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Liechtensteins Fürstenpaar besucht Wien

BP Klestil hat anlässlich des zweitägigen Staatsbesuchs des Fürsten von Liechtenstein, Hans- Adam II., die Rückkehr der Privatsammlung seiner Familie nach Wien gewürdigt.

Weitere Themen des Arbeitsgesprächs Klestils und seines Staatsgastes waren am Mittwoch Finanzfragen und die EU.

Die Beziehungen zwischen Österreich und seinem 34.000 Einwohner zählenden, kleinen Nachbarn im Westen „könnten nicht besser sein”, sagte Klestil.

Dass ein Großteil der Kunstschätze wieder in Österreich ausgestellt werde, sei ein Zeichen für die engen kulturellen Verbindungen der Länder, so der Bundespräsident. Ein Schwerpunkt der Sammlung sind Werke aus der Barockzeit, so etwa Gemälde von Peter Paul Rubens. Am Ende des Zweiten Weltkrieges waren die Kunstschätze in die liechtensteinische Hauptstadt Vaduz gebracht worden.

Investitionen in das Palais Liechtenstein

Fürst Hans-Adam II. hat rund 23 Millionen Euro in die Rückkehr von rund 30.000 Objekten und in die Renovierung des Ausstellungsortes, des Palais Liechtenstein, investiert. Am 28. März soll die offizielle Eröffnung stattfinden.

Der Fürst nahm auch zu den Beziehungen seines Landes mit der Tschechischen Republik und der Slowakei Stellung. Liechtenstein hatte im vergangenen Oktober ein Veto gegen den Beitritt der beiden Staaten zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) eingelegt. Hans-Adam wollte zunächst das Erweiterungsabkommen nicht unterzeichnen, bis Tschechien und die Slowakei Liechtenstein als Staat anerkennen und dem Fürstentum eine neutrale Rolle im Ersten und Zweiten Weltkrieg bescheinigen. Später lenkte er ein.

Gespräche mit Gorbach

Parallel zur Unterredung zwischen dem Fürsten und dem Bundespräsidenten sprach der liechtensteinische Regierungschef und Finanzminister Hasler mit Vizekanzler und Verkehrsminister Gorbach und Finanzstaatssekretär Finz. Wie aus dem Umfeld Gorbachs zu erfahren war, ging es neben der Zinsertragssteuer um die EU- Verhandlungen über die Wegekostenrichtlinie.

Liechtenstein, Hans- Adam II., die Rückkehr der Privatsammlung seiner Familie nach Wien als „hervorragende Bereicherung der österreichischen Museumslandschaft” gewürdigt. Weitere Themen des Arbeitsgesprächs Klestils und seines Staatsgastes waren am Mittwoch Finanzfragen und die EU.

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