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Küng als Krenn-Nachfolger fix?

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Nach Informationen des Theologen Paul Zulehner ist die Nachfolge für den St. Pöltener Bischof Kurt Krenn bereits vom Vatikan geklärt. Demnach wird der Feldkircher Bischof Klaus Küng die Aufgabe übernehmen.

Er leitet ja auch die Visitation nach dem Kinderporno-Skandal im St. Pöltener Priesterseminar, die Krenns Abgang einleitete. Wie Zulehner betonte, wäre Küng eine gute Wahl, denn ein eher der konservativen Seite zugehöriger Bischof müsse sich nicht den Vorwurf machen lassen, „dass ein liberaler Bischof am konservativen Flügel aufräumt.“

Skandal im Priesterseminar “kein Zufall”

Der gestern von Krenn bestätigt Rücktritt ist für Zulehner „so etwas wie eine ungewollte Selbstabsetzung des Bischofs.“ Der Skandal im Priesterseminar sei ja kein Zufall gewesen, der Zustand der gesamten Diözese sei „desolat“. Am Ende habe Bischof Krenn selber einsehen müssen, „dass es mit ihm nicht mehr weiter geht“.

Die doch recht flotte Ablöse Krenns sieht der Theologe darin begründet, dass Rom in der Frage der Priesterseminare „sehr empfindlich“ sei. Schließlich sei die Kirche ja schon durch Skandale etwa in den USA oder Australien erschüttert worden. Die Vorgehensweise des Vatikan hält Zulehner für richtig. Zwar hätten manche Kreise die Lage lange nicht genug ernst genommen, es sei aber aber auf der anderen Seite auch richtig, dass man sich für die Untersuchungen Zeit lasse. Auch auf politischer Ebene würde man in so einer Situation zunächst einmal einen Untersuchungs-Ausschuss einsetzen.

“Stagnation” in St. Pölten der letzten 10 Jahre

Für die Zukunft der Diözese hofft Zulehner, dass nun wieder alle Kräfte an einem Strang ziehen, auch die progressiven wie jene um den Paudorfer Pfarrer Udo Fischer. Denn in den letzten zehn Jahren habe es in St. Pölten nur noch eine Stagnation geben. Jetzt sei ein gemeinsamer Sprung nach vorne vonnöten. Wenn Küng tatsächlich Krenns Nachfolger wird, hält das Zulehner für eine gute Lösung. Dieser habe eine „hervorragende Visitation“ in St. Pölten hingelegt. Seine erste Aufgabe werde es sein, die Leute noch einmal genau zu „checken“, die von Krenn in der Diözese eingesetzt worden seien.

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