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Kriminalstatistik Wien: 3,9 Prozent mehr Anzeigen auf 104.260 Fälle

LPD NÖ
LPD NÖ ©In ganz Österreich wurde am Mittwoch die aktuelle Kriminalstatistik präsentiert
Die Wiener Polizei zieht Bilanz - mit der aktuellen Kriminalstatistik. Mehr Kellereinbrüche, Internet-Bestellbetrug und Ladendiebstähle wurden in der Bundeshauptstadt verzeichnet. Einen Rückgang gab es dagegen bei Raub und Wohnungseinbruch. Es gibt ein Anzeigenplus von 3,9 Prozent.
Die letzte Kriminalstatistik
Immer mehr Raubdelikte

Wien verzeichnet in der Halbjahres-Kriminalstatistik 2013 mit plus 3,9 Prozent bei den Anzeigen den stärksten Anstieg im Bundesländervergleich. Zugenommen hat laut Michael Mimra, Leiter des Ermittlungsdienstes des Landeskriminalamtes, die Zahl der Kellereinbrüche, der Ladendiebstähle und des Betrugs bei Bestellungen im Internet. Rückgänge gab es in den ersten sechs Monaten bei Raubdelikten und Wohnhauseinbrüchen.

Fast 4.000 Anzeigen mehr

Insgesamt wurden 104.260 Anzeigen erstattet, im Vergleichszeitraum 2012 waren es 100.344.

Der Anstieg sei “vor allem auch auf neue Formen der Kriminalität, insbesondere der Internetkriminalität, zurückzuführen”, so Mimra. Im Bereich Cybercrime, allerdings auf niederschwelligem Niveau, habe sich die Zahl der Delikte in etwa verdreifacht, sagte der Kriminalist der APA. Vor allem gehe es um Internetkunden, die bei Bestellungen “abgezockt” wurden.

Polizei-Oberst: “Positiver Trend”

Gemessen am Wiener Einwohnerzuwachs im vergangenen Jahrzehnt sieht der Oberst aber einen “positiver Trend in der Kriminalitätsentwicklung”: 2003 lag die Pro-Kopf-Belastung der angezeigten Fälle bei einer Bevölkerungszahl von 1,592.846 noch bei 0,080 pro Einwohner, heuer betrage sie mit 1,760.332 Einwohnern 0,059 Delikte, ein Minus von mehr als 26 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr sei die Kriminalitätsbelastung nahezu gleich hoch.

Zugenommen hat der Internet-Bestellbetrug von 373 auf 945 Fälle sowie der Taschen- bzw. Trickdiebstahl von 10.539 auf 11.504 angezeigte Fälle. Beim Ladendiebstahl stieg die Zahl der Anzeigen von 2.295 auf 4.432. Verbessert hat sich die Aufklärungsquote bei Ladendiebstählen von 82,5 auf 88,5 Prozent.

Kriminalstatistik für Wien in Zahlen

Vor allem osteuropäische Tätergruppen werden für die Zunahme bei Kellereinbrüchen verantwortlich gemacht (Halbjahr 2012: 1.620 Fälle, Halbjahr 2013: 3.136 Fälle). Die Wiener Polizei setzt auf Tatortarbeit und Strukturermittlungen. In Zusammenarbeit mit den Wohnbauträgern soll zudem die Vorsorge verbessert werden.

Rückgänge gab es bei Raub (minus 5,3 Prozent) und schwerem Raub (minus 5,43 Prozent): Vor allem die Überfälle auf Banken (Jahreshälfte 2012: 22, Jahreshälfte 2013: 16), Juweliergeschäfte (Jahreshälfte 2012: 13, Jahreshälfte 2013: 8), Trafiken (Jahreshälfte 2012: 42, Jahreshälfte 2013: 28) und Taxifahrer (Jahreshälfte 2012: 36, Jahreshälfte 2013: 10) sind stark zurückgegangen.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist mit rund 3.400 Anzeigen in den ersten sechs Monaten in etwa gleich geblieben. Die Einbrüche in Wohnhäuser sanken von 906 auf 821 angezeigte Delikte (minus 9,38 Prozent), jene in Kraftfahrzeuge von 3.979 auf 3.893 (minus 2,16 Prozent).

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