Landesbibliothek lädt zu Literaturveranstaltungen

Die Vorarlberger Landesbibliothek lädt in der kommenden Woche zu zwei hochkarätigen Literaturveranstaltungen im Rahmen von "Österreich liest". Am Mittwoch, 16. Oktober 2013, stellt der schwedische Lyriker, Romancier, Philosoph und Nobelpreiskandidat Lars Gustafsson seinen neuen Roman vor und am Freitag, 18. Oktober 2013, ist der österreichische Autor Thomas Glavinic mit seinem neuen Buch zu Gast in Bregenz. Beide Veranstaltungen beginnen um 20.00 Uhr im Kuppelsaal der Landesbibliothek, der Eintritt ist frei.


Lars Gustafsson wurde 1936 in Västeras in Mittelschweden geboren. Er studierte Mathematik und Philosophie in Uppsala und Oxford und arbeitete als Kritiker und Chefredakteur der renommierten schwedischen Literaturzeitschrift “Bonniers litterära Magasin”. Von 1983 bis 2006 war er als Professor an der University of Texas at Austin tätig. Gustafsson schrieb über 30 Romane und Erzählbände. Er wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter Europäischer Essay-Preis Charles Veillon (1983), Bellman-Preis der Schwedischen Akademie (1990), Pilot-Preis (1996), Goethe Medaille (2009). Er ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und der Akademie der Schönen Künste in München.

Thomas Glavinic, 1972 in Graz geboren, ist einer der wichtigsten Autoren seiner Generation. Sein neuer Roman heißt “Das größere Wunder”. Zum Inhalt: Jonas ist Tourist in der Todeszone, er nimmt an einer Expedition zum Gipfel des Mount Everest teil. Während des qualvollen Aufstiegs hängt er seinen Erinnerungen nach – an seine wilde Kindheit, an das grausame Schicksal seines Bruders Mike, an seine endlosen Reisen nach Havanna, Tokio, Jerusalem und Oslo. Und schließlich an die magische Begegnung mit Marie, seiner großen Liebe, die sein ganzes Leben verändert. Thomas Glavinics neuer Roman ist eine Expedition ins Ungewisse – ein unvergleichliches Buch, packend und verstörend zugleich, von einer leidenschaftlichen Energie und enormen Suggestivkraft. Und ein Buch der Liebe.

Das erste Buch von Thomas Glavinic, “Carl Haffners Liebe zum Unentschieden”, erschien 1998. Es folgten u.a. “Die Arbeit der Nacht” (2006), “Das bin doch ich” (2007) und “Das Leben der Wünsche” (2009). Die Romane “Der Kameramörder” (2001) und “Wie man Leben soll” (2004) wurden fürs Kino verfilmt. Thomas Glavinic erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Seine Romane sind in 18 Sprachen übersetzt. Er lebt in Wien.

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OTS0025 2013-10-09/09:15

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