Lackner sieht Schwarz-Blau am Ende

Der Vorarlberger Nationalratsabgeordnete Manfred Lackner (S) sieht die schwarz-blaue Koalition auf Bundesebene am Ende: "Das ist unbestritten. Es gibt kaum ein Thema, zu dem die beiden Parteien nicht in der Öffentlichkeit ihre Zwistigkeiten austragen."

So sagte Lackner am Mittwoch in einer Pressekonferenz. Falls es heuer zu keinen Neuwahlen komme, werde aber der angesetzte Wahltermin im Herbst 2006 halten, so Lackner.

Die Politik von ÖVP und FPÖ sieht der Nationalratsabgeordnete als gescheitert. Zur seiner Ansicht führte Lackner Rekordarbeitslosigkeit, wachsende Armut und das Thema Pensionen an. Weiters listete Lackner “58 Belastungsmaßnahmen seit Antritt der Regierung Schüssel“ auf.

Die nächsten Wahlen werden für Volkspartei und Freiheitliche laut Lackner „mit Bomben und Granaten verloren gehen“, prophezeite der Nationalrats-Mandatar. ÖVP und FPÖ hätten das Land an den Abgrund geführt. Als nächsten Stolperstein für die Koalition sieht Lackner die Wahl des FPÖ-Bundesparteivorsitzenden. „Falls es zur Bestellung des Herrn Strache kommen sollte, wird Kanzler Schüssel die Koalition beenden“, ist Lackner überzeugt.

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