Kriegerdenkmalsanierung im Gang

Hohenems - Das Kriegerdenkmal neben der Pfarrkirche St. Karl wird zur Freude aller BesucherInnen nun saniert. Die Reparaturen beinhalten die Erneuerung der bereits bröckelnden Putzfassade sowie des Daches.

Die Arbeiten werden von der Waldburg-Zeil’schen Gutsverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt, dem Stadtbauamt und den beauftragen Firmen durchgeführt. Die erste Gestaltung und Weihe des Kriegerdenkmales fand im Jahre 1936 statt. Zu dieser Zeit erinnerten ein Abbild des hl. Georgs und Bronzetafeln mit Namen der 170 Toten und 37 Vermissten an die Folgen des Ersten Weltkrieges. Nach knapp 20 Jahren erfolgte die nächste Renovierung. 1954 wurde das Gemälde entfernt und Jahreszahlen von beiden Weltkriegen montiert. Zum 70-jährigen Bestehen wurde 2006 eine weitere Renovierung beschlossen. Die jetzige Restaurierung sieht eine Erneuerung der Fassade und die Aufbringung von Jahreszahlen, welche beide Weltkriege markieren, vor. Der Entwurf stammt aus der Feder des renommierten Künstlers Lothar Märk. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf 40.000 Euro.

Sperren aufgrund der Sanierungstätigkeit

Bis ca. Mitte September muss mit Sperren des Torbogens- Schlossbergstraße während der Arbeitszeit (Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr) gerechnet werden. Außerhalb der Arbeitszeiten (17 bis 7 Uhr und an Wochenenden) ist die Durchfahrt gestattet. Die Benützung der öffentlichen WC-Anlagen ist ebenfalls nur außerhalb der regulären Arbeitszeiten möglich.

Auch jüdische Schule umgebaut

Der Umbau der jüdischen Schule in Hohenems hat begonnen. Damit wird der nächste Schritt zur Sanierung des jüdischen Viertels gesetzt. Nach der Renovierung wird das Gebäude erstmals seit 1913 öffentlich zugänglich gemacht. (Quelle: Stadt Hohenems)

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