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Listenhunde-Bann in Wien: WTV fordert Rücktritt von Sima

Die WTV-Präsidentin legt Sima die Niederlegung ihrer Funktion nahe.
Die WTV-Präsidentin legt Sima die Niederlegung ihrer Funktion nahe. ©APA/ROBERT JAEGER
Mit der Aussage, alle Listenhunde aus Wien verbannen zu wollen, hat sich Ulli Sima für WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic als Tierschutz-Verantwortliche disqualifiziert.
Hass-Postings gegen Sima

Die provokante Aussage von Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ), Listenhunde künftig generell aus Wien zu verbannen, sorgt für Wirbel unter den Hundebesitzern.  Das Resultat: Ärger und Frustration in der Bevölkerung sowie Todesdrohungen und Beschimpfungen gegen die Stadträtin. “Es reicht”, sagt Madeleine Petrovic, Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins (WTV) und fordert die Devise “Halt-Stop-Retour” in der aufgeheizten Debatte.

Kritik an “Husch-Pfusch-Gesetz”

Petrovic appelliert an Ulli Sima, gesetzestreue Tierhalter nicht vor den Kopf zu stoßen und in Verzweiflung zu stürzen. “Für echte TierfreundInnen ist ihr Haustier, ihr Hund ein geliebtes Familienmitglied und vielfach auch das einzige Familienmitglied, das etwa alten Menschen noch geblieben ist. Wenn, so wie mit diesem Husch-Pfusch-Gesetz, gerade jenen Menschen, die sich in Sachen Tierhaltung immer an die Gesetze gehalten haben, immer neue Schikanen auferlegt werden und dann die zuständige Stadträtin noch ganz offen zugibt, sie wolle die Listenhunde überhaupt aus der Stadt vertreiben, dann kann diese undemokratische und rechtsstaatlich unerträgliche Überheblichkeit politisch nur auf das Schärfste kritisiert werden”, so die WTV-Präsidentin.

Beim WTV haben sich seit Beginn dieser Causa viele Menschen gemeldet, die Listenhunde aus Mitleid aus überfüllten Tierheimen geholt und stets alle Gesetze peinlich genau eingehalten haben. “Warum werden diese Menschen jetzt für ihr Mitleid bestraft? Warum sollen sie alle zwei Jahre eine Prüfung ablegen, warum sollen sie ihre braven Lieblinge in einer nicht artgerechten Weise behandeln müssen?”

“Zum Wohl der Tiere”: Rücktritt von Sima gefordert

Petrovic kritisiert in der Aussendung, dass der Diskurs mit Tierschützern nicht nur in der aktuellen Debatte von der Stadträtin verweigert wurde, sondern sich diese Vorgehensweise durch ihre gesamte Tierschutzkarriere zieht. “Wenn Frau Sima nichts mit Tieren und TierschützerInnen zu tun haben möchte, dann soll sie sich von der Funktion als Tierschutzstadträtin verabschieden. So kann ein Ressort nicht zum Wohl der Stadt, der Menschen und der Tiere geführt werden”, sagt Petrovic.

“Mit der Aussage, sie wolle alle Listenhunde, auch jene, die das Tierheim der Stadt Wien selbst vergibt, aus der Stadt hinausdrängen, hat sich Frau Sima als Tierschutz-Verantwortliche endgültig disqualifiziert. Legen Sie diese Funktion nieder, Frau Sima. Tierschutzagenden sollte eine Person wahrnehmen, die Tiere mag und die einen guten Draht zu Tierschutzorganisationen und TierfreundInnen hat”, legte Petrovic nach.

(Red)

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