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Kriminalstatistik: 2012 wurden mehr Verbrechen in Wien angezeigt

Kriminalstatistik - Leichter Anstieg bei den Anzeigen in Wien
Kriminalstatistik - Leichter Anstieg bei den Anzeigen in Wien ©APA (Sujet)
Laut Kriminalstatistik 2012 sind die Zahl der Anzeigen in Wien angestiegen. Einen Rückgang gab es bei Einbrüchen, Taschendiebstählen und Tötungsdelikten.
Kriminalfälle, die Wien im Jahr 2012 bewegten

In Wien hat es laut Kriminalstatistik 2012 mit 203.055 Anzeigen um rund 2.000 mehr angezeigte Verbrechen und Vergehen als 2011 gegeben. Das entspricht einer Steigerung um 1,1 Prozent. 35,2 Prozent dieser Fälle gelten als geklärt, ein Plus um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Wert des Vorjahres.  Das gab der stellvertretende Leiter des Landeskriminalamts, Wolfgang Haupt, am Dienstag, den 5. Februar bei einer Pressekonferenz in Wien bekannt.

Schon seit einigen Jahren hält die Zahl der Tötungsdelikte gering. 2012 waren es 18, die alle geklärt wurden. Sechs von ihnen galten als Beziehungstaten. 2011 gab es 21 Tötungsdelikte, von denen eines bisher nicht geklärt wurde. Es gab 14.076  Anzeigen wegen Körperverletzung, das ist ein Anstieg um rund sieben Prozent.

Weniger Raubanzeigen in Wien

Die Zahl der Raubanzeigen ist von 2.625 im Jahr 2011 auf 2.565 im Vorjahr leicht zurückgegangen. Die Zahl der Überfälle auf Banken und Postämter von 47 auf 34. Allerdings ist gesunken. Mit 35 Wettbüroüberfällen sind diese Delikte um zehn mehr als 2011 gestiegen. Bei Trafiken schlugen Räuber 61-mal zu und damit fast doppelt so oft wie 2011 (32 Raubanzeigen). 179 Anzeigen in diesem Bereich bedeuteten ein Plus gegenüber 2011 um fast 29 Prozent.

Die Überfälle auf Juweliere haben sich mit 26 gegenüber zwölf sogar mehr als verdoppelt. Haupt verwies in diesem Zusammenhang auf die Präventionsprogramme vor allem für Juweliere und Trafikanten in Kooperation mit der Wirtschaftskammer. Auch die technische Ausstattung der Uhren- und Schmuckhändler habe sich bereits stark verbessert.

Einbrüche in Wien seltener

Ein starker Rückgang wurde bei den Taschendiebstählen in öffentlichen Verkehrsmitteln registriert, was Haupt vor allem auf die Polizeipräsenz – Stichwort U-Bahnstreifen – zurückführte. Im Vorjahr wurden 6.208 derartige Delikte angezeigt, 2011 waren es 7.658. Das bedeutet einen Rückgang um mehr als 14 Prozent.  Rückgänge verzeichnete die Polizei bei Einbrüchen in Wohnungen und Wohnhäuser. 8.630 Anzeigen gab es in diesem Bereich 2011, 2012 waren es 7.768, ein Rückgang um rund zehn Prozent.

Auch die Diebstähle von Pkw und Krafträdern sanken um rund 5,3 Prozent. Vor allem bei entwendeten Krafträdern gab es einen starken Rückgang der Anzeigen. Die Appelle der Polizei, elektronische Gegenstände gar nicht oder zumindest nicht sichtbar in den Autos zurückzulassen, dürften auch gefruchtet haben. Die Zahl der Pkw-Einbrüche ging von 9.200 auf 7.435 zurück. Die Zahl der Anzeigen, die Straftätern unter 21 Jahren zur Last gelegt wurden, sank von 14.379 im Jahr 2011 auf 13.904 im Vorjahr.

Zahl der Alkovortests angestiegen

Fahrräder wurden im Vorjahr hingegen deutlich begehrter bei Dieben. 2012 wurden 8.922 gestohlene Räder angezeigt, 2011 waren es noch 7.768. Das entsprach einem Anstieg um fast 15 Prozent.

Gleichzeitig präsentierte die Wiener Exekutive eine Bilanz der Verkehrspolizei: Auffallend dabei ist, dass die Zahl der Alkovortests von 218.948 auf 292.892 gegenüber 2011 angestiegen ist. Die Anzeigen wegen Alkoholisierung gingen aber von 7.051 auf 6.354 zurück. Ein Problem, so Karl Wammerl, Leiter der Landesverkehrsabteilung, seien Unfälle auf Zebrastreifen. In Wien gab es im Vorjahr 23 Verkehrstote, 16 von ihnen waren dabei Fußgänger.

(Red./APA)

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