AA

KTM-Chef: Lagerabbau geht schneller als geplant

KTM-Chef ist mit Verkauf zufrieden
KTM-Chef ist mit Verkauf zufrieden ©APA/THEMENBILD
Ein Jahr nach der Insolvenz des oberösterreichischen Motorradbauers KTM läuft die Sanierung laut Firmenchef Gottfried Neumeister zufriedenstellend. "Der Abbau des Lagers passiert schneller und besser als ursprünglich angenommen und geplant", sagte er am Samstag im ORF-Radio. Auch der Verkauf gehe gut voran - "trotz der widrigen Umstände, trotz der schlechten Nachrichten". Auch im Jahr 2026 soll weiter im Ein-Schicht-Betrieb gearbeitet werden.

Den "übermäßigen Lagerbestand" aus dem Vorjahr gelte es abzubauen, so Neumeister, und das brauche Zeit. Im nächsten Jahr wolle man 115.000 Motorräder in Österreich produzieren, "das ist wirklich die Maximalanzahl, die möglich ist in einem Ein-Schicht-Betrieb". Generell herrsche Erleichterung, "nicht nur bei mir, sondern bei der ganzen Belegschaft, bei vielen Kunden, bei vielen Händlern und auch bei vielen Lieferanten".

Die Insolvenz sei für Neumeister nicht absehbar gewesen, als er im vergangenen Jahr seinen Job antrat. Es sei "jetzt keine großartige Kündigungswelle in irgendeiner Weise geplant", man suche im Gegenteil neue Mitarbeitende. Neumeister ist bis 31. August 2026 als CEO bestellt, wenn von Eigentümer Bajaj gewünscht, würde er sich "selbstverständlich" neu aufstellen.

(APA)

  • VIENNA.AT
  • Wirtschaft
  • KTM-Chef: Lagerabbau geht schneller als geplant
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen