Land begrüßt Verkehrsleitsystem

Das Land Vorarlberg begrüßt die Ankündigungen von Infrastrukturminister Hubert Gorbach zum Bau von Verkehrsleitsystemen an Autobahnen und Schnellstraßen.

Die erste Informationstafel in Vorarlberg soll laut Straßenbaureferent Landesstatthalter Dieter Egger bereits im Frühjahr 2004 am Nordportal des Pfändertunnels in Betrieb gehen, bis 2007 soll das Gesamtprojekt abgeschlossen sein.

Mit dem Leitsystem „können wir die Transitproblematik natürlich nicht gänzlich eindämmen, aber es hilft, den Verkehrsfluss zu optimieren und Umweltbelastungen zu reduzieren“, ist der für Straßenbau zuständige Landesstatthalter überzeugt. Landeshauptmann Herbert Sausgruber sagte der APA, mit dem Leitsystem werde eine Forderung des Landes erfüllt. Besonders positiv sei die Koppelung des Systems an Umwelt-Messstellen.

Derzeit laufen bereits Gespräche mit den deutschen Behörden, da die erste Tafel noch auf deutschem Gebiet vor der Ausfahrt Lindau aufgestellt werden soll. „Dadurch soll der Verkehr auf der A 14 gehalten werden, um die Ortsdurchfahrten im nördlichen Rheintal zu entlasten“, so Landesstatthalter Egger.

Bis 2007 wird das elektronische Leitsystem auf der ganzen Länge der Rheintalautobahn (A 14) installiert. In Fahrtrichtung Arlberg sind 27 Portalanzeiger über der Autobahn sowie drei Bodentafeln seitlich geplant. In Fahrtrichtung Deutschland werden es 31 Portalanzeiger und drei seitliche Bodentafeln sein. Das System enthält auch 72 Messstellen zur Erfassung von Verkehrs- und Umweltdaten, wie beispielsweise Nässe, Glätte, Nebel, Lärm, und Luftgütedaten oder Temperatur. Dadurch kann möglichst rasch und flexibel auf Umweltbelastungen reagiert werden. Gebaut wird diese Anlage vom Land im Auftrag der Asfinag, die die Kosten von 9,2 Millionen Euro übernimmt.

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