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Kunst und Kultur: Vorarlberg will flächendeckenden Zugang

Vorarlbergs Kulturlandesrat Christian Bernhard (ÖVP) hat am Montag das Ziel unterstrichen, im Land einen flächendeckenden Zugang zu Kunst und Kultur gewährleisten zu wollen und die künstlerische Vielfalt abzusichern. "Indem wir das künstlerische und kulturelle Leben bestärken, gewinnt der Standort an Qualität", berichtete Bernhard von in diesem Jahr anstehenden Projekten.

Am Ende einer Legislaturperiode – in Vorarlberg wird im September ein neuer Landtag gewählt – sei stets auch der Zeitpunkt für einen Rückblick gekommen, sagte Bernhard, der nach der Wahl aus der Politik ausscheiden wird. Nach der im Jahr 2015 durchgeführten Kultur-Enquete mit einer Bestandsaufnahme der Verhältnisse im Land und der 2016 präsentierten Kulturstrategie sei vieles verwirklicht worden, so der Landesrat. Für das laufende Jahr steht im Budget des Landes ein Beitrag von 24,26 Mio. Euro für Kultur bereit, um 2,8 Prozent mehr als 2018.

Bernhard strich insbesondere die drei Säulen der Kulturstrategie – “Zusammenarbeit”, “Impulse setzen”, “Grenzen überschreiten” – hervor, an denen sich auch die Projekte des heurigen Jahres orientierten. Im Bereich der “Zusammenarbeit” erwähnte er etwa die Kooperation des Landes mit der Arbeiterkammer zur Aufarbeitung der Industriegeschichte Vorarlbergs. Winfried Nußbaummüller, Vorstand der Abteilung Kultur im Amt der Vorarlberger Landesregierung, betonte dazu die Zusammenarbeit der Kultur mit dem Tourismus. So stünden etwa die gemeinsame Abstimmung der digitalen Kulturplattformen zur Museumsdokumentation und Erinnerungs-Landschaft ebenso an wie die Weiterentwicklung des Eventkalenders.

Beim Setzen von Impulsen ging Nußbaummüller auf die Neueröffnung des Stickereimuseums “SMAK” in Lustenau oder auch die Wiedereröffnung des Walser Museum Riezlern als Kleinwalsertal Museum ein. Im Süden des Landes treibe man die Ansätze einer kulturbezogenen Regionalentwicklung voran. Konkret unterstützt werden die Kulturstrategieprozesse der Stadt und der Region Bludenz ebenso wie die Programme und Jubiläumsaktivitäten von Kulturveranstaltern. Zum Schwerpunkt “Grenzen überschreiten” wurde das sogenannte “Comeback-Stipendium” genannt, das Vorarlberger Künstlern im Ausland einen Anreiz zur Rückkehr nach Vorarlberg bieten soll.

Nach einer seit Jahren im Gespräch befindlichen Landesgalerie befragt, stellte Bernhard fest, dass man “in diese Richtung” weiterarbeiten werde. Nach dem Dafürhalten Nußbaummüllers hat Vorarlberg kein Manko an Veranstaltungsorten. Es sei vielmehr notwendig, “die vorhandenen Orte auch zu bespielen”.

(APA)

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