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Kriminalitätsrate in Wien gesunken

In Wien ist die Kriminalitätsrate im ersten Halbjahr 2005 im Vergleich zum selben Zeitrahmen 2004 gesunken: von 123.029 angezeigten Fällen auf 114.410 (minus sieben Prozent).

Strafbare Handlungen gegen fremdes Vermögen sind sogar um 11,1 Prozent gesunken. „Ein starker Rückgang wurde bei den Einbrüche verzeichnet, was nicht zuletzt an den gezielten Maßnahmen der Polizei zum Beispiel gegen georgische Täterschaften zurückzuführen ist“, sagte Dr. Ernst Geiger, stellvertretender Leiter des Kriminalamtes Wien am Sonntag.


Einen starken Anstieg gab es dagegen bei den strafbaren Handlungen gegen den Geldverkehr (52,2 Prozent). Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass „jede eingebrachte gefälschte Note als ein Delikt geführt wird“, betonte Geiger. Generell seien mit der Euro-Einführung die Falschgelddelikte gestiegen. Vor allem
bulgarische Banden seien auf diesem Gebiet tätig, erklärte Geiger. „Wir versuchen durch Kontrollen von Bussen etc. das Falschgeld abzufangen.“ Allerdings seien die Erfolge eher gering.

Weniger Überfälle auf Banken

Von Jänner bis Juni 2005 gab es 1.182 Anzeigen nach einem Raub (minus 4,8 Prozent gegenüber Vergleichszeitraum 2004 mit 1.241). Die
Exekutive führt das auf das verstärkte koordinierte Vorgehen aller Wiener Polizeikräfte zurück. Während die Zahl der Raubüberfälle auf
Banken stark abnahm, blieb jene auf Geschäfte insgesamt gleich. „Es gab auch weniger Raubüberfälle auf Trafiken und Wettlokale, auch wenn die auf eine einzige Tätergruppe zurückzuführende Serie der vergangenen Woche einen anderen Eindruck erweckt haben mag.“

Zahl der Morde “Sehr rückläufig

Nicht zuletzt durch die tägliche Streifentätigkeit der
Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Suchtgiftkriminalität hätten Anzeigen und Festnahmen von Dealern stark angehoben werden können (von 1.000 im ersten Halbjahr 2004 auf 1.201 im ersten Halbjahr 2005, was einer Steigerung von 20,1 Prozent entspricht).

Die strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben sind von 9.517 (1. Halbjahr 2004) auf 9.787 gestiegen (plus 2,8 Prozent). Die Anzahl der
Morde sei im Vergleich zum Schnitt der vergangenen 30 Jahre weiterhin „sehr rückläufig“, berichtete Geiger. Der Beamte wies generell darauf
hin, dass die EU-Osterweiterung „schön langsam“ positive Auswirkungen auf die Kriminalitätsrate in Wien habe.

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