LIVE: Die Nationalratswahl 2013 - Der Wahltag und das Ergebnis

Wir berichten am Sonntag ab 12 Uhr in unserem Live-Ticker von der Nationalratswahl 2013.
Wir berichten am Sonntag ab 12 Uhr in unserem Live-Ticker von der Nationalratswahl 2013. ©AP/Hans Punz
Österreich wählt: Die ersten Hochrechnungen und das Ergebnis der Nationalratswahl 2013 werden mit Spannung erwartet. In unserem Live-Ticker halten wir Sie über die Entwicklungen des Wahltages auf dem Laufenden.
11.000 Wahllokale geöffnet
Wahlaufruf von Heinz Fischer
Briefwähler haben schon gewählt
Wahlprogramme im Überblick

Bundeswahlvorschläge eingereicht haben die neun Parteien, die österreichweit kandidieren: SPÖ, ÖVP, FPÖ, GRÜNE, BZÖ, KPÖ, NEOS, Piraten (PIRAT) und das Team Stronach (FRANK) – jeweils mit den Spitzenkandidaten Werner Faymann (SPÖ), Michael Spindelegger (ÖVP), Heinz-Christian Strache (FPÖ), Eva Glawischnig (GRÜNE), Josef Bucher (BZÖ), Mirko Messner (KPÖ), Matthias Strolz (NEOS), Mario Wieser (PIRAT) und Frank Stronach (FRANK) auf Platz 1. Aber auch drei der fünf Parteien, die nicht in allen Bundesländern genug Unterschriften für die Kandidatur zusammenbrachten, gaben Bundeslisten ab: Die Christliche Partei (CPÖ) mit Rudolf Gehring, Der Wandel (WANDL) mit Fayad Mulla und die Männerpartei (M) mit Hannes Hausbichler an der Spitze.

6,4 Millionen Wahlberechtigte bei NR-Wahl

Für die Herstellung der Stimmzettel sind die Landeswahlbehörden zuständig – und gedruckt werden müssen laut Nationalratswahlordnung um 20 Prozent mehr als es Wahlberechtigte gibt: Also fast 7,7 Millionen bei 6,4 Millionen Wahlberechtigten.

Wie die letzten Umfragen zeigen, wird sie SPÖ rund 26 Prozent der Stimmen für sich einnehmen, was einen Verlust bedeutet. Auch die ÖVP muss mit Stimmverlusten rechnen, wobei die Grünen und die FPÖ gegenüber dem Ergebnis von 2008 vermutlich deutlich zulegen werden. Der Einzug in den Nationalrat ist für das Team Sronach, BZÖ und Neos derzeit noch im möglichen Bereich. Weitere Informationen zu den letzten Umfrage-Ergebnissen finden Sie hier.

Ergebnisse der Nationalratswahl LIVE

Um 17 Uhr werden die ersten Hochrechnungen der Nationalratswahl erwartet, um 20 Uhr soll das vorläufige Ergebnis verkündet werden. Wir halten Sie in unserem Live-Ticker ab 11.30 Uhr auf dem Laufenden.

LIVE: Die Nationalratswahl 2013 im Ticker
21:09 | Johanna Mayer

Wir bedanken uns vielmals bei allen Lesern und verabschieden uns an dieser Stelle.
21:08 | Johanna Mayer

Die Mandatsverteilung und das vorläufige Endergebnis im Detail finden Sie hier.
20:53 | Johanna Mayer

Das vorläufige Endergebnis: SPÖ 27,1 ÖVP 23,8 FPÖ 21,4 Grüne 11,5 Team Stronach 5,8 NEOS 4,8 BZÖ 3,6
19:30 | Johanna Mayer

Nicht unbedingt euphorisch hat Frank Stronach am Sonntagabend das Abschneiden seiner Partei kommentiert. "Es ist, wie es ist", sagte er in einer ersten Reaktion. "Wir sind im Parlament. Die Tür sei jetzt offen." Sein Mandat werde er annehmen, versicherte er. Keine deutlichen Antworten gab es auf Fragen nach einer Regierungsbeteiligung oder nach personellen Konsequenzen im Team Stronach. "Ich bin zufrieden", sagte der Austrokanadier, dennoch hätte er sich das Ergebnis "etwas anders" erwartet. Auf die Frage, ob man das Ziel, die Mehrheit von SPÖ und ÖVP zu brechen, verfehlt habe, meinte er, dies sei kein dezidiertes Ziel, sondern Hoffnung gewesen.
19:13 | Johanna Mayer

Die Nationalratswähler haben den Regierungsverhandlern nicht viel Spielraum gelassen. Die einzigen beiden realistischen Varianten mit der nötigen Mehrheit der 183 Abgeordneten sind die Fortsetzung der SP-VP-Koalition oder die Dreier-Variante Schwarz-Blau-Stronach. Für die Grünen oder die NEOS gibt es nur eine recht theoretische Möglichkeit, in die Regierung zu kommen: Wenn SPÖ und ÖVP trotz Mehrheit eine Dreierkoalition bilden.
18:52 | Johanna Mayer

Die Piraten sind über das Ergebnis der Nationalratswahl - man hat den Einzug ja klar verpasst - "schon ein bissel enttäuscht", wie einer der Spitzenkandidaten, Bernhard Hayden, Sonntagabend im Parlament gegenüber der APA einräumte. Nichtsdestotrotz handle es sich um den "Anfang einer langen Reise".
18:43 | Johanna Mayer

Vorarlberg hat bei der Nationalratswahl am Sonntag offenbar anders gewählt als das restliche Österreich. Die ÖVP musste Verluste von über fünf Prozentpunkten (von 31,3 auf 26,1 Prozent) hinnehmen und fuhr damit ebenso einen historischen Tiefstand ein wie die Sozialdemokraten, die 13,5 Prozent Stimmenanteil (2008: 14,1) erreichten. Einen starken Zuwachs verzeichnete die FPÖ, die über fünf Prozentpunkte auf 21,2 Prozent (16,1) zulegte. Die eigentliche Sensation war aber das Abschneiden von NEOS - die neu gegründete Partei mit dem gebürtigen Vorarlberger Matthias Strolz an der Spitze kam aus dem Stand auf 13,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag vor Auszählung der Wahlkarten bei 57,5 Prozent.
18:36 | Johanna Mayer

Wir warten noch auf erste Ergebnisse aus Wien.

Neue Hochrechnung Grüne 12,1% freut auch BesucherInnen der Wahlparty im Museumsquartier. http://t.co/3EI9qhOAVv

Glawischnig: Danke an neue WählerInnen. Gemeinsam haben wir bestes NR-Ergebnis geschafft, das wir jemals in Ö hatten.
18:25 | Johanna Mayer

Die 21. Wahl der Zweiten Republik brachte zwar nicht den (nach Klubs) größten Nationalrat, aber doch eine Premiere. Erstmals tauschen zwei Parteien den Platz: Das BZÖ geht, die NEOS kommen. Das bisher dank BZÖ-Überläufern im Nationalrat vertretene Team Stronach (FRANK) wurde jetzt auch hineingewählt. Damit bleibt es bei den sechs Parteien, die es seit der Bildung des Frank-Klubs Ende 2012 gibt. Die NEOS sind erst die neunte Partei, die in der Zweiten Republik die Vier-Prozent-Hürde nahm - und die ersten wirklichen "Newcomer" seit den Grünen 1986.
18:05 | Johanna Mayer

"Enttäuscht" vom Ausgang der Nationalratswahl hat sich Tirols Landeshauptmann und VP-Chef Günther Platter gezeigt: "Natürlich hätten wir uns auf Bundesebene ein besseres Ergebnis gewünscht", erklärte er in seiner der APA übermittelten Reaktion.
18:03 | Johanna Mayer

FPÖ-Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache freut sich über den "unglaublich großen Schritt vorwärts" für seine Partei bei der Nationalratswahl. Dass die Freiheitlichen vorerst nicht das erhoffte "blaue Wunder" erlebt und die ÖVP überholt haben, stört ihn nicht. Während sich die Koalitionsparteien in einer "Abwärtsspirale" bewegen würden, befinde sich die FPÖ in einer "Aufwärtsspirale", meinte Strache.
17:55 | Johanna Mayer

Die beiden SPÖ-Ministerinnen Gabriele Heinisch-Hosek und Doris Bures haben sich mit dem Wahlergebnis ihrer Partei zufrieden gezeigt. Heinisch-Hosek meinte vor Journalisten in der Parteizentrale in der Löwelstraße, dass die SPÖ ein "respektables, gutes Ergebnis" eingefahren hätten. Sie sei "stolz" auf dieses Ergebnis, erklärte die Beamtenministerin.
17:44 | Johanna Mayer

DIe Hochrechnung im Überblick:
17:38 | Johanna Mayer

Gegen 20 Uhr wird dann das vorläufige Ergebnis der Wahl präsentiert, freilich ohne Briefwählerstimmen.
17:26 | Johanna Mayer

Die SPÖ stellt angesichts des bei der Nationalratswahl verteidigten ersten Platzes erneut den Kanzleranspruch. Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos bezeichnete das Wahlergebnis als "Auftrag der Wählerinnen und Wähler, dass die SPÖ die Regierung bilden und der nächste Bundeskanzler wieder Werner Faymann heißen soll". Angesichts der vielen angetretenen Parteien habe die Partei ein "respektables Ergebnis" erzielt.
17:22 | Johanna Mayer

In der NEOS-Parteizentrale wird ordentlich gefeiert.
17:14 | Johanna Mayer

Für Team Stronach-Klubobmann Robert Lugar sind die ersten Hochrechnungen "ein großer Erfolg", obwohl das Team Stronach in den Hochrechnungen nur bei rund sechs Prozent liegt. Das Team Stronach habe sich mehr als verdoppelt, wie es aussieht habe man nun mehr als 10 Abgeordnete, sagte Lugar in einer ersten Reaktion gegenüber der APA. "Die Tür ist jetzt offen, wir können jetzt neue Ideen ins Parlament bringen."

Als Ziel ausgegeben hatte Lugar stets 10 bis 15 Prozent. Darauf angesprochen meinte Lugar, die Regierung arbeite immer nach dem Motto "nimm Dir nichts vor, dann schlägt Dir nichts fehl", das Team Stronach mache es anders - "wir nehmen uns immer viel vor". Auch Umfragen, wo die neue Partei zwischenzeitlich weit besser lag, seien für das Team Stronach "nie relevant" gewesen.


17:13 | Johanna Mayer

ÖVP-Generalsekretär Johannes Rauch hat am Wahlsonntag gegenüber der APA eingeräumt, dass sowohl SPÖ als auch ÖVP Stimmen verloren haben. Die ÖVP habe aber besser abgeschnitten als prognostiziert. ÖVP-Chef Michael Spindelegger sei ein "hervorragender Spitzenkandidat" gewesen, betonte er. Die ÖVP habe keine neuen Wähler erreichen können. Nun werde man das Wahlergebnis diskutieren müssen.

Wahnsinn! Danke für die große Unterstützung! #NRW13 Jetzt Party in der #NEOSphäre

1. Hochrechnung SPÖ: 26,4, ÖVP: 23,8, F: 22,4, G: 11,2, BZÖ: 3,7, TS: 6,0, Neos: 4,7
17:09 | SPÖ

Danke an alle, die uns ihre Stimme gegeben haben! #nrw13
17:08 | Johanna Mayer

In der BZÖ-Parteizentrale herrschte am Sonntagnachmittag angespannte Stimmung. Die erste ARGE Wahlen-Hochrechnung, nach der die Orangen den Wiedereinzug ins Parlament, knapp verpassen würden, wollte man noch nicht kommentieren
17:03 | Johanna Mayer

Hochrechnung von SORA/ORF: SPÖ 26,4 Prozent, ÖVP 23,8 Prozent, FPÖ 22,4 Prozent, Die Grünen 11,2 Prozent, Team Stronach 6 Prozent, NEOS 4,7 Prozent, BZÖ 3,7 Prozent
17:00 | Johanna Mayer

In Mandaten bedeutet die Hochrechnung 52 Sitze für die SPÖ (-5), 46 für die ÖVP (-5). Die FPÖ (+9) kommt auf 43 Sitze, die Grünen auf 23 Mandate (+3). Das Team Stronach ist demnach mit elf Mandateren im Hohen Haus vertreten, die NEOS mit acht.
17:00 | Johanna Mayer

Die SPÖ kommt auf 26,7 Prozent, die ÖVP auf 23,6 Prozent. Die Freiheitlichen kommen auf 21,9 Prozent. Die Grünen kommen auf 12,0 Prozent. Das Team Stronach schafft mit 5,8 Prozent den Einzug in den Nationalrat. Gescheitert sein dürfte hingegen das BZÖ, das mit 3,4 Prozent die Vier-Prozent-Hürde verpasst. Gegenüber 2008 bedeutet das ein Minus von 7,3 Prozentpunkten. Die neue Partei NEOS schafft hingegen laut Hochrechnung mit 4,6 Prozent auf Anhieb den Sprung ins Hohe Haus. Die Wahlbeteiligung dürfte laut Hochrechnung weiter sinken.
16:57 | SPÖ

So sieht die Wahlzentrale jetzt aus #nrw13 #orfwahl13 http://t.co/Uv6AGbNKwF
16:56 | Johanna Mayer

In wenigen Minuten erfahren Sie hier die aktuellen Hochrechnungsergebnisse. Alle Ergebnisse finden Sie auch in unserem Special: Nationalratswahl 2013.
16:41 | Johanna Mayer

In rund 20 Minuten werden die ersten Hochrechnungen veröffentlicht.
16:03 | Johanna Mayer

Wichtiges Detail am Rande: Jeder zweite Österreicher glaubt nicht, dass die Nationalratswahl am 29. September einen Wendepunkt darstellen wird. Zudem ist das Interesse an Politik stark rückläufig, ein Drittel der Bevölkerung kann von keiner Partei Ziele und Programme beschreiben. Fast zwei Drittel klagen über zu viel Gehässigkeit und Streitereien im Umgang der Parteien miteinander.
16:00 | Johanna Mayer

Die Spitzenkandidaten haben für heute Nachmittag/Abend schon einige Feste vorbereitet.
15:52 | Johanna Mayer

Noch etwas mehr als eine Stunde haben Wiener Zeit ihre Stimme in ihrem Wahllokal abzugeben.
15:51 | Johanna Mayer

Wir haben für Sie auch die besten Sager im Wahlkampf gesammelt.
15:28 | Johanna Mayer

Die Wahlbeteiligung bei der heutigen Nationalratswahl war in Wien auch bis zum frühen Nachmittag deutlich niedriger als 2008. Wie die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) am Sonntag mitteilte, haben bis 14.00 Uhr 41,73 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

Im Vergleich dazu: 2008 lag die Wahlbeteiligung um die selbe Zeit bei 46,28 Prozent. Die endgültige Beteiligung inklusive Briefwahlstimmen lag beim damaligen Urnengang in Wien bei 73,61 Prozent.

14:55 | Johanna Mayer

Der Bundespräsident machte den Abschluss: Nach sämtlichen Spitzenkandidaten ist Bundespräsident Heinz Fischer am frühen Sonntagnachmittag in Begleitung seiner Frau Margit in seinem traditionellen Wahllokal in Wien-Josefstadt zur Wahlurne geschritten. Befragt nach möglichen Koalitionen nach der Wahl gab sich Fischer vor Journalisten zugeknöpft.

Er erhoffe sich durch die Wahl die "Grundlage für eine gut arbeitende Regierung" und eine angemessene Wahlbeteiligung. Fischer zeigte sich schon "sehr gespannt auf den Wahlausgang", schließlich würden diesmal so viele Parteien wie noch nie bei Nationalratswahlen antreten.



Der großen Koalition heute schon ein X durch die Rechnung gemacht? #nrw13
14:51 | Johanna Mayer

Gründe, warum die Wahlbeteiligung bei der heurigen Nationalratswahl sinken könnte, können Sie hier nachlesen.
14:39 | Josef Bucher

Wahlrecht nutzen! Wer nicht wählt, stimmt SPÖ und ÖVP zu! Nur das BZÖ im Nationalrat verhindert die Große Koalition. http://t.co/T41ObRklPC

Glawischnig nach der Stimmabgabe: "Jetzt werde ich noch den Geschirrspüler ausräumen, und dann geht's ins Büro." http://t.co/DMwsgh5YqO
14:34 | Johanna Mayer

DIe Hoppalas und Stolpersteine im Wahlkampf können Sie hier nachlesen
14:12 | Johanna Mayer

Gemeinsam mit Ehemann Volker Piesczek ist Grünen-Spitzenkandidatin Eva Glawischnig am frühen Sonntagnachmittag in einer Volksschule in Wien-Hernals wählen gegangen. Für den Ausgang der Nationalratswahl sei sie "zuversichtlich, aber schon sehr aufgeregt", sagte sie den wartenden Journalisten. Auf eine Ergebnisprognose wollte sie sich nicht einlassen, sie erwarte sich "ein gutes Plus".
14:02 | Johanna Mayer

In Oberösterreich haben die ersten Wahllokale um 7.00 Uhr geöffnet. Kurz nach Mittag waren noch kaum Gemeinden ausgezählt. Aber aus den Wahllokalen war eher die Einschätzung zu hören, dass die Beteiligung durchschnittlich sein dürfte. Die letzten schließen um 16.00 Uhr.

So was nennt man unbeobachtetes Wählen :-) Eva Glawischnig bei der Stimmabgabe http://t.co/VInyWRqv5X
13:47 | SPÖ

Politische Konkurrenz wirbt mit gefälschten Plakaten - SPÖ klagt http://t.co/TqaSxU0Pnm
13:44 | Johanna Mayer

Wahlbeteiligung in der Steiermark ebenfalls rückläufig: Wie die ersten Ergebnisse aus Kleinstgemeinden zeigten, war die Wahlbeteiligung durchwegs rückläufig. In der "Trendgemeinde" St. Ilgen (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) etwa lag sie bei nur 69,53 Prozent, 2008 wurden noch 82,28 Prozent registriert. Seitens der Parteien meldete man ähnliche Beobachtungen: Zwischen "eine Spur weniger" und "leicht rückläufig" lauteten die Einschätzungen aus den Zentralen von SPÖ und ÖVP, wo man sich aus Rückmeldungen aus den Sprengeln stützte.
13:39 | Johanna Mayer

Schlechte Nachrichten: Vorarlbergs Grünen-Landessprecher Johannes Rauch muss eine mehrwöchige Erholungspause einlegen. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung der Wahlkampf-Monate habe er sich "wegen völliger Überarbeitung und daraus resultierender Erschöpfungszustände" in den vergangenen Tagen in ärztliche Behandlung begeben müssen. Er werde sich mindestens sechs Wochen aus der politischen Arbeit zurückziehen, teilte Rauch am Sonntag in einer Aussendung an die Medien mit.
13:38 | Johanna Mayer

So gab es Landgemeinden, wo schon bis Mitte Vormittag rund 60 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben hatten, in anderen, etwa im Bezirk Klagenfurt-Land, sprachen Wahlleiter von "mäßigem Zustrom". In der Landeshauptstadt war das Interesse am Vormittag durchaus groß, ob die Wahlbeteiligung über den Wert von 2008 steigen würde, wollte aber niemand prognostizieren. Von "beteiligungsfreundlichem Wetter" war in Kärnten jedenfalls keine Rede. "Bei dem Wetter sitzen die Leute lieber im Wohnzimmer und sehen fern", meinte eine Amtsleiterin.
13:32 | Johanna Mayer

Von teilweise heftigen Regenschauern begleitet war der Wahlsonntag in Kärnten. Die Wahlbeteiligung war nach Auskunft aus einzelnen Wahllokalen durchaus unterschiedlich. Während in manchen Wahllokalen die Menschen Schlange standen, machten sich die Wahlberechtigten andernorts rar.
13:13 | Johanna Mayer

Alle Spitzenkandidaten haben sich bereits in ihr Wahllokal begeben und abgestimmt, nur Grünen-Chefin Eva Glawischnig wählt erst am Nachmittag.
13:04 | Johanna Mayer

Wie geht es nach der Wahl eigentlich weiter? Wie ist der "Fahrplan" zur neuen Bundesregierung? Diese Informationen finden Sie hier.
12:58 | Johanna Mayer

Erste Informationen zur Wahlbeteiligung im Burgenland: Bei der Wahlbeteiligung zeichnete sich bis Sonntagmittag laut Einschätzung der Landesgeschäftsführer von SPÖ und ÖVP ein Rückgang ab. 2008 hatten 86,4 Prozent der Burgenländer bei der Nationalratswahl ihre Stimme abgegeben und damit für die im Ländervergleich höchste Beteiligung gesorgt. Sie dürfte diesmal etwas niedriger liegen, allerdings gab man sich hinsichtlich einer Prognose noch vorsichtig. Denn die Wahlkarten könnten noch einiges wettmachen, so SP-Landesgeschäftsführer Robert Hergovich.
12:56 | Johanna Mayer

Durch die Auszählung, die heute natürlich noch nicht zur Gänze abgeschlossen werden kann, kommt es am Montag in den Wiener Bezirsämtern zu längeren Wartezeiten. Weitere Infos HIER.
12:54 | Johanna Mayer

Vorsichtig optimistisch hat sich FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache Sonntag Mittag bei seiner Stimmabgabe in einer Schule in Wien-Landstraße gezeigt. Er freue sich "über jedes Plus", sollten die Freiheitlichen die 20-Prozent-Marke erreichen, wäre dies ein "Riesenschritt", erklärte Strache vor den zahlreich erschienenen Medienvertretern. "Sollten wir Platz zwei erreichen, würde dies ein blaues Wunder und ein politisches Erdbeben bedeuten", sagte der FPÖ-Chef. Im Wahlkampf habe er quer durch Österreich einen "Zulauf wie noch nie" erlebt, so Strache.
12:36 | Johanna Mayer

Auch die Grünen stehen den noch unentschlossenen Frage und Antwort (siehe unten)

Unentschlossen? Noch Fragen? #3tw gibt's noch bis 17h Antworten. http://t.co/S79rVFIjpH
12:30 | Johanna Mayer

Auch Frank Stronach hat seine Stimme bereits abgegeben und zwar in Oberwaltersdorf. Er kam alleine.
12:26 | Johanna Mayer

Die letzten Umfrageergebnisse zeigen einen möglichen Trend auf:
12:22 | HC Strache

Mein Kreuzerl ist gemacht :-) Hier die Fotos von meiner Stimmabgabe! So viel Medienzulauf hat es noch nie gegeben!... http://t.co/2rpF0bOdpt
12:21 | Johanna Mayer

Die ersten Hochrechnungsergebnisse gibt es ab 17 Uhr an diesem Wahlsonntag.
12:15 | Johanna Mayer

Die Beteiligung an der Nationalratswahl in Niederösterreich ist bis Sonntagmittag unterschiedlich gewesen. Es habe im Vergleich mit 2008 Sprengel mit höherem ebenso wie mit niedrigerem Wähleranteil gegeben, war zu erfahren. Knapp 1,3 Millionen Menschen waren im größten Bundesland stimmberechtigt.
12:13 | Johanna Mayer

In der Stadt Salzburg zeichnet sich heute eine geringere Beteiligung ab als bei der Nationalratswahl 2008. Bei jedem Urnengang wird um 11.00 Uhr in 15 ausgewählten Sprengeln - immer dieselben - die Beteiligung abgefragt. "Heuer haben bis dahin 2.300 Wähler ihre Stimme abgegeben, vor fünf Jahren waren es zu diesem Zeitpunkt 2.700, das ist doch ein gewisser Rückgang", sagte Wahlleiter Franz Schefbaumer zu Mittag zur APA.
11:51 | Johanna Mayer

Alle Informationen, wie auch zu den Wahlprogrammen und letzten Umfrageergebnissen, finden Sie in unserem Special: Nationalratswahl 2013.
11:38 | Johanna Mayer

SPÖ-Chef Werner Faymann hat sich Sonntagvormittag bei seiner Stimmabgabe für die Nationalratswahl durchaus zuversichtlich gezeigt: "Das Bauchgefühl ist in Ordnung", meinte der Bundeskanzler gegenüber Journalisten. Auf Prognosen ließ sich Faymann nicht ein. Nun sei der Wähler am Wort, er sei auf dessen Votum gespannt.
11:36 | Johanna Mayer

Zuversicht hat am Sonntag BZÖ-Obmann Josef Bucher bei der Stimmabgabe in seiner Heimatstadt Friesach im Bezirk St. Veit/Glan bekundet. Er selbst und die Partei habe sich in den vergangenen Wochen und Monaten sehr bemüht, die Bevölkerung zu überzeugen, nun liege das Schicksal seiner Person in der Hand der Wähler. Auf die Frage, was er tun werde, sollte das BZÖ den Wiedereinzug ins Parlament verfehlen, meinte Bucher: "Ich habe mir noch keine Gedanken über eine Zukunft ohne Politik gemacht."
11:33 | Johanna Mayer

Wenige Stunden nach Beginn der Nationalratswahl war die Abstimmung in einigen Vorarlberger Kleingemeinden bereits wieder zu Ende. In drei der 96 Ländle-Kommunen schlossen die Wahllokale pünktlich um 10.30 Uhr, in neun weiteren Ortschaften um 11.00 Uhr. Bei idealem Wahlwetter - nicht unfreundlich, aber auch nicht zu schön - zeichnete sich eine Wahlbeteiligung ab, die zumindest auf demselben Niveau wie 2008 liegen dürfte. Vor fünf Jahren betrug sie 71,46 Prozent.
11:30 | oevp

Unentschlossen? Schenke uns 3 Minuten Deiner Zeit! #nrw13 http://t.co/ph7QY2QiO1
11:30 | Johanna Mayer

Die Parteien veruschen noch Wähler über die sozialen Medien von sich überzeugen zu können. So auch die ÖVP.
11:28 | Johanna Mayer

NEOS-Spitzenkandidat Matthias Strolz wählte in Wien. (Foto: APA)
11:26 | Johanna Mayer

ÖVP Spitzenkandidat Michael Spindelegger gab seine Stimme bereits ab. (Bild: APA)
11:10 | Johanna Mayer

Für all jene, die sich vielleicht noch nicht entschieden haben: HIER finden Sie einen kurzen Überblick der Wahlprogramme der Parteien.
11:09 | Johanna Mayer

Interessantes Detail: Etwas mehr als zehn Prozent der Wahlberechtigten (668.658) haben Wahlkarten angefordert. Und bis Freitagnachmittag waren in manchen Landeshauptstädten schon über 80 Prozent der angeforderten Wahlkarten retourniert. Dies war für eine gültige Stimmabgabe auch nötig: Denn heuer müssen die Briefwahlstimmen ebenfalls bis heute, 17.00 Uhr, bei den Bezirkswahlbehörden einlangen. Was für die meisten Briefwähler de facto Freitag bedeutete - nur in Wien und Graz stellte die Post bis 10.00 Uhr eingeworfene Wahlkarten auch am Sonntag noch zu.
11:07 | Johanna Mayer

Die ersten Meldungen rund zur Wahlbeteiligung trudeln bereits ein: In der Bundeshauptstadt Wien ist die Wahlbeteiligung bei der heutigen Nationalratswahl um 10.00 Uhr bei 11,46 Prozent gelegen, wie die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger am Sonntagvormittag mitteilte. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2008. Damals belief sich die Beteiligung um die selbe Zeit auf 13,58 Prozent.
11:01 | Johanna Mayer

Wir berichten am Sonntag ab 11 Uhr live von der Nationalratswahl 2013 und den Geschehnissen am Wahltag. Ab 17 Uhr gibt es dann die ersten offiziellen Hochrechnungen.
  • VIENNA.AT
  • Wien
  • LIVE: Die Nationalratswahl 2013 - Der Wahltag und das Ergebnis
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen