA)
17:43 | ntatschl

Slowenien bereitet sich auf die Flüchtlinge vor: In Slowenien dürften bereits in Kürze die ersten Flüchtlinge, die auf der Balkanroute über Kroatien nach Westeuropa wollen, eintreffen. Laut dem Roten Kreuz kann man bereits in den nächsten zwei Tagen mit dem Eintreffen von rund 5.000 Menschen rechnen. Die Hilfsorganisation stützt ihre Prognose auf Informationen ihrer kroatischen Kollegen. In Kroatien befinden sich nach jüngsten Informationen des dortigen Innenministeriums bereits mehr als 7.300 Menschen auf der Flucht.
17:10 | ntatschl

Österreichisches Bundesheer bewacht Grenze zu Slowenien: Das Bundesheer verlegt in der Nacht auf Freitag eine verstärkte Kompanie an die slowenisch-steirische Grenze, um die Polizei bei der Kontrolle der Übergänge zu unterstützen. Man erhalte die Aufträge von der Polizei, grundsätzlich überwache man das "Angelände" links und rechts der Grenzübergänge Spielfeld und Sicheldorf, hieß es seitens des Militärkommandos Steiermark am Donnerstag auf APA-Anfrage. Es handelt sich dabei um eine verstärkte Kompanie des Aufklärungs- und Artilleriebataillons (AAB) 3 aus Mistelbach in Niederösterreich, das heißt über 150 Soldaten des Berufskaders sowie Zeitsoldaten. Sie werden mit etwa 50 Fahrzeugen anrücken und vorerst in der Kaserne Straß bei Spielfeld Quartier beziehen. In weiterer Folge soll ein Zug (20 bis 30 Soldaten) im Bereich Sicheldorf östlich von Bad Radkersburg im südöstlichsten Zipfels des Staatsgebietes in Privatquartieren unterkommen. Es handle sich um gut ausgebildete Berufssoldaten mit Auslandeseinsatzerfahrung und Sprachkenntnissen.
17:01 | ntatschl

Schutzmasken für Einsatzkräfte nicht notwendig: Das Gesundheitsministerium sieht kein erhöhtes Infektionsrisiko durch Gruppen von Flüchtlingen in Österreich. Dieses sei nicht größer einzustufen "als jenes im Bereich von sonstigen großen Menschenansammlungen oder in Massentransportmitteln (Straßenbahn, Bus, U Bahn)", hieß es in einer Aussendung. Daher bestehe für Einsatzkräfte auch keine Notwendigkeit zum Tragen von Schutzmasken.
16:43 | ntatschl

Kroatien ist mit dem Andrang der Flüchtlinge überfordert. (Bild: EPA)
16:41 | ntatschl

"Die Lage ist grauenvoll" - Rund 7.300 Flüchtlinge sind bis heute nach Kroatien gekommen - und haben das jüngste EU-Mitglied bereits an seine Grenzen gebracht. Die Regierung in Zagreb hatte noch am Vortag versichert, alles sei gut vorbereitet und unter Kontrolle. Man werde sich menschlicher verhalten als der böse Nachbar Ungarn. Doch jetzt schlägt Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic Alarm. "Bis zu einem gewissen Grad geraten die Dinge außer Kontrolle, weil die Menschen illegal unsere Grenze überqueren", warnt Grabar-Kitarovic und beruft den Nationalen Sicherheitsrat ein. Die Armee solle sich für einen eventuellen Grenzschutz bereithalten, habe die Oberbefehlshaberin verlangt, berichtet die Zeitung "Jutarnji list". Die Menschen liefen einfach quer durch die Maisfelder über die grüne Grenze. Mütter mit Kindern und Invaliden. "Alle Pläne der Regierung sind hier heute Morgen als nicht existent ins Wasser gefallen", schimpft ein Bewohner an der kroatische Grenzstadt Tovarnik.
16:28 | ntatschl

Kroatien will die Grenzen für Durchreisende auf der Flucht schließen. "Als wir erklärt haben, wir würden Korridore einrichten, meinten wir einen Korridor von Tovarnik nach Zagreb", sagte Innenminister Ranko Ostojic am Donnerstag bei einem Besuch des Grenzortes zu Serbien. Er suggerierte damit, Kroatien werde Flüchtlinge nicht die Weiterreise an die Grenze zu Slowenien erlauben. Noch am Vortag hatten allerdings kroatische Behörden diesem Verständnis der Korridore nicht widersprochen: Der kroatische Regierungschef Zoran Milanovic hatte am Mittwoch in Zagreb angekündigt, dass aus Serbien einreisende Migranten sein Land passieren dürften. Sollte es notwendig werden, werde in Absprache mit Slowenien ein Korridor in Richtung Österreich eingerichtet, hatte Ostojic zudem noch am Mittwoch erklärt. Noch am Mittwochabend hatte die slowenische Innenministerin Vesna Györkös Znidar ein solches Vorhaben dementiert.
16:07 | ntatschl

Serbien will die Grenzen kontrollieren: Nach Deutschland und Österreich hat nun auch Slowenien die Wiederaufnahme von Grenzkontrollen angekündigt. Die Slowenen wollten angesichts der hohen Flüchtlingszahlen insbesondere die Übergänge zu Ungarn überwachen, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Nach einer ersten Überprüfung scheine der Schritt gerechtfertigt. Als Ursache für die steigenden Flüchtlingszahlen in Slowenien gelten die vor einigen Tagen wiedereingeführten Grenzkontrollen zwischen Österreich und Ungarn. Asylsuchende aus Ländern wie Syrien versuchen seitdem verstärkt über andere Wege - etwa von Serbien via Kroatien und Slowenien - nach Westeuropa zu gelangen.
16:05 | ntatschl

Kroatien: Im Grenzort Tovarnik konnten die Behörden am Mittwoch an Ort und Stelle Flüchtlingsgruppen noch geordnet registrieren und versorgen. Heute herrschten dort jedoch chaotische Zustände, da in der Nacht auf Donnerstag über 3.000 Flüchtlinge aus Serbien in Tovarnik eintrafen und die Behörden deshalb laut Medienberichten völlig überfordert waren. Das Erstaufnahmezentrum bei der Ortschaft wurde Berichten zufolge inzwischen geschlossen. Viele Flüchtlinge mussten die Nacht unter freiem Himmel verbrigenn. Dem Roten Kreuz, das die Flüchtlinge vor Ort betreut, sind inzwischen die Wasser- und Nahrungsvorräte ausgegangen. Der Nachschub aus den Staatsreserven sei bereits angefordert worden. Rund 1.800 Menschen wurden nach Angaben des Innenministeriums bisher in die Aufnahmezentren rund um die Hauptstadt Zagreb gebracht. Laut dem Nachrichtenportal tportal.hr wurden von den eingetroffenen Menschen bisher nur rund 2.150 registriert. Vieles deutet darauf hin, dass die Flüchtlinge - wie erwartet - nicht in Kroatien bleiben wollen. In einer Unterkunft in Zagreb, wo bisher 500 Flüchtlinge untergebracht worden sind, protestierten sie lautstark für ihre "Freilassung". Berichten zufolge skandierten sie: "Freiheit, Freiheit." Einige sollen sich bereits zu Fuß auf den Weg nach Slowenien gemacht haben. Heute kamen die Flüchtlinge über zwei verschieden Routen im Osten Kroatiens an. (Bilder: EPA)
16:00 | ntatschl

Lage in Kroatien wird angespannter: Seit gestrigem Mittwoch trafen mehr als 6.200 Menschen (Stand bis 10.50 Uhr) über Serbien im Land ein. Das überforderte die kroatischen Behörden laut Medienberichten massiv. Lokale Medien berichteten über chaotische Verhältnisse am Grenzübergang Tovarnik, wo tausende Menschen feststecken. Die kroatische Regierung richteteheute einen Krisenstab ein. Laut Gesundheitsminister Sinisa Varga rechnet man mit einer Zuspitzung der Situation in den kommenden Tagen. Bis zu 20.000 Personen werden erwartet. (Bild.EPA)
15:49 | ntatschl

Einsatz vor dem Karawankentunnel: Sechs Polizeibeamte haben am Donnerstag auf der Karawankenautobahn auf Kärntner Seite des Tunnels Verkehrskontrollen durchgeführt. Laut Polizeisprecher Rainer Dionisio werden die Kontrollen rund um die Uhr fortgesetzt. Bis zum Nachmittag gab es keinerlei Zwischenfälle und auch keine Aufgriffe von Flüchtlingen oder Schleppern. Vor allem Fahrer von Kastenwagen und Kleinlastern mussten am Fahrbahnrand stehen bleiben, ein Kriterium ist auch die Herkunft der Fahrzeuge. "Natürlich orientieren wir uns auch an den Kennzeichen", meinte Dionisio. So musste ein teurer Mercedes stoppen, der albanische Nummerntafeln hatte. Auch so mancher Bootsanhänger erregte das Interesse der Polizeibeamten. Staus gab es aufgrund des eher schwachen Verkehrs durch die Kontrollen vorerst nicht, am Wochenende könnte sich das aber ändern, auch wenn der Urlauberverkehr in der Nachsaison nicht mehr so dicht werden dürfte wie an den vergangenen Wochenenden.Unterstützung erhält die Polizei in Kürze vom Bundesheer.
15:47 | ntatschl

Mikl-Leitner am Westbahnhof: Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat heute die Polizeiinspektion am Wiener Westbahnhof besucht. Die Beamten kümmern sich dort seit Wochen täglich um dutzende Flüchtlinge. Kinder schliefen beim Lokalaugenschein am Boden, einige Buben spielten auf Decken in einer Ecke. Die Ministerin bedankte sich bei den Polizisten. "Wir werden weiterhin so wie Deutschland Grenzkontrollen durchführen, um hier auch ein Signal in die Welt zu senden, dass es so, wie es bisher war, nicht weitergeht, wir keinen unbegrenzten Zustrom verkraften können", sagte Mikl-Leitner zur APA. Einmal mehr forderte die Innenministerin eine europäische Lösung. Entscheidend seien "Gelder für Flüchtlingszentren in Jordanien, Türkei und dem Libanon, um dort die Situation zu verbessern und hier vor allem die Ströme zu lenken", forderte die Ministerin. In Österreich soll es weiterhin "lagebezogen Grenzkontrollen" geben. (Bild: APA)
15:44 | ntatschl

Notunterkünfte in der Steiermark werden vorbereitet: Während im früheren Grazer Einkaufszentrum Euroshopping schon wieder alles gereinigt ist, soll auch die Halle am Schwarzlsee bis etwa 18.00 Uhr bereit sein. In Spielfeld an der Grenze zu Slowenien werden Zelte auf einem Lkw-Parkplatz am alten Bundesstraßen-Grenzübergang aufgebaut. Bis zum Nachmittag hatte die Polizei keinen einzigen ankommenden Flüchtling bei den Grenzkontrollen in Spielfeld, Bad Radkersburg und Mureck zu melden. Weitere Kontrollpunkte sollen erst bei Bedarf hinzukommen. Die ersten Soldaten des Bundesheeres werden auch nicht - wie am Morgen noch verkündet - am Donnerstag, sondern wohl erst am Freitag an den Grenzen eintreffen und die Exekutive unterstützen, erklärte Polizeisprecher Fritz Grundnig. Er erwarte in den kommenden Stunden noch keine größeren Flüchtlingsgruppen, dafür gebe es in Slowenien noch keine Anzeichen. Von Mittwoch 7.00 Uhr bis Donnerstag 7.00 Uhr hätten 33 Menschen Asyl in der Steiermark beantragt, bis Donnerstagabend dürften etwa gleich viele dazukommen.
15:43 | ntatschl

Hilferuf an die Türkei: An der Telefonliste der deutschen Bundeskanzlerin lassen sich aktuelle Krisenherde sehr gut ablesen: Als Angela Merkel heute mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan telefonierte, war dies bereits die dritte Unterhaltung auf höchster politischer Ebene zwischen beiden Regierungen innerhalb der vergangenen Tage. Denn zuvor hatte sie bereits zweimal mit Ministerpräsident Ahmet Davutoglu telefoniert. Und vergangene Woche hatte sie zudem EU-Ratspräsident Donald Tusk gedrängt, persönlich in Ankara Gespräche zu führen.Dabei galt die Türkei in den vergangenen Monaten eigentlich als Problemfall - als Land, das sich unter Ergodan in eine aus westlicher Sicht falsche, nämlich innenpolitisch repressive Richtung entwickelt.
15:18 | ntatschl

Rückstau in Salzburg wird nicht geringer: Der Flüchtlingsstrom via Salzburg ins bayerische Freilassing hielt heute an. Kurz nach Mittag befanden sich noch rund 300 bis 400 Schutzsuchende auf der österreichischen Seite der Grenze. Aufgrund der Abfertigungsgeschwindigkeit in Bayern - dort wird jeder Ankommende registriert - ist damit zu rechnen, dass diese Zahl nicht kleiner wird, hieß es nach einer Einsatzbesprechung in Salzburg. Pro Stunde durften laut Polizei nur rund 40 Menschen über die Grenze, was nun auch zu Kritik der Salzburger Polizei geführt hat: "Die Flüchtlinge haben das klare Ziel, Deutschland zu erreichen, und sie verfolgen dieses Ziel konsequent und hartnäckig", sagte deren Sprecher Michael Rausch zur APA. "Wir wollen eine geordnete Weiterreise in Zügen gewährleisten und haben dies den deutschen Behörden auch angeboten. Für die momentane Drucksituation sind alleine die deutschen Behörden verantwortlich, denn taktisch könnte man das auch lockerer gestalten, wie sich an anderen Grenzübergängen zeigt", so der Sprecher. Zuvor waren Vorwürfe von deutscher Seite gekommen, dass die österreichische Polizei an der Grenze nicht anwesend sei. Dazu sagte Rausch, es seien genügend Kräfte an Ort und Stelle. Der Kritik, die Polizei würde die Route der Flüchtlinge nicht absichern, widersprach der Sprecher, man könne aber nicht den Eindruck erwecken, als ob die Polizei die Menschen zur Grenze begleite.
15:14 | ntatschl

15:13 | ntatschl

EU-Sondergipfel am nächsten Mittwoch: Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union wollen am Mittwoch über Lösungswege aus der Flüchtlingskrise beraten. EU-Ratspräsident Donald Tusk gab den Termin am Donnerstag per Kurznachrichtendienst Twitter bekannt, nachdem bisher keine Einigung zwischen den EU-Staaten in Fragen der Verteilung von Flüchtlingen erreicht wurde.
15:05 | ntatschl

Kaserne wird vorbereitet: Die Zelte für Asylwerber auf dem Areal der Salzburger Schwarzenberg-Kaserne in Wals-Siezenheim werden nun durch 70 Container ersetzt. Die Container sollen noch in dieser Woche angeliefert und in der nächsten Woche aufgestellt werden, wie Oberst Franz Pritz vom Militärkommando Salzburg am Donnerstag auf Anfrage der APA erklärte. Geplant ist, dass die Container Anfang Oktober bezugsfertig sind.
15:02 | ntatschl

14:47 | ntatschl

(Grafik: APA)
14:42 | ntatschl

14:42 | ntatschl

Grenzkontrollen an 12 Standpunkten: Die Kontrollen an den Grenzen zu Ungarn und Slowenien sind heute an insgesamt zwölf Standorten fortgesetzt worden. Zur weiteren Vorgehensweise hieß es im Innenministerium, dass die jeweiligen Landespolizeidirektionen ihre Entscheidungen anhand der Situation vor Ort treffen. Nach heutigem "Zwischenstand" wurden am Donnerstag im Burgenland an den Übergängen Nickelsdorf, Deutschkreutz, Schachendorf, Kittsee, Pamhagen, Rattersdorf sowie Heiligenkreuz Grenzkontrollen durchgeführt. Inwiefern diese im Burgenland, wo praktisch keine Flüchtlinge mehr eintreffen, zurückgefahren werden, lässt sich vorerst nicht sagen, dies hänge von der weiteren Entwicklung ab. In der Steiermark wurde in Mureck, Sicheldorf sowie in Bad Radkersburg kontrolliert, in Kärnten weiterhin der Karawankentunnel und der Loibltunnel.
14:39 | ntatschl

Die Not in den Nachbarländern treibt Menschen zur Flucht: Eigentlich wollten sie nahe ihrer geschundenen Heimat ausharren, bis der Krieg in Syrien vorüber ist. Doch nun leiden sie Not und Elend in den Nachbarländern. Hauptgrund: Das Geld, das UN-Organisationen für die Versorgung der Flüchtlinge bekommen, reiche hinten und vorne nicht und wird stets weniger. Immer mehr Flüchtlinge sind so gezwungen, die Flucht nach Europa zu riskieren. Humanitäre Helfer sprechen von einer “Tragödie mit langer Ansage”. Einer Krise, die abzusehen war. Und auch hausgemacht ist. >> Hier << geht es zum Artikel
14:28 | ntatschl

14:26 | ntatschl

14:23 | ntatschl

14:19 | ntatschl

Die Züge nach Ungarn fahren wieder. Aktuelle Informationen dazu >>hier<<
14:06 | ntatschl

Tragisches Unglück in Deutschland: Bei einem Willkommensfest für Flüchtlinge ist ein dreijähriger Bub in Eschweiler bei Aachen ums Leben gekommen. Ermittlungen zufolge hatte das Kind sich auf ein Seil gesetzt, das zwischen zwei Blumenkübeln gespannt war. Dabei sei einer der 1,40 Meter hohen Kübel umgefallen und habe das Kind erschlagen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Aachen am Mittwoch. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht. Eine private Initiative hatte das Fest in einer Gaststätte am Dienstag organisiert. Der Bub sei vermutlich syrischer Herkunft, sagte der Behördensprecher. Die Staatsanwaltschaft habe ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren eingeleitet und eine Obduktion angeordnet, um die genauen Unfallumstände zu klären.
14:03 | ntatschl

Nach dem Jobangebot als Fußballtrainer in Spanien ist der syrische FLüchtling, der an der serbisch-ungarischen Grenze von einer ungarischen Kamerafrau zu Fall gebracht worden war, in Spanien eingetroffen. "Ich liebe Euch alle, ich liebe Spanien, danke Spanien", sagte Osama Abdul Mohsen am Mittwochabend auf Englisch bei seiner Ankunft in Barcelona vor den zahlreichen dort wartenden Journalisten. "Alles, was ich will, ist trainieren", fügte er auf Arabisch hinzu. "Ich will einfach nur Trainer sein", sagte der sichtlich erschöpfte Syrer, der in Begleitung von zwei seiner Söhne in Barcelona eintraf.
13:35 | ntatschl

Mögliche neue Flüchtlingsrouten (Grafik: APA)
13:29 | ntatschl

Neue Route, neue Zäune: Und noch ein Bollwerk gegen die Flüchtlinge. Der ungarische Generalstabschef Tibor Benö erschien am Mittwoch höchstpersönlich zu ersten Vermessungsarbeiten am ungarisch-serbisch-rumänischen Dreiländereck bei Kübekhaza. Dort begann Ungarn mit dem Bau eines neuen Zauns an der Grenze zum EU-Nachbarland Rumänien. Holzpfähle wurden bereits im Boden fixiert. Der neue Zaun soll erst einmal nur ein paar Kilometer lang sein. Ob er vielleicht demnächst die ganze Grenze auf 448 Kilometern absperren soll, ist unklar. Rumäniens Reaktion war scharf. "Mauern, Polizeihunde, Waffen - das sieht wie in den 1930er-Jahren aus", schimpfte Ministerpräsident Victor Ponta. Dabei gibt es bisher hier gar kein Problem mit Flüchtlinge.In diesem Jahr wurden laut Grenzpolizei nur 963 Menschen, die die Grenze illegal übertreten hatten, aufgegriffen. Da hat es das Nachbarland Bulgarien schon mit anderen Zahlen zu tun. Hunderte Flüchtlinge wurden am Mittwoch an der illegalen Einreise aus der Türkei gehindert. Seit Jahresbeginn wurden gut 17.000 nicht registrierte Migranten an den Grenzen des Landes aufgegriffen. Daher wird der schon bestehende 30 Kilometer lange Zaun an der Grenze zur Türkei deutlich verlängert und auch die Truppen zum Schutz der Grenze sollen verstärkt werden.
13:24 | ntatschl

13:17 | ntatschl

13:15 | ntatschl

+++ Zugverkehr nach Ungarn wurde wieder aufgenommen +++ Die ÖBB nehmen den Zugverkehr nach Ungarn bereits am frühen Donnerstagstagnachmittag wieder auf. Die logistischen und produktionstechnischen Arbeit konnten schneller als geplant umgesetzt werden, informierte die Bahn.
13:10 | ntatschl

Refugees Arrive in Austria

What's it like to be one step closer to safety? We found out, crossing the Hungary-Austria border with refugees.

Posted by AJ+ on Wednesday, September 16, 2015
13:04 | ntatschl

Stopped in Hungary, Trying through Croatia

Running from violence, blocked by barbed wire, these Syrian refugees are finding new paths.

Posted by AJ+ on Thursday, September 17, 2015
12:59 | ntatschl

12:59 | ntatschl

12:57 | ntatschl

In Tirol gibt es keine steigende Tendenz: In Tirol haben die Verantwortlichen auch weiterhin "keine steigende Tendenz bei den Flüchtlingszahlen" registriert. Man habe aber ein Auge auf die Verlagerung der Fluchtrouten, erklärte Landesamtsdirektor-Stellvertreter Dietmar Schennach am Donnerstag: "Noch gibt es keine Auswirkungen auf Tirol". In der Nacht auf Donnerstag wurden auf der Brenner-Route 24 Flüchtlinge aufgegriffen. Indes wurde am Donnerstag mit dem Aufbau zweier Großzelte zur Unterbringung von Flüchtlinge in Kufstein begonnen. Die beiden 600 und 800 Quadratmeter großen Zelte sollen Platz für bis zu 500 Schutzsuchende bieten. Morgen, Freitag, sollen die Großzelte samt den kleineren Versorgungs- und Ausgabezelten fertig sein. Am Samstag werde das Notquartier in der Kufstein Arena geschlossen. Dieses wurde bis dato nicht benötigt.
12:28 | ntatschl

Polizei in Kärnten kann Flüchtlinge zurückweisen: Die Kärntner Polizei kann Flüchtlinge an der slowenischen Grenze zurückweisen. Das sagte Polizeisprecher Rainer Dionisio am Donnerstag im Gespräch mit der APA. Es komme dabei aber auf die Verhältnismäßigkeit an, jeder Einzelfall müsse vor Ort gesondert betrachtet werden. Zurückgewiesen können Menschen werden, wenn sie keinen Ausweis dabeihaben und nicht um Asyl in Österreich ansuchen wollen. Kontrolliert werde nach wie vor am Loibltunnel und am Karawankentunnel, sagte Dionisio: "Wir führen stichprobenartige Kontrollen durch, außerdem überprüfen wir gezielt Fahrzeuge, mit denen Flüchtlinge transportiert werden könnten." Bis Donnerstagvormittag habe man noch keine Übertritte von flüchtlingen nach Kärnten festgestellt - "wir gehen aber davon aus, dass sich das in den nächsten Stunden ändert". Am Vormittag war auch ein Großteil der 540 Menschen, die am Mittwochabend im Klagenfurter Notquartier untergekommen waren, bereits weitergereist. Wie die Stadt Klagenfurt in einer Aussendung mitteilte, wurden 400 Flüchtlinge mit Bussen abgeholt - ihr vorläufiges Reiseziel war Salzburg. Das Notquartier werde nach der Abfahrt der Flüchtlinge für weitere Ankünfte vorbereitet.
12:27 | ntatschl

Die ersten Asylwerber aus Österreich werden noch am heutigen Donnerstag im südslowakischen Gabcikovo eintreffen. Das teilte das slowakische Innenministerium am Vormittag mit. Innenministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck bestätigte am Donnerstag, dass eine Gruppe von 18 Syrern unterwegs in die Slowakei sei. Die Flüchtlinge würden aus der Schwarzenberg-Kaserne in Salzburg in die Flüchtlingsunterkunft in Gabcikovo gebracht. Weitere Transporte von Asylwerbern könnten noch im Laufe des Donnerstag folgen, so Grundböck. "Die Informationsgespräche in Traiskirchen laufen noch", hieß es.
12:09 | ntatschl

Tumulte in Ungarn - dieses Bild geht derzeit um die Welt
12:06 | ntatschl

Flüchtlinge suchen eine neue Route nach Europa
12:00 | ntatschl

11:59 | ntatschl

11:57 | ntatschl

Viele Flüchtlinge reisen derzeit über Kroatien nach Österreich
11:56 | ntatschl

11:49 | ntatschl

In Deutschland werden wieder mehrere Flüchtlinge erwartet: Die Zahl der über Österreich nach Deutschland eingereisten Flüchtlinge ist erneut deutlich gestiegen. Wie die deutsche Bundespolizei in München am Donnerstag mitteilte, wurden in Bayern am Mittwoch insgesamt rund 9.100 unerlaubt eingereiste Menschen gezählt - fast alle kamen demnach aus Österreich. Am Dienstag hatte die Zahl der Menscen bei rund 6.000 gelegen. Unter den 9.100 Flüchtlinge befanden sich demnach knapp 2.000 Menschen, die in Zügen die Grenze nach Bayern überquerten. Die anderen wurden an Autobahn-Kontrollstellen gezählt oder waren zu Fuß unterwegs. Das Bundespolizeipräsidium Potsdam bezifferte die Zahl der am Mittwoch unerlaubt Eingereisten auf 7.266. In dieser Zahl sind den Angaben zufolge allerdings nicht die in Zügen eingereisten Menschen enthalten.
11:43 | ntatschl

Google verdoppelt Spenden an Flüchtlinge
11:37 | ntatschl

Schockiert zeigte sich eine junge Mutter an der ungarischen Grenze über die Behandlung der Flüchtlinge

"Take my kid to Germany", a mother's plea for her daughter to be taken to safety http://trib.al/wemw2P6

Posted by Sky News on Wednesday, September 16, 2015
11:35 | ntatschl

11:35 | ntatschl

Dänemark will weitere 1.000 Flüchtlinge aufnehmen: "Angesichts der völlig außergewöhnlichen Situation haben wir heute zum Ausdruck gebracht, dass die Regierung freiwillig anbieten will, eine auf 1.000 Personen begrenzte Anzahl Asylbewerber aufzunehmen", so die dänische Integrationsministerin. "Das hängt jedoch davon ab, dass es eine Unterstützung der Parteien im Parlament gibt und dass eine gemeinsame europäische Lösung gefunden werden kann."Juncker hatte einen konkreten Plan für die Verteilung von 160.000 Flüchtlingen vorgeschlagen. Die liberale Politikerin Stöjberg hatte zunächst betont, sie sehe keinen Grund, dass sich Dänemark daran beteilige. Für das Land gilt eine Ausnahme in der Asylpolitik der EU. Laut Dänemarks Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen will die Regierung außerdem ihre finanzielle Unterstützung in den betroffenen Ländern in diesem Jahr um 250 auf 430 Millionen Kronen (rund 57,6 Millionen Euro) erhöhen. Eine halbe Milliarde Kronen will sie einsetzen, um den Flüchtlingsandrang nach Europa einzudämmen.
11:33 | ntatschl

Verstärkte Grenzkontrollen an der Grenze zur Türkei: Nach Abriegelung der Flüchtlingsroute über Ungarn verstärkt Bulgarien den Schutz der EU-Außengrenze zur Türkei. Entlang der Grenze im südöstlichen Teil des Landes sollen zunächst 50 Soldaten, später nach Bedarf aber bis zu 1.000 stationiert werden. Das kündigten Vertreter der bulgarischen Regierung heute an. Das Land hat bereits einen Grenzzaun-Abschnitt aus Stacheldraht zur Türkei errichtet. Dieser soll nun weiter ausgebaut werden. Erklärtes Ziel der Regierung ist es, illegale Grenzübertritte zu stoppen, so dass Flüchtlinge legal über die offiziellen Übergänge nach Bulgarien und damit in die EU kommen. Bulgarien ist seit 2007 EU-Mitglied, gehört aber noch nicht zum Schengen-Raum, in dem in der Regel keine Grenzkontrollen stattfinden. Die Regierung in Sofia ist bemüht, alle Migrationsregeln der EU einzuhalten.
11:32 | ntatschl

+++ Sofia verstärkt den Grenzstutz zur Türkei +++
11:29 | ntatschl

Aktuelles Bild aus Salzburg an der Grenze zu Deutschland (Bild: APA)
11:27 | ntatschl

40 Flüchtlinge aus Nickelsdorf sind gestern kurz nach 20 Uhr am Hauptbahnhof in Klagenfurt angekommen (Bild: APA)
11:24 | ntatschl

Der Präsident der für die Asylverfahren zuständigen deutschen Bundesbehörde, Manfred Schmidt, ist zurückgetreten. Der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) habe aus persönlichen Gründen um seine Entlassung gebeten, teilte das deutsche Innenministerium heute mit. . Innenminister Thomas de Maiziere sei dieser Bitte nachgekommen. Über einen Nachfolger war zunächst nichts bekannt. De Maiziere äußerte sein Bedauern über die Entscheidung Schmidts. Dieser habe "hervorragende Arbeit geleistet", erklärte der Minister. Auch aufgrund von Schmidts "außergewöhnlichem Einsatz" seien in der aktuellen Flüchtlingskrise für das Bamf "Personal, Stellen und Haushaltsmittel in großem Umfang bereitgestellt worden". Schmidt stand seit Dezember 2010 an der Spitze des Bundesamts
11:22 | ntatschl

Andrang in Kroatien auf die Züge groß: Tausende Flüchtlinge haben heute versucht, in der kroatischen Grenzstadt Tovarnik Züge in Richtung der Hauptstadt Zagreb zu besteigen. "Hier sind zwischen 4.000 und 5.000 Menschen", sagte der Sprecher des Flüchtlingshochkommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR), Jan Kapic, am Bahnhof des Ortes an der Grenze zu Serbien. Zwar kämen Züge an, doch Flüchtlingen könnten diese nicht alle Flüchtlinge mitnehmen. Am frühen Morgen war ein Sonderzug mit 800 aus Tovarnik in Dugo Selo bei Zagreb eingetroffen, wo die Menschen in ein Aufnahmezentrum gebracht wurden. Die kroatische Außenministerin Vesna Pusic hatte am Mittwochabend dem Fernsehsender HRT gesagt, ihr Land sei auf die Ankunft von Flüchtlingen vorbereitet, könne aber nicht garantieren, dass es einer sich stark erhöhenden Zahl von Ankömmlingen gewachsen sei. Ein "paar tausend Menschen" könne Asyl gewährt werden, auf "Zehntausende" Menschen sei das Land aber nicht vorbereitet.

Die Flüchtlingskrise hat in Europa zu so einigen Ängsten geführt. Angesichts der immer größeren Zahl an Schutzsuchenden sind einige Mythen im Umlauf, die eine restriktivere Politik rechtfertigen sollen. Hier einige der gängigen Behauptungen im Faktencheck.
11:09 | ntatschl

11:02 | ntatschl

Umwege über Kroatien: Nach den Zusammenstößen mit ungarischen Sicherheitskräften haben Tausende Flüchtlinge den Umweg über Kroatien eingeschlagen. Die kroatische Polizei teilte am Donnerstagmorgen mit, seit der Ankunft der ersten Gruppen am Mittwoch seien mittlerweile 5650 Migranten in dem EU-Mitgliedsland angekommen. Die Behörden hätten sie mit Zügen und Bussen in Flüchtlingszentren in Zagreb und anderen Städten gebracht. Eine spezielle Arbeitsgruppe kümmere sich um das Problem.
11:01 | ntatschl

Verschnaupfpause in Oberösterreich: In Oberösterreich ist das Flüchtlingsaufkommen zuletzt zurückgegangen. Es wird allseits von Entspannung gesprochen, auch wenn es sich nur um eine vorübergehende Verschnaufpause handeln dürfte. Laut Rotem Kreuz waren in der Nacht auf Donnerstag 1.670 der 2.610 Schlafplätze belegt. Im Grenzgebiet zu Tschechien machten die ersten gemischten Streifen aus Polizei und Bundesheer Jagd auf Schlepper.

Österreichisch-kroatische Zusammenarbeit

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und sein kroatischer Amtskollege Zoran Milanovic haben im Zusammenhang mit der Flüchtlingsproblematik bei einem Treffen Donnerstag früh in Zagreb eine "enge Zusammenarbeit der beiden Länder in der aktuellen Herausforderung"vereinbart. Das teilte Faymann-Sprecherin Susanna Enk auf APA-Anfrage mit.

+++ Verteilung von 120.000 vom EU-Parlament beschlossen +++

Das EU-Parlament hat im Dringlichkeitsverfahren die Umverteilung von 120.000 Flüchtlingen, die sich in Ungarn, Italien und Griechenland befinden, auf die anderen EU-Staaten beschlossen. Für den Plan der EU-Kommission stimmte am Donnerstag in Brüssel eine breite Mehrheit der Abgeordneten. Österreich muss demnach 3.640 Flüchtlinge zusätzlich aufnehmen. Den größten Anteil übernimmt Deutschland mit 31.443 Flüchtlingen. In Kraft treten kann die Umverteilung aber noch nicht, solange nicht auch die EU-Innenminister einen Beschluss gefasst haben. Sie beraten am kommenden Dienstag über den Plan. Mehrere osteuropäische EU-Staaten lehnen Flüchtlingsquoten nach wie vor vehement ab. Das Dringlichkeitsvotum des EU-Parlaments soll Druck auf die Innenminister ausüben, sich zu einigen. "Wir stehen vor einer historischen Bewährungsprobe", sagte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz.

+++ Ab Freitag wieder Zugverkehr zwischen Österreich und Ungarn +++

Die ÖBB nehmen morgen, Freitag, wieder den Zugverkehr nach Ungarn auf. Dazu laufen in diesen Stunden die entsprechenden logistischen und produktionstechnischen Vorbereitungen, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Unterdessen war der Zugverkehr zwischen Salzburg und dem Deutschen Bahnhof Freilassing bzw. München am Donnerstag weiterhin unterbrochen.

Transferquartiere in St. Pölten und Schwechat geräumt

Niederösterreich sind nach Angaben des Roten Kreuzes nach einer Messehalle in Tulln mit Donnerstag auch die Transferquartiere in St. Pölten (städtischer Wirtschaftshof) und Schwechat (Multiversum) geräumt worden. Die Flüchtlinge seien nach Oberösterreich weitergereist.


Steirische Transitquartiere fast leer

Die beiden großen steirischen Notquartiere im ehemaligen Einkaufszentrum in Graz und am Schwarzlsee waren Donnerstag in der Früh so gut wie leer. Bis auf 100 Flüchtlinge in Unterpremstätten waren alle mit Zügen oder Bussen weitergereist. Für die Helfer bringt das eine Pause, doch schon bald könnten wieder Menschen über Kroatien und Slowenien in die Steiermark kommen

Grenzkontrollen in Sachsen

An der Hauptverkehrsroute zwischen Deutschland und Tschechien, der Autobahn 17, hat die deutsche Bundespolizei Grenzkontrollen eingerichtet. "Die Lage in Serbien und Ungarn könnte dazu führen, dass vermehrt Schleuser auftauchen", sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Pirna am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Die Kontrollen seien bereits am Mittwoch gestartet.

Brand in Flüchtlingsunterkunft

Erneut hat es in einer Flüchtlingsunterkunft in Deutschland gebrannt. Bei dem Brand in einer von 200 Flüchtlingen bewohnten Asylunterkunft in Siegburg in Nordrhein-Westfalen in der Nacht zum Donnerstag gab es keine Verletzten und nur geringen Sachschaden, wie die Polizei mitteilte.

Immer mehr Flüchtlinge in Kroatian

In Kroatien kommen immer mehr Flüchtlinge ein. Nach offiziellen Angaben der Polizei sind bisher rund 5.650 Menschen im Osten des Landes eingetroffen. Zu einem größeren Zustrom kam es laut der Polizei in der Nacht auf Donnerstag gegen 3.00 Uhr. Am späten Mittwochabend war die Zahl noch bei rund 1.600 gelegen.

Integration: Heinisch-Hosek will 25 Mio. Euro

Bildungsministerin Heinisch-Hosek will aus dem Sondertopf für die Integration von Flüchtlingen insgesamt 25 Mio. Euro. Diese würde sie für Sprach-Startkurse sowie "mobile Einsatzteams" aus Pädagogen, aber auch etwa Sozialarbeitern brauchen, so die Ministerin im Ö1-"Morgenjournal". Diese Teams sollen auch Elternarbeit leisten und sich ab 2016 bei Lehrerkonferenzen einbringen.

Schon rund 5.650 Flüchtlinge in Kroatien angekommen

Nach der Abriegelung der ungarischen Grenze kommen deutlich mehr Flüchtlinge nach Kroatien als von der Regierung erwartet. Rund 5.650 Menschen seien bereits eingetroffen, weitere 4000 würden in den nächsten Tagen erwartet.

Am frühen Morgen wurden 800 Flüchtlinge von Tovarnik an der Grenze zu Serbien mit dem Zug nach Dugo Selo östlich von Zagreb gebracht. Dort sollen sie in einem Erstaufnahmezentrum unterkommen.

Hunderte Menschen in München erwartet

Während am Münchner Hauptbahnhof in der Nacht auf Donnerstag lediglich etwa 30 Flüchtlinge angekommen sind, haben vier Busse etwa 200 Menschen nach Nürnberg gebracht. Nach der Verschnaufpause werden in München im Laufes des Vormittags jedoch mehrere hundert weitere Flüchtlinge erwartet.

EU-Kommissar warnt vor Eskalation an serbisch-ungarischer Grenze
Avramopoulos warnte vor den Folgen der Grenzschließung zwischen Ungarn und Serbien. Es bestehe “das Risiko, dass die Situation an der Grenze zwischen Serbien und Ungarn eskaliert”. “Wir müssen alles tun, um einen ernsthaften Konflikt zu vermeiden”, forderte der EU-Vertreter.

Grenzzäune entsprechen "nicht dem europäischen Geist"
Serbien verhalte sich vorschriftsmäßig. “Ich hoffe, dass sich auch Ungarn seiner Verantwortung bewusst ist”, mahnte Avramopoulos. Er forderte Ungarn auf, die Grenzen wieder zu öffnen. Schließlich sei das Land Teil der Europäischen Union und solle daher “im Einklang mit den Gesetzen der EU handeln”. “Eine rigorose Schließung der Grenzen und die Errichtung von Zäunen, um Asylsuchende abzuhalten, sind nicht die richtige Antwort. Sie entsprechen nicht dem europäischen Geist”, kritisierte der EU-Kommissar in der “Welt”.

VIDEOBERICHT: Gewaltausbrüche in Röszke und auf der griechischen Insel Lesbos


Frontex-Notfallteams an EU-Außengrenzen

Kurzfristig solle aber die EU-Grenzschutzbehörde Frontex für einen besseren Schutz der Außengrenzen sorgen. “Frontex wird schon in Kürze wegen des großen Andrangs der Flüchtlinge mehrere Notfallteams, sogenannte Rapid Border Intervention Teams, an die Außengrenzen der EU schicken, um an neuralgischen Punkten die Grenzen zu sichern”, kündigte EU-Kommissar Avramopoulos weiters an.

Europäisches Grenzüberwachungssystems - "Vorschlag bis zum Jahresende"

Angesichts der anhalten Flüchtlingskrise will die EU-Kommission laut einem Zeitungsbericht die EU-Außengrenzen durch den Aufbau von multinationalen Grenzschutzteams deutlich besser schützen. “Die EU-Kommission wird bis zum Jahresende einen Vorschlag zum Aufbau eines europäischen Grenzüberwachungssystems (‘European Border Guard System’) machen”, sagte der für Migrationsfragen zuständige EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos der “Welt” (Donnerstagsausgabe).


“Ziel ist dabei, dass multinationale Grenzposten-Teams die Außengrenzen der EU überwachen.” Die mulitnationalen Teams würden die Grenzsicherung verbessern und sie zu einer gemeinsamen europäischen Aufgabe machen. “Dann könnten deutsche und griechische Grenzposten gemeinsam in Griechenland oder Italien tätig werden”, so Avramopoulos.

Schlepper festgenommen - 1400 Flüchtlinge gestoppt

Am Mittwoch wurden zudem 18 Schlepper festgenommen. Viele Flüchtlinge kamen über die Saalachbrücke zwischen Salzburg und dem deutschen Grenzort Freilassing (Landkreis Berchtesgadener Land). Zwei Großgruppen mit je 700 Flüchtlingen wurden dort gestoppt.

Auch der Bahnhof in Freilassing sei weiterhin ein Brennpunkt, berichtete der Sprecher. Die Flüchtlinge werden nun in Sammelstellen in der Region registriert und anschließend auf ganz Deutschland verteilt.

Unterdessen nimmt die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge an der deutsch-österreichischen Grenze zu. Am Mittwoch stoppte die deutsche Polizei rund 4.600 Asylsuchende beim Grenzübertritt, wie ein Sprecher in der Nacht mitteilte. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Dienstag deutlich gestiegen, als die Bundespolizei rund 3.500 Flüchtlinge zählte.

Auch die Nacht auf Donnerstag verbrachten viele Flüchtlinge an Grenzübergängen, wie hier im Bild in Freilassing. Foto: APA

Mehrere Flüchtlingskinder von Eltern getrennt

Bei dem Versuch, aus Serbien über die Grenze nach Ungarn zu gelangen, wurden laut Amnesty International mehrere Flüchtlingskinder von ihren Eltern getrennt. Mindestens neun Menschen, darunter mindestens vier Kinder, seien von der ungarischen Polizei abgesondert worden, als eine Flüchtlingsgruppe versucht, den Grenzzaun zu überwinden.

Amnesty zitierte einen Flüchtling, der dabei von seinem achtjährigen Sohn getrennt wurde: “Mein Kind wurde mir genommen, als ich seine Hand hielt und seitdem sind wir getrennt”.

"Brutal", "nicht-europäisch": Harsche Kritik an Ungarn

Serbiens Ministerpräisent Aleksandar Vucic warf dem Nachbarland Ungarn nach dem Tränengaseinsatz gegen Flüchtlinge ein “brutales” und “nicht-europäisches” Vorgehen gegen die Flüchtlinge an der gemeinsamen Grenze vor. Er forderte die Europäische Union auf, darauf zu reagieren. “Sollte die EU keine Antwort geben, werden wir einen Weg finden, unsere Grenzen und auch die europäischen Werte zu beschützen”, drohte Vucic.

Wasserwerfer und Tränengas - zwei Kinder über Grenzzaun geworfen

Mindestens 22 Menschen wurden verletzt, als die Flüchtlinge versuchten, die Absperrung zu durchbrechen. Dabei handelte es sich nach ungarischen Angaben um 20 Polizisten und zwei Kinder, die über den Grenzzaun geworfen worden seien. Ein Großaufgebot ungarischer Polizisten setzte Wasserwerfer und Tränengas gegen Migranten ein, aus deren Menge Steine auf Sicherheitskräfte geworfen worden.

BILDERSERIE: Schwere Ausschreitungen an ungarischer Grenze



29 Festnahmen nach Tumulten

Bei den Zusammenstößen verhafteten ungarische Sicherheitskräfte 29 Menschen. Darunter sei auch ein den Behörden bekannter “Terrorist”, sagt Gyorgy Bakondi, ein Sicherheitsberater von Ministerpräsident Orban im staatlichen Fernsehen am Mittwochabend. Der Name des Mannes sei in der Datenbank der Sicherheitsdienste, ergänzte ein Regierungssprecher.

Schwere Ausschreitungen an ungarischem Grenzübergang

Ungarn hatte am Dienstag seine Grenze zu Serbien dichtgemacht. Am Grenzübergang bei Horgos kam es daraufhin am Mittwoch zu schweren Ausschreitungen und stundenlangen Tumulten, als aufgebrachte Flüchtlinge versuchten, auf ungarisches Gebiet zu gelangen. Erst am Abend beruhigte sich die Lage. (Foto: AP)


Korridor Richtung Österreich

Der kroatische Regierungschef Zoran Milanovic hatte am Mittwoch erklärt, sein Land werde die Menschen auf ihrem Weg in den Westen Europas unbehindert passieren lassen. Sollte es notwendig werden, werde in Absprache mit Slowenien ein Korridor in Richtung Österreich eingerichtet, sagte der kroatische Innenminister Ranko Ostojic.

Neue Route: Flüchtlinge wollen über Kroatien in den Westen

Ungarns harte Haltung zwingt Flüchtlinge auf dem Balkan zu Alternativrouten. Kroatien rückt dabei in den Fokus: Am Mittwoch seien insgesamt 1191 Flüchtlinge aus Serbien über die Grenze gekommen. Das teilte das kroatische Innenministerium am Abend mit. Zum ausführlichen Bericht.

Lage an Österreichs Grenzen ruhig

In der Nacht auf Donnerstag haben nur sehr wenige Flüchtlinge die österreichische Grenze überschritten.

In Kärnten waren es laut Polizei nur zwei syrische Familien, eine sei per Flugzeug eingereist.

Im Burgenland kamen nach bisher eingegangenen Meldungen nur zwei Flüchtlinge über die Grenze, hieß es vonseiten der Sicherheitsbehörden. Eine genaue Bilanz habe man aber noch nicht. Auch in der Steiermark war die Lage sehr ruhig.

(APA/Red.)

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