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Kriminalität in Wien: Das ist der aktuelle Stand

Die Polizei veröffentlichte aktuelle Zahlen zur Kriminalitätsrate in Wien.
Die Polizei veröffentlichte aktuelle Zahlen zur Kriminalitätsrate in Wien. ©APA/Sujet
Einen leichten Anstieg bei den Anzeigen hat es gegeben, außerdem etwas mehr ungeklärte Fälle: So die Bilanz der Anzeigenstatistik der Bundespolizeidirektion Wien für das 1. Quartal 2012 im Vergleich zu jenem von 2011.
Im Überblick: Zahl der Anzeigen im 1. Quartal
Delikte in Wien: Alle News hier

So stieg die Zahl der Anzeigen im Vergleich zum ersten Quartal 2011 in den ersten drei Monaten heuer um 616 Fälle, was vor allem auf eine Steigerung im Bereich der Sachbeschädigung und des Internet-Betrugs zurückzuführen ist, so die Polizei. Die Zahl der geklärten Fälle sank um 558 oder 3,17 Prozent, die Aufklärungsquote um rund 1,5 Prozentpunkte auf 34,14 Prozent.

Die Deliktsgruppe gegen fremdes Vermögen, die mit 72,22 Prozent den größten Anteil an der Gesamtkriminalität hat, stieg gegenüber dem Vorjahr in den ersten drei Monaten leicht um 0,9 Prozent an. Dies ist vor allem auf die Steigerung im Bereich der Sachbeschädigungen zurückzuführen.

Laut Oberst Michael Mimra, stellvertretender Leiter des Landeskriminalamtes, beträgt der Anstieg, zwei bis fünf Prozent. Der Zuwachs bei den Internetbetrügereien liegt bei 15 Prozent.

Weniger Einbrüche gesamt in Wien

Beim Delikt “Einbruchsdiebstahl gesamt” sank die Kriminalität gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011 von 10.241 auf 9.281 Fälle (9,37 Prozent weniger). Beim Einbruchsdiebstahl in Wohnungen gab es sogar ein Minus von 13,23 Prozent. Mimra: “Die Hintergründe dafür liegen sicher in einem Bündel von Maßnahmen.” Er führte in diesem Zusammenhang die Arbeit der Soko Ost, die starke Polizeipräsenz an den Hotspots, die Präventionsarbeit, die dazu geführt habe, dass die Bevölkerung mehr in Sicherheit investiere, sowie Ermittlungserfolge gegen Einbrecherorganisationen an.

Markante Rückgänge gibt es auch beim Delikt “Einbruchsdiebstahl in Kraftfahrzeuge” mit minus 17,43 Prozent, bei Lkw-Diebstählen mit minus 18,92 Prozent und beim Delikt “Diebstahl von Krafträdern” mit 55,86 Prozent weniger als von Jänner bis März 2011.

Doppelt soviele Banküberfälle, mehr Präsenz bei Juwelieren in Wien

Auch die Raubdelikte sind in Wien mit 674 Fällen gegenüber 685 im Vorjahr gesunken. Beim Handyraub gab es mit nun 110 Anzeigen einen Rückgang um 21 oder 16,03 Prozent und beim Raub auf offener Straße ein Minus um 44 Fälle auf 262 (14,38 Prozent). Die Zahl der Banküberfälle verdoppelte sich beinahe auf 13 Fälle gegenüber sieben im Vorjahr, außerdem gab es in den ersten drei Monaten bereits neun Juwelierüberfälle in Wien gegenüber einem im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Mimra meinte dazu, dass die Polizei bereits die sichtbare Präsenz bei Juwelieren erhöht habe. Außerdem werde mit den Geschäftsinhabern regelmäßige Kontakt zur Erhöhung der Sicherheitsvorkehrungen aufgenommen.

Bei den “Straftaten gegen Leib und Leben” stieg die Anzahl der angezeigten Delikte um 8,1 Prozent auf insgesamt 6.567 Fälle. Die Tötungsdelikte sind von Jänner bis März 2012 mit drei Fällen (alle geklärt) gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011 (sieben Fälle; ebenso alle geklärt) um vier Fälle gesunken. Die Körperverletzungen stiegen von 3.384 auf 3.825, somit um 441 Delikte (13,03 Prozent).

(APA)

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